Rot-Weiß Essen: Zehn Jahre „Kick Racism Out“

Kleines Highlight: Autogrammstunde mit den RWE-Spielern Malura und Meier. Foto: RWE

Kleines Highlight: Autogrammstunde mit den RWE-Spielern Malura und Meier. Foto: RWE

Das Sommermärchen lebt im Altenessener goalfever weiter: Vor zehn Jahren startete das AWO Fan-Projekt inspiriert vom Geist der Weltmeisterschaft 2006 die Turnierserie „Kick Racism Out“. Vergangene Woche setzten erneut zwölf Jungen- und fünf Mädchenmannschaften ein Zeichen gegen Rassismus. Neben Pokalen und Urkunden durften sich die Teams über Tickets für ein Heimspiel des Traditionsklubs Rot-Weiss Essen freuen.

„Eine wichtige Aktion! Das AWO Fan-Projekt zeigt hier seit zehn Jahren Flagge gegen Rassismus“, erklärt Tani Capitain, Geschäftsführer der Essener Chancen. Ins Leben gerufen wurde die von Fanprojekten in ganz NRW durchgeführte Turnierserie, nachdem die Weltmeisterschaft 2006 die gesamte Nation vereint hatte – unabhängig von Religion und Hautfarbe. „Fußball hat eine integrative Kraft. Das Sommermärchen war einen Monat lang eine
bunte Party in ganz Deutschland. Das heutige Motto wurde alltäglich umgesetzt“, erinnert sich Capitain.

Gelebte Integration
Jedes Team geht mit vier Feldspielern und einem Torwart auf einen der beiden Soccercourts der Indoor-Sporthalle an der Heßlerstraße. Das Turnier selbst wird für Jungen- und Mädchenmannschaften separat ausgetragen. Eingeladen sind im Vorfeld alle Schulen der Stadt Essen, zum ersten Mal war diesmal sogar eine Auswahl des Franz-Sales-Haus dabei. Mittelpunkt des Wettbewerbs ist aber nicht der Kampf um Tore und Punkte: Spaß und Integration stehen im Vordergrund.

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Zur Autogrammstunde in der Pause waren dann die RWE-Spieler Dennis Malura und Jan-Steffen Meier am Start, die Siegerehrung übernahm Carsten Wolters, Co-Trainer von Rot-Weiss Essen. Bei den Mädchen kam die Mannschaft des Gymnasiums Stoppenberg vor Team 3 und Team 1 der Franz-Dinnendahl-Realschule auf Rang eins. Bei den Jungen siegte die Geschwister-Scholl-Realschule vor der Erich-Kästner-Gesamtschule und Team 2 der Franz-Dinnendahl-Realschule. Für alle Mannschaften gab es als Preise Pokale, Urkunden sowie pro Teilnehmer zwei Tickets für ein Heimspiel von Rot-Weiss Essen.

 

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