Mülheim: Räuber überfallen Senioren und stoßen Gehbehinderten die Kellertreppen herunter

IMG_3378Nach dem brutalen Raub auf ein älteres Ehepaar (beide 75) am gestrigen Nachmittag sucht die Polizei dringend nach Zeugen. Im Eingangsbereich ihres Wohnhauses auf der Otto-Brenner-Straße ereignete sich die Tat.

Gegen 15:30 Uhr schloss die Dame die Haustür auf und stellte ihre Einkäufe in den Flur. Als sie nun die Tür aufhielt, um ihren gehbehinderten Ehemann mit seinem Rollator einzulassen, erschienen die zwei Täter. Sofort drängten die Männer die 75-Jährige in eine Ecke und entrissen ihr brutal die fest umklammerte Handtasche. Ihren Ehemann stießen sie samt Gehhilfe die Kellertreppe hinunter, als er seiner Gattin helfen wollte. Der ebenfalls 75 Jahre alte Rentner stürzte die Stufen hinab. Glücklicherweise erlitt er nur leichtere Verletzungen.

Die beiden mutmaßlichen Räuber rannten anschließend mit ihrer Beute davon. Beide Männer werden als 25-30-jährig beschrieben. Zumindest einer von ihnen hat einen dunklen Teint, ist etwa 1,65 Meter groß und von normaler Statur. Er trug eine Wollmütze, eine auffallend weiße Jacke und hatte sein Gesicht teilweise hinter einem Schal verborgen. Zu seinem Komplizen liegt der Polizei keine Beschreibung vor.

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Die Eheleute waren am frühen Nachmittag (etwa 14 Uhr) bei einem Geldinstitut am Berliner Platz. Es ist nicht auszuschließen, dass die Mülheimer von den späteren Tätern bereits hier beobachtet wurden, als sie am Schalter Geld abhoben. Nach den Bankgeschäften sind die 75-Jährigen dann über die Schloßstraße und durch das Forum zum Hauptbahnhof gegangen. Gegen 15:15 Uhr bestiegen die beiden die Straßenbahn der Linie 102 und fuhren bis zur Haltestelle Bessemer Straße.

Der zuständige Sachbearbeiter im Raubkommissariat fragt: Wer hat den Überfall im Mehrfamilienhaus in der Otto-Brenner-Straße beobachtet und kann Angaben zu den Tätern machen? Wem ist das ältere Ehepaar – eventuell auch etwaige Beobachter – auf dem Weg vom Geldinstitut bis zur Wohnanschrift aufgefallen? Zeugen werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 0201/829-0 beim Kriminalkommissariat 31 zu melden (ots).

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