Grosse Fresse – nix dahinter – Duisburg schafft noch nicht mal Betonpoller

Es ist schon sinnbildlich für die Verantwortlichen an Duisburgs Spitze: Grosse Fresse in allen möglichen Dinge wie Haushaltskonsolidierung, Arbeitsplatzschaffung, Leitbild usw., doch simple Betonpoller für die Sicherheit kriegen sie nicht hin. Es gab zwar eine Ausschreibung, doch nur ein Unternehmen bot an und lag leider über den Preisvorstellungen der Stadt. So werden dieses Jahr erneut die bekannten Wassercontainer aufgestellt, deren Schlichtheit der Funktion geschuldet ist, aber es ginge auch schöner, ohne dass man bei ihrem Anblick direkt an das Terrorthema denken muß.

Das Oberhausener Centro macht es schon länger vor, hat ansehnliche Poller und man hätte ja gut dort mal anrufen können um den Lieferanten zu erfragen. Aber nein erstmal Zeit verlieren und eine Ausschreibung machen.

Was der Hafenpoller bedeuten könnte lesen Sie weiter unten. Ist nur eine von den vielen blöden Ideen die Leute wie ich so haben, wenn Sie die Lachnummern aus der Verwaltung mitkriegen.

Aber andernorts Geld rauspulvern wie beim Landesarchiv, bei der Küppersmühle, bei der Mercatorhalle usw. Wo waren denn da die Ausschreibungshindernisse die solche Verschwendung verhindert hätten?

Und bescheuerte Betonpoller zu bauen dürfte wohl nicht so ein GROSSES Problem sein. Wir waren 1969 auf dem Mond, naja angeblich.

Man seid ihr alle unfähig da oben in Duisburg. Gußform aus Schalbrettern, Zement rein, Stahl rein(Stahlstandort!!!), oben einen Haken rausgucken lassen, fertig. Das Ganze von Graffitesprayern schön machen lassen (Designwettbewerb!!!) oder sich sponsorn lassen und mit Werbetafeln versehen, die sind übrigens kürzlich andernorts für teures Geld aufgestellt worden und ab die Luzie.

Oder fragt mal im Hafen nach (ist ganz in der Nähe!!!), wo die die Befestigungspoller für die Schiffe herhaben. Die zu nutzen wäre sogar noch eine Reminiszenz an den Standort.

One thought on “Grosse Fresse – nix dahinter – Duisburg schafft noch nicht mal Betonpoller

  1. Die Stadt könnte die Wassercontainer ja auch mit einem stabilen und wetterfestem Material einhausen und als Werbefläche vermarkten. Sieht wesentlich attraktiver aus und spült ein paar Euros in die klamme Stadtkasse.