Duisburger Weihnachtsmarkt: Same Procedure As Every Year.

HohHohHoh es ist wieder Weihnachtsmarkt in Duisburg und alle gehen hin. Und natürlich wie jedes Jahr werden auch diesmal erneut viele fröhliche PR- und Werbe-Botschaften dazu verbreitet.

Peter Joppa, der in die Jahre gekommene Geschäftsführer vom Veranstalter DuisburgKontor, mit rund 11.000 EU pro Monat nicht schlecht aber auch im Vergleich nicht üppig bezahlt, lässt es sich nicht nehmen zur Halbzeit gute Kunde zu verbreiten.
Nur wenn ich ihn frage wie hoch denn die einzelnen Standkosten sind und wer z.B. gar keine bezahlen muß, dann ist er schweigsam wie ein Grab. Obwohl er mir eigentlich Auskunft geben müsste. Was gibt es da eigentlich zu verbergen? Scheinbar einiges.

Wie dem auch sei, die Betreiber der Hütten scheinen zufrieden und Peter Joppa und sein DuisburgKontor können auch diesmal wieder mit ihrem Schubladen-Event, jedes Jahr Schublade vom letzten Jahr auf und Event raus, zufrieden sein. Viel Arbeit haben Sie damit ja nicht, nur ein neues Plakat wurde angefertigt. Das wurde dann mit viel Bohei auch kunstvoll erklärt.

Wenn manch ein Budenbetrieber zufrieden ist, dann vllt. weil er gar keine Standmiete zahlen muß und einen der vielen Ess- und Trinkstände betreibt (Quote: 50% aller Stände). So haben wir als Steuerzahler ihm dabei noch geholfen und jetzt weiß ich auch warum die Stadt jährlich DuisburgKontor bezuschussen muß. Die Gastronomie in Duisburg guckt in die Röhre, denn jede Bratwurst und Cola auf dem Markt, setzt sie nicht um. Es sei denn sie betreibt den Stand selbst, was ich von Herrn Joppa auch nicht erfahre.

Dass wie im letzten Jahr (diese PR-Meldung ist wie immer auch aus der Peter-Joppa-Schublade) auch wieder Besucher aus Benelux und sogar England kommen und auch die Hotels gut belegt sind, sei mal geschenkt.  War doch auch schon vorher klar.

Duisburger Weihnachtsmarkt: Same Procedure as Every Year und nix Besonderes, wieso auch, ist wie im Fernsehen, Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung.

Und nach dem Weihnachtsmarkt lesen wir in 2018 dann, wie toll es war ihn bis nach Weihnachten zu verlängern.  Ich kann es nicht mehr hören.

Ach ja und vllt. könnte man das Riesenrad irgendwie dekorieren, so dass die Kleinen BesucherInnen nicht glauben sie wären auf einer Kirmes. Und die Bauzaun- Atmo auf der Rückseite ist auch irgenwie echt abtörnend. Das hilft auch keine Plakatierung. Herzlichen Dank. „Der Weihnachtsmarkt“ macht übrigens den gleichen Fehler wie die City selbst, man kann nicht auf und ab gehen ohne wieder an den selben Buden vorbei zu müssen.

Hier die offizielle Halbzeitbilanz: https://www.duisburgkontor.de/aktuelles/detail/halbzeitbilanz-des-duisburger-weihnachtsmarktes-2017/

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