Gegendarstellung von Sarah Beckhoff: „Fake News Asozial – Schwule“

Die Redaktion erreichte gerade einen Gegendarstellung der Landtagskandidatin Sarah Beckhoff zu der heute Vormittag veröffentlichen Pressemitteilung der LINKE NRW https://www.xtranews.de/2017/02/05/nrw-cdu-landtagskandidatin-bezeichnet-schwule-und-hiv-positive-als-asozialen-mob-id20189638.html
Jasper Prigge, Pressesprecher DIE LINKE NRW hat uns telefonisch mitgeteilt, dass er, sowohl inhaltlich als auch formal, zu seiner Aussage steht.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bedauere, dass Sie offensichtlich eine Pressemitteilung der Linken NRW und Jasper Prigge ohne Gegenprüfung kopiert haben. Hier finden Sie meine originale Mitteilung, aus der eindeutig hervorgeht, dass ich mich auf die AntiFa beziehe. In keiner Silbe erwähne ich schwul oder HIV positiv.
Die Junge Union Dortmund verurteilt die linksextremistischen Attacken, die sich am 02. Februar auf einer geplanten Diskussionsveranstaltung des Autonomen Schwulenreferats der TU Dortmund abspielten, aufs Schärfste. Nach 80 Minuten Verzögerung- die Lage vor dem Hörsaal war bereits sehr angespannt, weil rechts- und linksextremistische Gruppen drohten aufeinanderzutreffen – sollte die Podiumsdiskussion beginnen. Doch dazu kam es nicht. Antifa Aktivisten hielten ihre Transparente hoch. Selbst mit dem Mikrofon war es dem Veranstalter nur schwierig möglich, gegen die brüllende Masse, die sich lauthals gegen die Teilnahme der AfD artikulierte, anzureden. Es ist ein Mindestmaß an Respekt erforderlich, um die geforderten Werte wie Toleranz und Meinungsfreiheit zu leben. Diese wurden durch die Antifa und ihre Anhänger gezielt konterkariert. Leider gilt für einige nur der Grundsatz: Toleranz ja, solange es meiner Meinung entspricht. Das ist pure Doppelmoral! Die JU Dortmund hingegen steht für die offene und inhaltliche Debatte. Demokratie bedeutet Streiten um die beste Lösung! Gern hätte unsere Kreisvorsitzende Sarah Beckhoff, die an diesem Abend als CDU Landtagskandidatin auf dem Podium saß, dies getan: ,,Dieser asoziale Mob gefährdet unsere Demokratie. Die sachliche Debatte wird nicht ermöglicht, die einzige Absicht war es, die Veranstaltung zu verhindern. Leider war er damit erfolgreich.‘‘
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6 thoughts on “Gegendarstellung von Sarah Beckhoff: „Fake News Asozial – Schwule“

  1. Hm. Eine seltsame Gegendarstellung. An dem Abend haben Schwule, HIV-Positive, Studierende, Antifas gegen die Teilnahme der AfD protestiert. Heftig wurde es aber erst, als auch 20 Neonazis in den Saal wollten. Das führte letztlich zum Abbruch der Veranstaltung. Frau Beckhoff hat auch mitbekommen, dass schwule Männer ihre Sitzplätze verlassen sollten, um den Nazis Platz zu machen. das führte natürlich zu Protesten. Die Darstellung, „die Antifa“ habe die Veranstaltung verhindert, ist haarsträubend. Außer Frau Beckhoff und den AfD-Leuten gab es so gut wie niemandem im Saal, der wollte, dass Neonazis im Publikum sitzen dürfen. Und es waren zahlreiche Schwule, die gegen die Nazi-Teilnahme demonstriert haben. In der Pressemitteilung der LINKEN. NRW stand auch explizit, Beckhoff habe „UNTER ANDEREM Schwule und HIV-Positive als asozialen Mob bezeichnet“. Es ist sehr sinnfrei, wenn Sie nun behauptet, Schwule nicht gemeint zu haben.

  2. Pingback: LINKE NRW: CDU-Landtagskandidatin bezeichnet Schwule und HIV-Positive als „asozialen Mob“ | xtranews – das Newsportal aus Duisburg

  3. Ich tu mich schwer damit, die Wortwahl von Frau Beckhoff zu verteidigen. Bei der Wahrheit sollte man allerdings schon bleiben. Und für mich bleibt bisher einzig und allein die Behauptung der „Linken“, sie habe Homosexuelle und HIV-Positive beschimpft. Für mich stellt es sich zur Zeit so dar, dass sich dort Linke so benommen haben wie wir es sonst von PEGIDA kennen. In der Sache möglicherweise berechtigt, nicht in der Wortwahl.

  4. Ich meine, dass Rassismus in jeder Art ein Verbrechen ist. Auch Werbung für Verbrechen ist strafbar. Widerstand ist Pflicht.
    Wenn sich ein Vergewaltiger auf eine Bühne setzen will, um seine Ansichten und Pläne zu verkünden und zu verbreiten, wäre es dieselbe Situation. Kämen verurteilte Vergewaltiger in den Saal und wollten Frauen von ihren Plätzen vertreiben – was wäre das für ein Aufschrei! …..wobei mir da einfällt, dass es Menschen gibt, die an dieser Stelle nur schreien würden, wenn die Vergewaltiger aus einem anderen Land kämen.

  5. Wer Diskussionen verhindert ist nun einmal Asozial, was soll man da noch lange um den Brei reden.
    Ob dann der Asoziale hetero oder homo, links oder rechts, Ausländer oder Deutscher ist, ist vollkommen irrelevant.
    Man sollte eher thematisieren, wieso einige Gruppen glauben, anderen Menschen ihre Ansichten aufzwingen zu können und noch schlimmer andere daran hindern sich selbst eine Meinung zu bilden.
    Es stellt sich auch die Frage warum die Linken Lügen um Stimmung zu machen.

  6. Gebe Toli vollkommen recht. Es entwickelt sich in erschreckendem Maße eine linke Meinungsdiktatur. Wer nicht den vorgeschriebenen Sprachregelungen folgt, ist Nazi. Diskussionen über nicht erwünschte Themen werden verhindert. J. Prigge lügt, wenn er behauptet, lesbische Frauen seien in der NS-Zeit verfolgt worden. Es ist kein Fall von einem weiblichen KZ-Opfer bekannt, das wegen Homosexualität ermordet wurde. Hier muss aus ideologischen Gründen wohl auch den Feministinnen Rechnung getragen werden. Diese und die Schwulen neiden den Juden offensichtlich ihren Opferstatus. Denn für die Judenvernichtung wurden die Lager erbaut, sonst hätte es sie – historisch erwiesen- nicht gegeben. Dass die deutsche Linke antisemitisch gestimmt ist, lässt sich ja schon lange beobachten. Wirklich unerträglich ist die Selbstgerechtigkeit und dreiste Arroganz, mit der sich hier eine Minderheit zum Richter über alle anderen macht und bestimmen will, wer überhaupt noch seine Meinung sagen darf. Gilt unser Grundgesetz eigentlich noch?