Duisburg-Marxloh versinkt im Chaos

Ein Besuch beim SPD Grillfest und ein Besuch der Brautmodenmeile in Marxloh. Das reicht in fast fünf Jahren als Oberbürgermeister nicht aus um über die Jahre angehäufte Probleme zu bewältigen! Ein Gastbeitrag von Max Bauer

Max Bauer

Max Bauer

Ein hilfloses Handlungskonzept des Oberbürgermeisters, welches einen „Platz der Sicherheit“ vorsieht, welches dann plakativ dazu dienen soll die Bürgerschaft zu beruhigen. Leitmotiv: „Seht her, man macht etwas. Die Probleme sind da, aber nicht schlimm – Medien übertreiben. Sicherheitsempfinden findet im Bauch statt!“. So löst man visionär keine Probleme, sondern man verschlimmert diese und sorgt bei unserer Duisburger Bürgerschaft für – berechtigten – Unmut und Wut. 

Es bedarf wirklichen und visionären Handlungskonzepten eines Oberbürgermeisters. Ich möchte zur benannten Handlungsunfähigkeit ein Gegenkonzept entgegenstellen um aufzuzeigen: Es gibt Alternativen, auch mit einem begrenzten finanziellen Spielraum.

 

(Schrott-) Immobilien Ankauf

Durch die städtische Tochtergesellschaft GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH muss der Ankauf von Wohnimmobilen geprüft werden. Dies soll unter anderem verhindern, dass Immobilien an die falschen Eigentümer veräußert werden. Denn in der Regel werden nicht gewollte, oder nicht mehr lukrative Immobilien, an Eigentümer verkauft die über das jobcenter Duisburg regelmässige Mietzahlungen erhalten – um die Immobilien dann vor sich hingammeln zulassen.

Ein Haus für unbewohnbar erklären zu lassen schadet nicht nur dem jetzigen Stadtbild, sondern sorgt zukünftig für eine Ruine. Diese Ruine ist rein rechtlich in Zukunft nicht mehr aus dem Stadtbild weg zu bekommen, außer die Immobilie stellt eine Gefahr für die Öffentlichkeit dar.

Signifikant gesunkene Miet- und Kaufpreise (Eigentumswohnungswert vormals 30.000 Euro, heute 8.000 Euro) machen einen günstigen Ankauf möglich. Nach Aufwertung des Stadtteils Marxloh ist ein Wiederverkauf der Immobilien, mit größeren Gewinnspannen, durchaus denkbar.

Sicherheit & Ordnung

Eine gemeinsame – größere – direkte Polizei- und Ordnungsamtwache in Marxloh. Diese kann durch einen Immobilienankauf durch die GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH kostenfreundlich realisiert werden. Ausgestattet mit einer Fahrrad- und Motorradstaffel der Polizei (effektivere Verbrechensbekämpfung durch mehr Flexibilität auf dem Zweirad). Hierzu ist die Kooperation mit der Polizei von Nöten.

Weiter ergänzt durch einen Verwaltungsmitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR der über Kehr- und Sperrmüllwägen auf Abruf verfügt. Einen weiteren städtischen Verwaltungsmitarbeiter für die direkte Koordination vor Ort der sogenannten „TaskForce“ der Stadt Duisburg, sowie einen direkten Verwaltungsmitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Duisburg (inkl. Müllaufsicht).

Darüber hinaus neue Anstellungen über die städtische Tochter octeo Multiservices GmbH im Sicherheitsgewerbe nach § 34a GewO Bewachungsgewerbe (Stundenlohn i.d.R 8.50 Euro) die Polizei und Ordnungsamt unterstützend dauerhaft zur Seite stehen und im Wechseldienst (Tag/Nacht) tätig sind.

Alle Sicherheitskräfte der städtischen Verwaltung sind fachgerecht auszurüsten (Schuss- und Stichwesten, angemessen Arbeitskleidung, etc.). Für die Ausstattung der Polizeibeamten ist nicht die Stadt Duisburg verantwortlich, sondern das Innenministerium.

