Sechs von zehn Firmen sind den Folgen von Hackerangriffen schutzlos ausgeliefert

Knapp über 1.000 Firmen-Verantwortliche wurden befragt – Notfallvorbeugung oft nicht vorhanden

Gerade einmal etwas über 40% der deutschen Unternehmen (Durchschnitt aus allen Firmengrößen) haben bei einem Hacker-Angriff ein Management für den Notfall. Eine neue Studie des Digitalverbands BITKOM http://bitkom.org zeigt ausserdem, dass selbst die Betreiber sog. kritischer Infrastrukturen, wie Energieversorger oder Finanzdienstleister, nicht viel besser vorbereitet sind als andere Branchen.

Für die Studie wurden knapp über 1.000 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche aus allen Branchen befragt.Unter den großen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern haben rund 2/3 ein Notfallmanagement, bei Mittelständlern mit 100 bis 499 Mitarbeitern sind es 60% und bei den kleineren Unternehmen mit 10 bis 99 Mitarbeitern haben sich sogar nur 40% Prozent vorbereitet und diese sind zahlenmässig die größte Gruppe. Dies gefährdet die Sicherheit der eigenen Firma, ihrer Mitarbeiter, Partner und Kunden, unterstreicht die BITKOM im Fazit zur Studie. Ein Notfallmanagement, in dem schriftlich Sofortmaßnahmen definiert sind, sei in Zeiten der Digitalisierung unbedingt erforderlich, so die Fachleute.

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