Es ist soweit – Investor startet Kampagne für Duisburger DOC

Auf www.einstueckduisburg.de ist heute der Investor und Grundstückeigentümer des brachliegenden Bahnhofsgeländes, die Krieger GmbH, mit ihrer Kampagne für das DOC gestartet. Das wurde bereits seit längerem erwartet, vor allem vor dem Hintergrund der „jazuduisburg.de“-Initiative, die letztlich zum Bürgerentscheid am 24.9. geführt hat. Nun, 44 Tage davor, legt der Investor los.

Jetzt wird sich zeigen ob vor allem die City diesem massiven Angebot etwas entgegenzusetzen hat.

Anfang 2016 hatte ich selbst mit www.du-city.de der City und allen Geschäftsleuten dort ein kostenloses Angebot gemacht und seitdem war Zeit sich zu organisieren und vorzubereiten. Passiert ist letztlich sehr wenig. Wie will man diesem verlockenden Angebot etwas entgegensetzen und was will man ihm entgegensetzen?

Schade um die Mühe, die keiner wollte und nun so nötig gebraucht wird.

 

Hier die Pressemitteilung:

Duisburg, 11. August 2017. NEINVER, eines der führenden Immobilienunternehmen und zweitgrößter Betreiber von Outlet-Centern in Europa, und die Krieger Grundstück GmbH starten ihre gemeinsame Kampagne für das geplante Outlet-Center in Duisburg. Die Krieger Grundstück GmbH ist Eigentümer des alten Güterbahnhofs in Duisburg. Die Website www.einstückduisburg.de steht seit heute als zentrale Plattform der Kampagne zur Verfügung. Der Internetauftritt bündelt alle wichtigen Informationen und liefert den Bürgerinnen und Bürgern Duisburgs die richtigen Argumente zur Ansiedlung eines Outlet-Centers beim Bürgerentscheid am 24. September 2017 gegen weiteren Stillstand auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs mit „NEIN“ zu stimmen.

„Das Outlet-Center ist die Chance für Duisburg. Neben der Wirtschaft und dem Handel werden vor allem die Menschen in und um Duisburg von der Entwicklung der Industriebrache des ehemaligen Güterbahnhofs profitieren. Die Bürgerinnen und Bürger entscheiden nicht nur über die Ansiedlung eines Outlet-Centers auf der Nordseite des Geländes. Denn stimmen die Duisburger beim Bürgerentscheid mehrheitlich mit Nein, haben sie zudem die Chance, die Entwicklung des südlichen Areals angrenzend an das Duisburger Stadion und die Wedau aktiv mitzugestalten. Unser Ziel ist es, für Duisburg wertvolle Impulse in Sachen Stadtplanung und Stadtentwicklung zu setzen und das Gelände direkt an die Innenstadt anzubinden“, so Edda Metz, Geschäftsführerin der Krieger Grundstück GmbH.

Auch Sebastian Sommer, Geschäftsführer von NEINVER Deutschland, hebt die mit der Ansiedlung eines Outlet-Centers verbundenen Chancen für Duisburg und die Menschen in der Stadt hervor: „Duisburg ist ein idealer Standort für unser Konzept. Wir wollen das Outlet-Center zu einem Tourismus- und Besuchermagneten in der Rhein-Ruhr-Region entwickeln und als wichtigen Wirtschafts- und Standortfaktor sowie als großen und verlässlichen Arbeitgeber in Duisburg verankern. Die Website soll die Bürgerinnen und Bürger in das Projekt einbeziehen, wichtige Fragen beantworten und unsere Pläne erläutern. Die Duisburger haben mit ihrer Stimme die Möglichkeit, ihre Stadt zu gestalten und noch attraktiver zu machen.“

 

Die Website liefert in einer ersten Phase zahlreiche Fakten zur geplanten Outlet-Ansiedlung und gibt Antworten auf relevante Fragen, die viele Bürgerinnen und Bürger in Duisburg aktuell bewegen. Im Laufe der Kampagne wird die Website durch hochwertiges Bild- und Videomaterial ergänzt, die das Entwicklungsprojekt auf dem seit Jahren brachliegenden Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs plastisch machen und die Vorteile für Duisburg aufzeigen werden. Daneben bietet die Website die Möglichkeit, Kontakt mit den Projektverantwortlichen aufzunehmen.

Das herzförmige Logo der Kampagne spiegelt die Lage des alten Güterbahnhofs im Herzen der Stadt sowie die Liebe der Bürger zu Duisburg wider. Das DOC ist „Ein Stück Duisburg“ durch das die Stadt weitere Strahlkraft erhalten soll. Das fehlende Puzzlestück im Logo symbolisiert die Entwicklung des Areals und wird in Form eines Pfeils dargestellt, der den Charakter des Projekts als Antrieb für die Stadt und die Region hervorhebt.

 

Über die Krieger Grundstück GmbH (KGG)

Die KGG ist Teil der Unternehmensgruppe Krieger. Die Unternehmensgruppe – zu der die Höffner Möbelgesellschaft gehört – ist einer der großen Immobilieninvestoren Deutschlands.

Über NEINVER

Seit 1969 ist das europäische Immobilienunternehmen NEINVER im gesamten Immobilienzyklus unterschiedlicher Objekte aktiv, speziell in den Bereichen Einzelhandel und Logistik. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Entwicklung, der Vermietung und Finanzierung sowie auf der professionellen Verwaltung der Objekte. Allein in den vergangenen 18 Jahren entwickelte NEINVER über 2.000.000 qm Gewerbeflächen – maßgeschneidert nach Kundenbedürfnissen.

