Die Woche, die gewesen sein wird – Spotify mit Böhmermann

Ab heute befreie ich Links aus dem „Später lesen“-Tools von Facebook, Diigo und Co und stelle die – nach meiner Meinung nach, hüstel – interessantesten Anlesetipps für die Erweiterung der Filterblase ins Blog. Denn nachdem wir einhundert Leute gefragt haben, die uns die Zukunft des Web benennen sollten, kamen 99 davon mit „Das ist doch jetzt schon Facebook“ und 1 mit „Ello!“ als Antwort zurück. Daher das Motto: Zurück zu den Wurzeln der Blogs! Zurück zur Verlinkung! Zurück zu kurzen hingeworfenen Sätzen! Oder um es mit dem Titel einer alten BBC-Comedyserie zu sagen: That was that week that was.

Thema der Woche:

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Zwei Freunde sitzen im Studio und reden. Das funktioniert so gut, dass selbst ein Wechsel vom Öffentlich-Rechtlichem-Radio zu Spotify wohl die Fans mitmachen sollten. Und warum es die von Jan Böhmermann anvisierte App zur Bündelung von ARD-Radioinhalten nicht gibt? „Weil die sich alle einigen müssten“. Ich glaube, das ist dann das Wort des Tages. Was nicht toll ist: Nur Mobilgeräte? Schön, ja, Unterschied Geld gegen Gratis, aber geht das echt nicht anders? (Klar, aber da wir ja einen Spannungsbogen brauchen, verraten wir das doch hier noch nicht.) Was das Ganze für die Zukunft bedeutet? Steht – leider – bei Facebook in einem interessantem Beitrag.  Tja, kaum gestartet, schon gescheitert mit dem eigenen Anspruch der Linkbefreiung, aber es gibt Leute, die bloggen bei Facebook… Nun: Ein Geschenk für den Journalismus? Bleibt abzuwarten.

Links zur Medienkompetenz:

Die AfD hats drauf.

Ückendorf kooperiert! Mit wem? Mit Coworkern natürlich. Was sich laut Artikel aus diesem C/O irgendwie erschließt. Ich denke darüber nach, wenn ich mal Zeit habe.

Maker im Buchladen. Passt das? Machen die dann was mit Büchern?

Die Hälfte des Webtraffics wird von Robotern und Bots erzeugt.  Ich glaube, wir sollten mal überlegen, was das für die Online-Werbung bedeutet.

Links zur Sozialen Internet Geschichte:

Arbeiten und Zukunft. Und wie wir das so machen werden. Also in der Zukunft. Dieses Arbeiten.

Besserer Artikel zum Thema Arbeiten 4.0 mit Links zu Youtube-Videos!

So erstellt Facebook die Trending Topics, die überhaupt in Deutschland keine Rolle spielen.

Links zur restlichen Welt:

Mit Digitalisierung und Industrie 4.0, der neuesten Spielwiese für Umfrageinstitute, verhält es sich nicht anders. Je nach konsultierter Studie schafft die sogenannte vierte industrielle Revolution, die verdächtig nach Marketingphrase riecht, viele neue Jobs oder zerstört den Arbeitsmarkt durch die flächendeckende Machtübernahme der Maschinen komplett.

Alles Bullshit-Bingo! 

Wer demnächst auf dem Bahnhof rumlungert, könnte in einer netten kleinen Datei landen. Oder wer rennt. Oder wer sonst sich auffällig verhält. Denn die Bahn macht jetzt was mit Überwachung.

Eine re:publica Nachlese. Von Thomas Knüwer. Viel mit Snapchat. Und so.

Flüchtlinge. Machen. Noch Fragen?

Und Post von Horn kritisiert das Verhalten des NRW-Innenministers bei der Köln-Bahnhof-Geschichte. Und nicht nur den:

Krafts und Jägers Auftritt ist unangemessen. Er wird den Opfern nicht gerecht, deren Integrität und Würde verletzt wurde. Er wird auch nicht den Bürgern gerecht. Sie nehmen mit zunehmender Besorgnis wahr, dass die rot-grüne NRW-Regierung die innere Sicherheit nicht mehr gewährleistet und auch nicht bereit ist, Fehler zu beheben und Fehlleistungen zu sanktionieren.

Video-Link:

Vom „einzig offiziellem Raubkopierer“ oder wie sagen die Beiden doch so schön: „Selber machen, sonst bewegt sich nichts.“ Internet fixed the Mobile-Problem.

Photonachweis:
Screenshot: Spotify-App
Fiaker in Wien – Christian Spließ

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