Das Duisburger Djäzz im Juni

Djäzz Jazzkeller Duisburg

Djäzz Jazzkeller Duisburg

Mittwoch, 1. Juni 20:00 Jazzzone Chimprella Session. Eintritt frei

The Chimps: Groove-Trio: Gitarre, Bass, Schlagzeug.

Die Rhythmussektion der Duisburger Party-Reggaeband „The Chimprellas“ treiben als Groove-Trio ihr Unwesen.

Alte Jazz-Standards neu vertont und mit treibenden tanzbare Grooves unterlegt.

Zudem werden Eigenkomposition im Stil von John Scofield gespielt.

Die Chimps garantieren hochwertige musikalische Unterhaltung und Beats denen man nicht widerstehen kann:)

Da zuckt das Tanzbein. Nach dem Eröffnungsset geht es heiß her, es wir gejammt! Natürlich wird die Affenbande (The Chimprellas) im Djäzz aufschlagen und das Djäzz aufmischen. Line Up: Martin (Drums), Will (Bass), Christian (E-Gitarre, Loopstation)

Donnerstag, 2. Juni 20:00 Wortlaut Ruhr Poetry Slam. Eintritt 5 EUR

Poetry Slam ist mittlerweile im Fernsehen und auf den Bühnen der großen Theater angekommen – aber im wunderbar wilden DJÄZZ lebt er noch an seinen Wurzeln.

Moderiert wird in dieser Saison von Ruhrpokal-Sieger Jason Bartsch.

Freitag, 3. Juni 20:00 Konzert: The Last Unicorns, Abnormal End, My Dominion (3x Metal). Eintritt 5 EUR

Den Juni begrüßen wir mit einer Portion melodischen Metals! Das Portfolio reicht von den sanften Klängen weiblichen Gesangs (The Last Unicorns, DU, Debüt-Konzert), über innovative Saxophoneinlagen (Abnormal End, DU/E), bis hin zu donnernder Doublebass (My Dominion, E) – alles im doch vertrauten Metal-Kleid.

Metal mit Saxophon? Dass das geht, beweisen Abnormal End aus Duisburg und Essen, wenn sie harte und melodische Passagen gekonnt abwechseln, sich einprägsam in den Gehörgang legen und alles mit einer Prise Progressivität garnieren. Vergleiche zu Größen wie System of a Down, In Flames oder Chester Bennington sind durchaus geläufig! Zur Zeit arbeiten die Jungs an ihrem zweiten Studioalbum, und die Chancen stehen mehr als gut, dass auch eingeschworene Fans wieder überrascht werden!

Der Metal Hammer Germany beschreibt den Sound des Ruhrpott-Quintetts My Dominion als irgendwo zwischen Six Feet Under, Deicide und Amon Amarth! Das Rock Hard wirft noch Bolt Thrower und Cannibal Corpse mit in die Wagschale. Bei einem sind sich die Fachzeitschriften und Webzines jedoch schon jetzt einig: My Dominions melodischer Death Metal tritt Arsch!

Laut und leise. Hart und sanft. Dunkel und Hell. Verottet und dennoch glitzernd. Gegensätzlich und dennoch überraschend wie das Leben selbst. So sind die Songs von The Last Unicorns! Vocals von bösem Grollen bis hin zu opernhaftem Gesang. Riffing quer durch den Garten der Metal-Stilrichtungen und keine Scheu sich auch Stilelemente anderer Musikrichtungen zu greifen. Fernab jedes Schubladen-Denkens liegt das Hauptaugenmerk der Texte auf dem alltäglichen Wahnsinn, der uns alle umgibt. Diesen “Zirkus des Wahnsinns” wollen das Mädel und die Jungs aus dem Ruhrpott auf die Reise schicken und jeden Zuhörer einladen mitzureisen. (DEBUT-KONZERT!)

 

Samstag, 4. Juni 20:00 Konzert + Lesung: Captain Chaos (Folk Punk)  +  Gerd Dembowskis (ex Fanprojekt Duisburg). Eintritt tba

 

Captain Chaos ist Chris Clavin, bzw. Sänger der legendären Folk-Punk-Band Ghost Mice aus Bloomington, Indiana.
Ghost Mice und Clavin’s DIY-Label PLAN-IT-X Records haben grossen Einfluss darauf, dass Folk Punk wieder ein nicht wegzudenkender Faktor in den Kellern des US-Undergrounds ist. Und immer mehr auch nach Europa schwappt.
Captain Chaos greift Solo abwechselnd zur Akustik-Gitarre, Ukulele und Mandoline, erzählt von anarchischen Abenteuern mit seinem Freund Sam, von der Geisterstadt Cairo in Illinois und einem Bankraub, von dem Drang jedem Regenbogen aufs neue hinterherzujagen.

