CAR-Symposium mit Nobelpreisträger – Zeitenwende in der Autoindustrie

Die Autoindustrie steht seit einigen Monaten erheblich unter Druck: Donald Trump fordert die US-Produktion, der Diesel steckt in der Krise, China plant Quoten für Elektroautos, das Robocar wird greifbar. Zu einem Branchentreffen mit Brisanz lädt deshalb Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen (UDE) ein. Am 1. Februar kommen die großen Automobilhersteller und zahlreiche Experten zum 17. Internationalen CAR-Symposium in den Bochumer RuhrCongress.

Wie hochrangig die Referentenliste ist, zeigt sich gleich zu Beginn (9 Uhr) mit dem Nobelpreisträger für Chemie aus dem Jahr 2014: Prof. Stefan W. Hell. Der Leiter des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen wird gemeinsam mit dem BMW-Vorstandsvorsitzenden Harald Krüger u.a. über Innovationsprozesse in Industrie und Wissenschaft diskutieren.

Weitere renommierte Gäste sind die IBM-Managerin für Künstliche Intelligenz Harriet Green oder auch der Vodafone-Chef Dr. Hannes Ametsreiter. Dies ermöglicht u.a. Diskussionen über die Perspektiven des autonomen Fahrens, die sich nur mit superschnellen Datenübertragungen umsetzen lassen. Das Programm bietet mehr als 60 Fachvorträge, an der Ausstellung beteiligen sich über 100 Partnerfirmen.

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Auf dem CAR Symposium tauschen sich jedes Jahr über 1.200 führende Manager und Entscheider über die Chancen und Herausforderungen zukünftiger Mobilität aus. Prof. Dudenhöffer: „Wir fragen unter anderem danach, welche Trends und Entwicklungen uns in den nächsten 10 Jahren erwarten oder hat das Auto, das wir heute kennen, überhaupt noch eine Zukunft?“

Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/car/

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