Politik für Duisburg – nur kurz vor Wahlen?

www.philipp-fuer-duisburg.de heißt die Webadresse von Sarah Philipp von der SPD, der anscheinend jung-dynamischen NRW-Landtagsabgeordneten aus Duisburg.
Das habe ich mal wortwörtlich genommen und im Januar 2017 auf der Website gesucht, was denn Frau Philipp konkret für Duisburg tut. Gefunden habe ich NICHTS. Deshalb habe ich Sie viermal ausdrücklich um eine schriftliche und verbindliche Auskunft gebeten. Ergebnis: KEINE Antwort bzgl. meiner konkreten Auskunftsanfrage. Fazit: Frau Philipp gibt anscheinend vor etwas für Duisburg zu tun, tut sie aber wohl nicht.
Anmerkung: Frau Philipp ist bereits seit 2012 MdL und nun wieder im Landtag, weil es stimmenmäßig gereicht hat.

Pikant: Kurz vor der NRW-Landtagswahl – so ca. 4-6 Wochen – tauchten von ihr plötzlich in den Medien immer öfter Statements zu Duisburg und Berichte von ihrem Engagement für Duisburg auf. Plötzlich wurden Dinge von ihr kommentiert die sie selbst gar nicht initiiert hatte. So im Stile von: Sarah Phlipp ist auch für Tierschutz, Umweltschutz und Weltfrieden.

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Inzwischen hingen in Duisburg natürlich auch die üblichen Wahlplakate mit ihrem Konterfei.

GRUNDSÄTZLICHE FRAGE: Wieso diese plötzliche Aktivität und Präsenz kurz vor der NRW-Wahl während davor überhaupt nichts zu sehen, zu hören und zu lesen war? ANTWORT von Frau Philipp: Keine. Der Gipfel: Ende April lud sie sogar zum Currywurst-Essen ein, in Begleitung von Ex-Innenminister Ralf Jäger, es kamen aber nur rund 10 Bürger*Innen.
Toll.

Abschlußfrage: Was ist von einer Politikerin zu halten die scheinbar nur aktiv wird wenn eine Wahl ansteht und die dann auch nur zu allem ihren Senf dazugibt ohne selbst etwas zu initiieren? Und das bei üppiger Bezahlung nebst üppigem Pensionsanspruch ohne große Berufserfahrung.

4 thoughts on “Politik für Duisburg – nur kurz vor Wahlen?

  1. Die gute Frau hat WhatsApp (+49 211 88 42 661), worüber sie über eine selbst erstellte Broadcast-Liste so Neuigkeiten und sowas versendet. Vielleicht antwortet sie dir ja dort? 😉

  2. Ist in der SPD doch Usus. Frau Kraft fühlt sich nicht einmal für die Beantwortung von Fragen zu von ihr getätigten Aussagen zuständig.

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