Duisburg: Hagenbuck und Vüllings verlassen PSL Fraktion

Wie uns die Fraktionsgeschäftsstelle am 14.03.2018 mitteilte, sind die Ratsherren Hagenbuck und Vüllings aus der PSL Fraktion ausgetreten.
Beide Ratsherren folgten diesbezüglich einem entsprechenden Beschluss ihrer MitgliederversammlungenDamit ist die Fraktion aufgelöst. Die PIRATEN Duisburg bedauern diese Entwicklung ausdrücklich und danken allen Mitgliedern der Fraktion für fast vier Jahre politische Zusammenarbeit. Wir wünschen allen Beteiligten in Zukunft viel Erfolg und Glück bei ihrer politischen Arbeit.
 
Nach eigener Aussage sahen sich die beiden Wählerbündnisse zu diesem Schritt gezwungen, da Abstimmungsverhalten und vor allem das Auftreten des Mandatsträgers der Piratenpartei eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht mehr möglich machten. 
Dazu nimmt der Vorsitzende der Duisburger PIRATEN wie folgt Stellung:
„Im Namen des Kreisverbandes Duisburg der Piratenpartei Deutschland möchte ich mich hiermit als Vorsitzender persönlich bei all denen entschuldigen, die sich dem unangemessenem Verhalten der Mandatsträgerin ausgesetzt sahen.

5 thoughts on “Duisburg: Hagenbuck und Vüllings verlassen PSL Fraktion

  1. Schon sehr seltsam. Die letzte KMV der Piraten am 24.02.2018 endete damit, dass kein neuer Vorstand gewählt wurde und der Vorherige m.W. mal wieder handlungsunfähig ist. Wie kommt das bloß? Derzeit dürfte also der Landesvorstand NRW die Geschäfte führen.

    Finde es da schon reichlich anmaßend, wenn sich jemand als Vorsitzender ausgibt und auch noch behauptet im Namen des Kreisverbandes zu sprechen. Kann ja eigentlich gar nicht sein, oder?

    • Stimmt, kann eigentlich gar nicht sein. Aber Realität ist nunmal das, was sich jeder Mensch in seinem Kopf zusammenfantasiert. Wer sich mit dem Konzept des „Radikalen Konstruktivismus“ (s. Wikipedia) beschäftigt, weiß das und bleibt selbstkritisch. Kann aber nicht jeder.

  2. Realität ist, auch wenn man durch sein Stimmverhalten die Wahl eines neuen Vorstandes verhindert, der alte so lange im Amt bleibt bis es einen neuen gibt. Somit ist der alte Vorsitzende auch der amtierende. §6.2 Nr 4 der Satzung die man gelesen haben sollte bevor man wieder Gerüchte in die Welt setzt.

    Nachdem wir das dann nun geklärt hätten, hat der amtierende Vorsitzende trotz der Handlungsunfähigkeit des derzeitigen Vorstands, es sich herausgenommen sich zu einem lokalen Ereignis zu äußern und nicht auf den Landesvorstand zu warten da hier eine gewisse zeitkritische Ebene mit im Spiel war.

    Aber wenn wir grade bei alternativen Realitäten sind. Vielleicht wurde von gewisser Seite so viel Aufwand getrieben die Wahl eines neuen Vorstandes zu verhindern um die Fraktion dann einfacher liquidieren zu können und sich im nachhinein als Opfer zweier intriganter Ratsherren generieren zu können?

    • Zeitkritisch? M.M. höchstens um einem offiziellen Statement der Ratsfrau zuvor zu kommen und das Meinungsbild zu beeinflussen.

      Der letzte Absatz klingt mir stark nach Aluhut.