Kombiniert mit einen Mix von Gerd Dembowskis (ehm. Fanprojekt Duisburg) entwaffnenden Kurzgeschichten über das Springen auf Frachtzüge, einen Besuch beim FBI, eine Geisterstadt in Illinois – und mit 100 Sachen falschrum durch die Einbahnstrasse, ensteht hier ein bunter Mix aus Lesung und Konzert! Anarchisches, Antitainment vom Feinsten. Sollte man nicht verpassen.
Samstag, 4. Juni 23:00 Pop Missile’s HARD TO BEAT! (Britpop, Punkrock, Indiestuff). Eintritt 5 EUR

 

Am ersten Samstag im Juni dürfen sich Freunde lauten Gitarrenpops im DJäzz besonders wohlfühlen: Pop Missiles DJ Thorrissey haut einmalig die Hits des großen Indie-Hypes der 2000er raus und garniert das ganze mit 90er Britpophymnen, feinsten Punkrockklassikern und aktuellen Tanzflächenfüllern z.B. The Strokes, Blur, The Clash, New Orders“Crystal“, Franz Ferdinand, Blondie, Maximo Park, Libertines, Foals, The Jam, Oasis, Automatics“Monster“, Pulp, Two Door Cinema Club, Undertones, Darwin Deezs „Radar Detector“, Bloc Party, Sex Pistols, Suede, TV On The Radio, Hard-Fis“Hard To Beat“ und und und. „Die Ultimative Chartshow Independent“, if you like…
Mittwoch, 8. Juni 20:00 Beatwoch Konzert mit The Dimps. (Reggae, Hip Hop Funkrock) + 420-AllStarz DJ Team. Eintritt 5 EUR

 

Am 8.6 gibt die Essener Band The Dimps ihr live Debut. Eine bunte Mischung aus Reggae, Hip Hop, Funk mit rockigen Einflüssen wird euch erwarten.
Vinyl Geballer von den 420-AllStarz mit groovigen Vibes werden euch zum Tanzen bringen!

 

Freitag, 10. Juni 20:00 HUMMING BIRDS / Support: Keighton. Popmusik in Stilvoll. Eintritt 6 EUR

 

HUMMING BIRDS: Ihr kennt das: Alle wollen die Popmusik neu erfinden, aber bedienen sich doch bloß langweiliger Klischees. Was das betrifft, ist die Gruppe Humming Birds schlicht aus der Zeit gefallen. Vier untätowierte Musiker, Gitarren und Drums – that’s it. Inspiriert von britischen Bands der 60er und 90er Jahre, leben die Vögel ihre Ideen gerne live aus – jetzt kann man kann sie sich zum ersten Mal ansehen. Sollte man sogar! Ihr kennt das: Alle wollen die Popmusik neu erfinden, aber bedienen sich doch bloß langweiliger Klischees. Was das betrifft, ist die Gruppe Humming Birds schlicht aus der Zeit gefallen. Vier untätowierte Musiker, Gitarren und Drums – that’s it. Inspiriert von britischen Bands der 60er und 90er Jahre, leben die Vögel ihre Ideen gerne live und nun endlich auch auf Tonträger aus.

 

 

Samstag, 11. Juni 23:00  So Glad meets Apartment. Disco, House & Elektronik mit Gustoh, Turquoise Colored French Tourists, Bartosz Kwiecinski  ,Ben Postler & Friends

 

Disco, House und höchst tanzbare Elektronik von und für Musikliebhaber
Dienstag, 14. Juni 19:30  Vortrag und Diskussion mit Jan Gerber: Nie wieder Deutschland. Eintritt frei

„Nie wieder Deutschland!“ – Unter diesem Motto mobilisierte die außerparlamentarische Linke vor mehr als 25 Jahren, im Mai 1990, strömungsübergreifend auf den Frankfurter Opernplatz, um gegen die deutsche Wiedervereinigung zu protestieren. 20.000 Menschen folgten dem Aufruf. Wenige Monate später war diese ungewohnte Harmonie vorbei: Es brachen jene Konfliktlinien auf, an denen sich die außerparlamentarische Linke in den nächsten beiden Jahrzehnten gruppieren sollte. In personeller Hinsicht fiel man in die Bedeutungslosigkeit. Gruppierungen, die seit 20 Jahren bestanden hatten, lösten sich auf; die Linke geriet in eine der größten Krisen ihrer Geschichte. Dieser Umstand verwundert zunächst. So hatten APO und Co. dem Honecker-Regime und den anderen Staaten des „real existierenden Sozialismus“ in der Regel kritisch bis feindselig gegenübergestanden. Es stellt sich damit die Frage, warum die außerparlamentarische Linke ausgerechnet durch das Ende der DDR, die deutsche Wiedervereinigung und den Untergang des Ostblocks in einen Schockzustand fiel. Und: Warum hat sie sich auch heute, mehr als ein Vierteljahrhundert später, noch nicht von diesem Schock erholt? Um hierauf antworten zu können, ist sowohl ein Blick auf die Zeit des Kalten Krieges als auch eine Auseinandersetzung mit jenen drei Begriffen nötig, die nach wie vor im Zentrum des linken Selbstverständnisses stehen: Revolution, Antifaschismus, Antiimperialismus.