 

Auf dem europäischen Markt für Einzelhandelsimmobilien konnte NEINVER seine Führungsposition nachhaltig ausbauen. Die Gruppe ist in Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Portugal, Spanien, den Niederlanden und der Tschechischen Republik präsent. NEINVER betreut derzeit 21 Center mit insgesamt 539.000 qm Handelsfläche, über 1.600 Geschäftseinheiten und über 800 der führenden internationalen Top-Marken.

 

In den vergangenen 20 Jahren hat sich NEINVER unter den Markennamen „The Style Outlets“ und „FACTORY“ auf die Entwicklung von Outlet-Centern spezialisiert. Derzeit verwaltet das Unternehmen 15 Outlet-Center mit einer Bruttomietfläche (GLA) von 293.500 qm. Die erfolgreich etablierte Omni-Channel-Strategie von NEINVER ermöglicht die Vernetzung von stationärem Handel in den Outlet-Centern mit dem Online-Handel.

 

NEINVER verpflichtet sich zu nachhaltiger Projektentwicklung und bekennt sich zu den Prinzipien sozialer und unternehmerischer Verantwortung. NEINVER ist das erste Unternehmen innerhalb der Branche, dessen gesamtes europäisches Portfolio an Outlet-Centern mit dem In-Use-Zertifikat von BREEAM ausgezeichnet ist.

www.neinver.com

 

Gemeinsamer Pressekontakt KGG / NEINVER

Hill+Knowlton Strategies

Michael Schlotthauer / Xenia Heitmann

Michael.Schlotthauer@hkstrategies.com

Xenia.Heitmann@hkstrategies.com

Tel. +49 69 973 62 -19 / – 66

 

 

2 thoughts on “Es ist soweit – Investor startet Kampagne für Duisburger DOC

  1. Den Inhalt der Seite kann man getrost unter Alternative Fakten ablegen.
    Etliche vage Behauptungen. Fiktive Zahlen, wie 1500 Arbeitsplätze, was nur eine Schätzung ist.
    Die angeblich gute Anbindung an die Innenstadt wird auch nicht besser durch Behauptung, dass dort viele Geschäfte wäre. Da wird trotzdem keiner langgehen.

    Und wenn man nicht nach Investoren für andere Projekte sucht, finden sich selbstverständlich auch keine.

    Völlig daneben ist Duisburg mit Kleinstädten zu vergleichen, dort sind völlig andere Gemengelagen.

    Und mehrere Drohungen machen es auch nicht besser. DOC heißt Stillstand, denn eine Prozesslawine ist absehbar. Besser jetzt Ja zu Duisburg sagen, als so ein Schwachsinn zuzulassen.

  2. Da kommt so gänzlich unererwartet ein Investor um die Ecke und plant ein DOC auf dem alten Güterbahnhofsgelände und dem stimmt der Rat der Stadt Duisburg auch noch zu. Hilfe, was tun. Das Gejammere war ja zu erwarten. Die City wird sterben! Das Argument wurde schon zu den Plänen von Multi Casa heraus posaunt und da gab es sogar noch eine City, in der man einkaufen konnte. Wieso ist die eigentlich so verkümmert, wo doch kein Multi Casa kam? Interessante Investitionen und Verbesserungen, die insbesondere junge Menschen ansprechen, kamen keine und die Jugend fährt ins Centro oder nach Düsseldorf. Die Brunnen reißen es da auch nicht raus und die Märkte sind ja ein Versuch, aber wer kauft schon auf dem Bauernmarkt oder Abendmarkt wirklich ein und schleppt seinen Obst- und Gemüseeinkauf durch die City? Das Forum ist ja ganz nett, bei weitem aber nicht der „große Wurf“, um Kunden aus der Umgebung anzulocken. Die Königsgalerie spielt kaum eine Rolle in der City. Der Innenhafen ist mit einem Einkaufsbummel nicht vereinbar, da zu weit enfernt und der Weg dorthin ist auch nicht attraktiv. Die Gewerbetreibenden sollten sich mal zusammensetzen und Ideen auf den Tisch bringen, um die gesamte City komplett umzukrempeln und neu zu strukturieren. Aber hier gelten ja die Regeln „Das war schon immer so“ und „Das haben wir noch nie so gemacht“. Einfache und günstige Ideen von außen werden abgewimmet, stattdessen habe ich den Eindruck in Duisburg gilt, nur was wirklich teuer ist, wie z. B. Brune, Foster und die teuren Dezernenten usw., können was taugen. Ein Tipp an Herrn Schulze: bieten Sie Ihre Dienste für richtig viel Geld an in einer Hochglanzbroschüre und vor allen Dingen immer schön smart sein, dann können Sie sogar Müll verkaufen. Die Duisburger Verantwortlichen möchte ich hier an „des Kaisers neuen Kleider“ erinnern. Fazit: Man muss auch mal was Neues wagen. Und wenn die Gewerbetreibenden der City es nicht schaffen, die City attraktiv zu gestalten, dann vielleicht ein Investor auf dem Güterbahnofgelände.
    Und last but not least: Das Ergebnis der letzten City-Passantenzählung (stand in den xtranews) in Duisburg spricht für sich: Platz 88.