Internet sollte für alle zugänglich sein

Die weite Welt des Internets ist eine Erfindung, von der damals wahrscheinlich keiner ansatzweise gedacht hätte, welche Ausmaße das World Wide Web nach und nach annimmt, welche Möglichkeiten es zu bieten im Stande ist und welche große Bedeutung es heute für das alltägliche Leben hat.

Internet als Mittel für nahezu alles

Jede erdenkliche Dienstleistung, wie zum Beispiel das Buchen von Hotels oder Mietwagen, ist über das Internet zu beziehen und zahlreiche Shops wie Amazon oder auch die Internetpräsenzen einzelner Händler ersetzen für viele Menschen schon komplett den Einkauf in der City. Bankgeschäfte werden zum größten Teil online abgewickelt und auch Kontakte werden vor allem bei jüngeren Menschen fast ausnahmslos über das Internet abgewickelt, sei es über soziale Netzwerke, per E-Mail oder auch die über die online vonstatten gehenden Nachrichtensysteme wie WhattsApp. Kaum noch ein Handy ist nicht mit der zusätzlichen Internetfunktion ausgestattet, um auch unterwegs online sein zu können. Alleine diese Beispiele machen deutlich, wie wichtig dass Internet ist und zu wie sehr es schon Teil der heutigen Kultur geworden ist.

Internet für alle – noch nur ein Wunschdenken

Die große Vielfalt und Bedeutung des Internets zeigt, dass es von jedem gebraucht wird. Vor allem weil es nicht nur für das Freizeitvergnügen wie Spielen und Shoppen eine große Rolle spielt, sondern als wichtige Informationsquelle, Ort für Bankgeschäfte oder auch optimale Verbindung zu Job- oder Wohnungssuchen von großer Bedeutung ist. Schon Kinder lernen in der Schule die Möglichkeiten des Internets kennen und bekommen teilweise auch entsprechende Hausaufgaben auf. Umso wichtiger also, dass für jeden der Weg in das World Wide Web offen steht. Oft genug kommt es aber vor, dass aufgrund negativer Einträge bei der Schufa oder sonstigen Problemen bei der Bonitätsprüfung, kein entsprechender Vertrag zustande kommt und die Verbindung zum Internet ein Wunsch bleibt. Aufgrund der großen Bedeutung für das ganze Leben sollte die Politik ernsthaft darüber nachdenken, ob ein Zugang zum Internet nicht zu den Grundrechten eines Menschen gehören sollte.

Internetanschluss trotz schwieriger Bonität

Auch wenn die Bonität und Schufaeinträge einem im Weg stehen, bedeutet das nicht sofort das Aus für den Internetanschluss zuhause. So gibt es zum Beispiel mit 1&1 und Unitymedia Anbieter, welche durch sehr faire Bonitätsprüfungen auffallen. Bei auf regulärem Weg nicht möglichen Verträgen, bieten beide immer auch Einzelfallentscheidungen und Alternativen an, die dann beispielsweise bei Unitymedia in Form eines Vertrages gegen die Zahlung einer Kaution erfolgt. Kabel Deutschland verzichtet beim Antrag für einen DSL-Anschluss sogar komplett auf die Anfrage bei der Schufa, was für viele dann schon eine optimale Lösung darstellt. Auch Easybell garantiert gegen eine Kaution von 100 Euro einen DSL-Anschluss. Bevor man sich in diesen genannten Fällen aber zu früh freut, sollte man an seinem Wohnort erst die Verfügbarkeit der Anbieter prüfen. Förderlich für ein Zustandekommen eines Vertrages trotz Bonitätsproblemen ist es auch, möglichst nur ein Basispaket zu beantragen, ohne zusätzliche Bestandteile wie Handyvertrag oder eingeschlossene Tablets. Denn je geringer das Ausfallrisiko für den Anbieter ist, desto eher wird er auch bei bestehenden Bedenken einem DSL-Anschluss zustimmen. Denn lieber einen reinen DSL-Anschluss ohne Luxus, als auf den Luxus des Internets verzichten zu müssen.

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