Ergänzt werden muss die Sicherheits- und Ordnungsmaßnahme durch eine kostenlose städtische Hotline die der Bürgerschaft den direkten Kontakt zur „Wache“ ermöglicht – ohne Umwege.

Bildung, Teilhabe & Gesundheit

Eine Eröffnung einer weiteren Zweigstelle der städtischen Volkshochschule (VHS) im selbigen Haus der Ordnungswache. Schwerpunkt der Kurse: Integration & Sprachkenntnisse. Vorhandene VHS-Strukturen müssen überdacht werden, um möglichst einen kostenneutralen und direkten Bildungseinstieg in Marxloh zu schaffen – analog zu einem Fortbildungskurs der deutschen Ordnungs- und Rechtsstaatlichkeit (Recht, Gesetze, Verwaltungsordnung, Verhaltensweisen).

Ein weiteres Problem sind die fehlende Krankenversicherungen von zugezogenen EU-Flüchtlingen in Marxloh, was es schwierig macht Krankheiten einzudämmen. Hier soll durch einen direkten städtischen Verwaltungsmitarbeiter geholfen werden.

Vorab jedoch umzusetzen:
Über Dezernat II (Dezernat für Sicherheit und Recht), dem auch das Feuerwehr und Zivilschutzamt unterliegt, muss ein (ea.) ärztliches Netzwerk in Kooperation mit dem Gesundheitsamt (Dezernat VI) aufgebaut werden. Hierdurch soll zumindest eine Standardambulante Versorgung bei Integrationswillen geschaffen werden – die es u.a. auch ermöglicht unkompliziert Impfungen durchführen zu lassen.

Kostenfrage: Es muss gegengerechnet werden wie hoch der städtische finanzielle Aufwand der Stadt Duisburg ist, um Notfallversorgungen der EU-Flüchtlinge zu begleichen. Diese erheblichen Kosten können ggf. durch medizinische Prävention vorgebeugt werden und im besten Falle eine effektive Einsparung gemacht werden.

2 thoughts on “Duisburg-Marxloh versinkt im Chaos

  1. Anneliese Haferkamp 22. August 2016 at 00:44:30 -

    Och nee, die fehlende Krankenversicherung von EU-Zuwanderern und illegalen Zuwanderern ist nun auch noch das Problem der Duisburger? Nein danke, Merkel hat die EU-Südosterweiterung veranlasst, hat die D-Grenzen für alle ohne Pass bis heute geöffnet und hat gefälligst die Kosten dafür zu tragen (leider durch unsere Steuermittel, ohne uns zu fragen). Mind. 1,5 Millionen (!) Menschen sind 2015 illegal eingereist, ungestraft. 2016 geht es ungebremst weiter, incl. Familiennachzug in Millionenhöhe. Uns wird ein exorbitant höherer Zusatzbeitrag zur KV angekündigt. Klar, der Bund zahlt für Illegale und HARTZIV-Empfänger nur 90€ pro Monat. Das ist bei weitem nicht kostendeckend und Betrug an den Beitragszahlern. Ich bin nicht länger bereit, exorbitante Zusatzbeiträge zur KV für die Versorgung von arbeitsunwilligen südosteuropäeischen Großfamilien und illegaler Migranten zu zahlen. Die Wut über diese unfähige Politelite steigt und wird sich hoffentlich bald bei den nächsten Wahlen entladen.

  2. Norbert Krambrich 28. August 2016 at 09:48:35 -

    Och nee Frau Haferkamp, beschäftigen Sie sich doch erst einmal mit der Kostenstruktur im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung- Stichworte Pharmaindustrie und gedeckelter Arbeitgeberanteil-, bevor Sie solche Thesen aufstellen oder gehts nur darum Ihr grundsätzliches Unbehagen an Migranten zum Ausdruck zu bringen? Unterhalten Sie sich zum Thema Gesundheitsversorgung von Nichtversicherten mit Pater Oliver, das könnte den Horizont erweitern.