Duisburgs SPD hat überall die Finger drin aber das kriegen sie nicht mal hin

Da beschwert sich dieser Tage die SPD Bissingheim in der RP

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/spd-kritisiert-eigentuemer-des-wedauer-bahnhofs-aid-1.7352286

über den maroden Dauerzustand des alten Wedauer Bahnhofs, den vor Jahren die Firma Rau West erworben hatte. Diese hatte angeblich versprochen die Schrottimmobilie, die seit vielen Jahren ungenutzt leer steht, zu sanieren und zu einer modernen Verwaltungsimmobilie(???) umzubauen. Umbaubeginn sollte bereits im Jahr 2015 sein, passiert ist bisher nichts.

Darüber beschweren sich angeblich inzwischen die Bissingheimer und die Wedauer, so SPD-Ratsherr Dieter Lieske. Gleichzeitig wirft er dem Käufer vor, vollmundigen Ankündigungen nicht nachzukommen.

Die Firma hatte angeblich auf eine Vermarktung gesetzt die nun scheinbar durch die Planungen des Wedauer-Bahnhofsgeländes irgendwie ins Stocken geraten sind. Planungen der Duisburger Verwaltung und Politik die massgeblich von der SPD (mit)bestimmt werden.

Herr Lieske spekuliert aber lediglich herum und schiebt irgendwie -m.M.n.- den schwarzen Peter auf Rau West. Kann man machen, ist aber ziemlich einseitig.

Und nun werd‘ ich Andrea-Nahles-like mal ein wenig laut, was dann als Online-Text so aussieht:

Verdammt Herr Lieske, wenn Sie schon SPD-Ratsherr sind, dann stellen Sie doch mal im Rat und/oder parteiintern an Ihre Genossen die Frage wieso es am Bahnhof Wedau nicht weitergeht. Weil vllt.,  so meine Vermutung, die Wedau-Planer der Stadt nicht ganz mit offenen Karten spiel(t)en.

Eine Münze hat nämlich immer zwei Seiten, wenn Sie also einer Firma öffentlich die Leviten lesen, dann bitte auch so, dass man den Eindruck hat, Sie hätten die Sache mal von beiden Seiten beleuchtet.

Öffentlich derart auf grosse Hose zu machen und den Verbalhammer zu schwingen erscheint mir lächerlich und schon ein Vorgriff auf den Kommunalwahlk(r)ampf zu sein. Machen Sie also Ihre Hausaufgaben!!! Aber richtig.

 

 

 

 

 

 

3 thoughts on “Duisburgs SPD hat überall die Finger drin aber das kriegen sie nicht mal hin

  1. Die SPD will einen Neuanfang, behautet sie. Dann ist es auch notwendig zu benennen, wie der Neuanfang aussehen soll.
    Bei einem Neuanfang sollten auch Köpfe rollen, damit der Neuanfang glaubwürdig ist.
    Ich schlage die SPD-Ratsleute Beate Lieske und Udo Vohl vor. Es ist der Wettbewerb, welcher SPD-Ortsverein in Duisburg die größten demokratischen Verbrechen als Dreck am Stecken hat.
    Als Demokratie-Versager und wortbrüchige Trittbrettfahrer der SPD Duisburg müssen die SPD-Ratsleute Beate Lieske und Udo Vohl zurücktreten.
    Wir Einwohner lassen uns nicht mehr von den Lügen der Politiker und SPD-Ratsleute Beate Lieske und Udo Vohl betrügen.

  2. Miteinander Reden kann weiter führen, allerdings habe ich den Eindruck, dass viele Politiker zu leichtgläubig bei Invesoterenversprechern sind. Man denke nur an Hornitex, wo die LKW trotz Sperre nach rechts abbiegen…
    Aber warum sollte man sich auch durch die Staus auf A59 und A42 quälen, wenn es einfacher über die A40 geht?

  3. Michael Schulze 30. Januar 2018 at 13:14:52 -

    @ulrics
    Hier geht es darum, seitens Herrn Lieske auch zu eruieren wie sich denn die Stadt gegenüber Investoren verhält. Es ist m.M.n. nämlich so, dass es zwei Arten von Investoren gibt: die Art die mit der Stadt „kann“ und umgekehrt und die Art die vllt. eher nicht erwünscht ist, weil sie -ähnlich wie Bürger- andere/eigene Pläne hat.