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  Duisburger FDP antwortet nicht

Jan Gerber ist u.a. Autor der Bücher „Das letzte Gefecht – Die Linke im Kalten Krieg“ (XS-Verlag: Berlin 2015), das bei gleicher Gelegenheit vorgestellt werden soll, und „Nie wieder Deutschland? Die Linke im Zusammenbruch des realen Sozialismus“ (ça ira: Freiburg 2010). Mit Anja Worm hat er zuletzt Texte von Michael Landmann neu herausgegeben: „Das Israelpseudos der Pseudolinken.“ (ça ira: Freiburg 2013).

Eine Veranstaltung der Emanzipatorischen Antifa und des Bündnis gegen Antisemitismus.
Mittwoch, 15. Juni 20:00 Konzert: Familia Miranda / Vorsicht vor dem Hund. Eintritt tba

 

Familea Miranda started in Chile in 1999. A few years later, in 2007, they moved to Barcelona, until today. The trio’s biography is one that causes admiration and respect: over six studio records, tours around Europe and South America (in Chile they are always welcomed like true heroes, last year they toured the country performing seventeen concerts in thirty days), they have performed with bands like Man… or Astroman? No Means No, Sabot, The Ex… they are the type of band that have grown with each concert, each rehearsal, proving it more and more each time you see them. Familea Miranda has passion, but they also work a lot (like with Betunizer or Za!). Hundreds of kilometres with their van. Hundreds of hours of rehearsal.

 

Their new LP, “Radiopharm” has been recorded and mixed by the bass guitarist of the band, Milo Gomberoff, at the LPM Studios in Barcelona and mastered by Norman Nitzsche at Calyx Mastering in Berlin.

 

Vorsicht vor dem Hund: Kunstcore mit EA80/Killer und Klotzs Personal.

 

 

Freitag, 17. Juni 20:00 Konzert: Liedermachermassaker. Eintritt frei

 

Mal poetisch, mal punkig, mal unterschwellig anspruchsvoll, mal voll der frohen Kunde – beim Liedermachermassaker im Djäzz ist auch am 17.6.2016 wieder alles vertreten, was sich auf sechs Saiten bunt und bundrein auszutoben vermag.

 

Junge Talente wie Michel B treffen auf Oldcomer wie Piratos Punk; der tiefe Westen trifft auf nahöstliche Philosophie.

 

Aus Görlitz und Dresden reisen der Hut-und-Klampe-Mann Toszi, der bärtige Barde Ben Soldan und When Jester Rules mit ihren Holzgitarren an.

 

Familie Staub aus Essen zelebrieren feinen Schweinepop, der BASSFELD haut noch einen Tango raus und auch die Lokalheroen Der Michi & der Sprenz haben vier Akkorde für euch.

 

Der Eintritt ist freier als wir alle zusammen, Spenden für die Musiker nimmt ein freundlicher Hut entgegen

 

 

Samstag, 18. Juni 20:00 Konzert: Telemark + Grüner Star (Noiserock + mehr). Eintritt tba

