UDE sucht Forschungshelfende: Fit mit 50 plus

Mehr Sport, weniger Stress: Gute Vorsätze haben viele zum Jahresbeginn. Wer über 50 Jahre alt ist, kann dies auch gut mit einem Dienst an der Wissenschaft verknüpfen. Das Kompetenzzentrum Personal Analytics, kurz: PAnalytics, an der Universität Duisburg-Essen (UDE) sucht Studienteilnehmende in den „besten Jahren“. Erforscht werden soll ein personalisiertes System für einen gesunden Lebensstil und das individuelle Wohlbefinden.

Mithilfe von PAnalytics wird man künftig gezielt den eigenen Lebensstil ändern können. Zwar gibt es schon Systeme zum gesundheitlichen Selbst-Monitoring (z. B. Smartphone-Apps verknüpft mit Blutdruckmessgeräten oder intelligenten Waagen). Allerdings bleibt es dem Nutzer überlassen, die Ergebnisse zu interpretieren, und es fehlt der ganzheitliche, wissenschaftlich fundierte Ansatz. An einem solchen arbeitet die Forschergruppe.

Projektmitarbeiterin Katharina Kloppenborg: „Damit wir unsere Entwicklung hautnah auf die späteren Nutzer zuschneiden können, suchen wir laufend Freiwillige für unsere Untersuchungen.“ Daher kann man sich bei PAnalytics als Forschungshelfer anmelden und bekommt dann in regelmäßigen Abständen – die man selbst bestimmen kann – Einladungen zu Studien. Was macht ein Forschungshelfer? Entweder er oder sie füllt einfache Fragebögen aus und zwar bequem zu Hause am PC oder mit Stift. Oder man beteiligt sich mit seinen Ideen, Wünschen oder auch Bedenken an Diskussionsrunden in der Duisburger Universität, um die technische Entwicklung zu beeinflussen.

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„Es kann aber auch vorkommen, dass daheim Apps oder andere Technologien getestet werden“, so Kloppenborg. „Wir möchten gern von unseren Probanden wissen, ob die Anwendungen so schon gut gestaltet, vernünftig zu bedienen und auch wirklich nützlich sind. Oder haben sie vielleicht Bedenken, wenn sie sie regelmäßig nutzen müssten?“ Die Studien werden vorab von der Ethikkommission der Universität Duisburg-Essen geprüft.

Zielgruppe sind vor allem Personen im Alter von 50 bis 65 Jahren. Vorkenntnisse, der geübte Umgang mit technischen Geräten oder der Besitz eines Smartphones sind nicht erforderlich. Sollte es bei einzelnen Studien spezielle Voraussetzungen geben, wird darüber in der jeweiligen Einladung informiert. Kloppenborg: „Man entscheidet natürlich jedes Mal selbst, ob und an welchen Studien man teilnehmen möchte.“

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