TELEMARK: 2009 schrieb die taz anlässlich ihres dritten Albums: „In den frühen Jahren noch als rockender ‚Ruhrpott-Böller’ durch die Fachmagazine gereicht, gehörten Telemark bisher ganz eindeutig in das Genre, das man bisweilen Post-Hardcore nennt […]. Im deutlichen Unterschied zu den USA hat sich hierzulande allerdings eine eher poppig-eingängig orientierte Version bislang kaum entwickelt. Mit ihrer dieser Tage
erschienenen dritten LP ‚Informat‘ könnte dies nun anders werden, denn Telemark schließen mit noisigen Gitarreneinschüben und dem Mut, das Lied in der Mitte auseinander zu brechen, zwar an beste Hardcore-Traditionen an. Andererseits sind sie aber zunehmend deutlich an den geschlossenen und treibenden Rhythmen und der zurückgenommenen Vehemenz aus der New Wave-Disco orientiert. Auf der Basis eines unermüdlich treibenden Schlagzeugs wird, und das ist neu, auf klassische Songstrukturen, auf eingängige Refrains mit Wiedererkennungswert und auf Tanzbarkeit gesetzt. Und dies mit Erfolg, nicht zuletzt auch, weil Bass und maßvoll eingesetztes Keyboard die Bewegung stützen, in der alles geordnet nach vorne stürmt. In einem auffälligen Kontrast zu dieser Erfrischung stehen währenddessen eine in gewisser Launigkeit daherkommende Verweigerungshaltung und vor allem die Geschlossenheit, mit der sie vorgetragen wird.“
Und jetzt, gerade einmal sieben Jahre später, steht im Juni unter dem Titel ‚Input/out’ das vierte Album des Quintetts aus der schönsten grauen Maus des Landes ins Haus. In Duisburg ist jetzt alles noch einen Hauch luftiger geworden und der Synthesizer hat sich auch ein bisschen mehr Raum genommen. Natürlich ohne dass das zum bandeigenen Kulturgut gehörende Geschrammel, die gedimmten Lichter und der realistische Blick auf die Umgebung verloren gegangen sind.

Band: telemark1.de
Label: www.salonalterhammer.de

GRÜNER STAR: Kann noch keiner kennen, weil neu. Eine Art überdrehter C86-Pop, einmal durch klappernden Lo-Fi-Indie US-amerikanischer Prägung gerollt, dann durch Punk an der Entfaltung gehindert, treibend, mit Gewicht an den Füßen, zusammengebaut aus der Schnittmenge der Gitarre von Grafzahl (aber am Bass), dem Schlagzeug von Die Charts (aber an der Gitarre), dem Schlagzeug von Abbau West (aber auch Concorde) und dem Gesang von Schneller Autos Organisation (aus Hamburg).
Dienstag, 21. Juni 20:00 Autonomads. Anarcho DIY Punk Dub. Eintritt tba

 

Autonomads mixen Verschnitte aus Punk, Dub, Ska und Riot Folk mit deutlichen politischen Botschaften. Dabei knüpfen sie überzeugend an Crass und Subhumans. Autonomads bringen Erfahrung von mehr als 400 Shows in acht Ländern mit, gespielt in Klubs, auf freien Äckern und grünen Wiesen, in Lastwagen, Küchen und auf Bäumen. Erscheinen sie zahlreich und manisch, sagt das Tiny Taste Collective.
Mittwoch, 22. Juni 21:00 Funk und Soul -Session mit dem Junk-Trio! Eintritt frei

Eine fette Mischung aus Funk, Soul, Jazz und Rn’B bringt mit der jungen Besetzung

des Trios einen frischen Wind in die Bude.

 

Mit Keys, Drums und Bass kommt der Groove auf die Bühne, alles ist da und damit die Bühne frei für eine ordentliche Ladung Soul-geladener Musik. Macht euch bereit für die jungen Jammer, neue Vibes im Anflug! Auf der Bühne: Servet Isik (b), Samuele Frijo (p), Fabio trandafir (dr).

 

Freitag, 24. Juni 20:00 One Night In Hell /w A Thousand Suns (Post Hardcore) und Beginning Of A Universe (moderner Deathmetal). Eintritt 6 EUR

 

One night in hell präsentiert ein Summer Special:

A thousand suns präsentieren modernen Post Hardcore mit einem besonderen Level-up, eine Prise 8-Bit Videogame-Flair trifft auf brutale Breakdowns. Die Castrop-Rauxeler haben den einen oder anderen Hit im Gepäck!

Beginning of a universe aus Dinslaken begeistern NRW seit letztem Jahr mit ihrem Schweden-Death lastigen modernen Metal und einem äußerst charismatischen Frontmann. Die Ausnahmeerscheinung am Underground Himmel schafft den Spagat zwischen Moderne und Tradition.

 

Samstag, 25. Juni 23:00 Party: Mad Flava Ent. presents TRUE LEGENDS. Hip Hop For Grown Ups. Eintritt 5 EUR

Rap ! Ein Wort beschreibt am besten, was den Besucher an diesem Abend erwartet. Songs die du sonst nur auf deinem Plattenteller hören kannst und Perlen die schon fast in Vergessenheit geraten sind , bilden den Kern dieser kompromisslosen aber wunderschönen Nacht. Du wolltest schon immer deinen Kumpels zeigen das man zu guter Rap Musik auch tanzen kann oder mit B-Girls einen Drink nimmt ? Support Real Hip Hop!

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