Islamistischer Prediger in Duisburg

13010810_1167569409929429_2151367757949507951_nUpdate: Die Veranstaltung findet wohl nicht an der Uni statt, sondern:
am Mittwoch, den 04.05.2016 um 18:00 Uhr im
Akkurt Saal
Paul-Esch-Str. 54
47053 Duisburg statt.
Am kommenden Mittwoch, den 04. Mai, soll im Duisburger Audimax eine vom „Islamischen Studierendenverein Duisburg“ (ISV) organisierte Veranstaltung über „Die Beweise für die Existenz Allahs“ stattfinden. Zu diesem Zwecke hat sich der ISV als Referenten den höchst umstrittenen „Islamologen“ Amir Zaidan eingeladen, der eigenen Angaben zufolge ideologisch der islamistischen Muslimbruderschaft nahesteht. Nachdem bereits am Dienstag eine Veranstaltung von türkischen Geschichtsrevisionisten auf dem Universitätsgelände für Schlagzeilen sorgte, muss sich das Rektorat nun abermals den Vorwurf gefallen lassen, sich nicht ausreichend genug mit den von ihnen genehmigten Veranstaltungen auseinanderzusetzen.

Bei der 1928 in Ägypten gegründeten Muslimbruderschaft, der Amir Zaidan nahesteht, handelt es sich um eine der einflussreichsten sunnitisch-islamistischen Bewegungen. Ihr Gründer und ideologischer Vordenker prägte die mittlerweile unter Islamisten zum Leitmotiv avancierte Doktrin, den Tod mehr zu lieben als das Leben. Wenn die Bataillone der Muslimbrüder (deren Selbstbezeichnung „Truppen Gottes“ lautete) durch Kairo marschierten, wurde stets der Sprechchor „Djihad ist unser Aktionsziel […] und Tod für die Sache Gottes unser heißgeliebter Wunsch“ skandiert.  Ihre inhaltliche Agenda zielte nicht nur auf die Errichtung eines Gottesstaates ab, sondern war auch stark antisemitisch ausgerichtet. So wurden in den 1930er und 40er Jahren die deutschen Nationalsozialisten von den Muslimbrüdern unterstützt, u.a. durch die umfassende Verbreitung der 1938 erschienen arabischen Übersetzung von Hitlers Hetzschrift „Mein Kampf“.  Zuletzt sorgten die Muslimbrüder für einiges Aufsehen, als der damalige ägyptische Präsident Mohammed Mursi (welcher der Führungsriege der Muslimbruderschaft angehörte) 2012 versuchte, Bestandteile der Sharia in die ägyptische Verfassung zu implementieren.

Amir Zaidan beschreibt sein Verhältnis zu Muslimbruderschaft nun folgendermaßen: „Ich bin offiziell kein Mitglied, aber ich vertrete das Gedankengut der Moslembruderschaft.“ und „Ich bin kein Moslembruder, aber ich habe viele enge Kontakte zu Moslembrüdern sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern und zwar insbesondere Kontakte zu führenden Leuten der Moslembruderschaft.“

Zaidan selbst wurde einige mediale Aufmerksamkeit zuteil, als er 1998 eine als „Kamel-Fatwa“ bekanntgewordene „Empfehlung“ an hessische Schülerinnen verfasste, die hier ob ihres skandalös frauenfeindlichen Gehalts in ihrer Vollständigkeit zitiert werden soll: „Eine mehrtägige Reise mit Übernachtung außerhalb der elterlichen Wohnung ist für muslimische Frauen ohne die Begleitung eines Mahram (dieser ist ein naher Verwandter, also der Ehemann, Vater, oder Bruder), nicht erlaubt und verstößt gegen islamische Regeln. Der Gesandte Muhammad sagte im Hadith: ‘Eine Frau darf nicht die Entfernung einer Tages- und Nachtreise ohne Mahram zurücklegen.‘ Diese Entfernung schätzen die islamischen Gelehrten heutzutage auf ca. 81 km. Gemäß der im Grundgesetz und in der Verfassung des Landes Hessen verankerten Religionsfreiheit ist es deshalb angebracht, muslimische Schülerinnen von der Teilnahme an derartigen schulischen Veranstaltungen freizustellen.“ 2007 erklärte Zaidan, dass diese Fatwa zwar für einen konkreten Fall konzipiert wurde, er eine solche allerdings bei denselben Umständen stets wieder unterzeichnen würde.

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Eleonora Hagemeister, Pressesprecherin der Emanzipatorischen Antifa Duisburg, erklärt dazu: „Amir Zaidan macht aus seiner ideologischen Nähe zur islamistischen Bande der Muslimbrüder keinen Hehl, ebenso wenig aus seinem menschenfeindlichen Frauenbild, nach dem Frauen nur in Abhängigkeit ihres Ehemannes leben dürfen. Damit steht er nicht nur im krassen Widerspruch zu allem, wofür wir als Antifaschisten uns einsetzen, sondern vor allem auch zu den demokratischen und menschenrechtlichen Idealen, die an einer Universität vorherrschen sollten.“ Brisant ist an der Einladung Zaidans darüber hinaus, dass der ISV Duisburg noch diese Woche dazu aufrief, an einem universitären „Tag der religiösen Vielfalt“ teilzunehmen, wo ein Zeichen „gegen Ausgrenzung, Hass und Gewalt“ gesetzt werden sollte. Dazu Hagemeister: „Der ISV wirbt also für Toleranz und gegen Ausgrenzung, Hass und Gewalt, lädt aber noch im selben Atemzug einen Referenten ein, der für das genaue Gegenteil steht. Ein Redner wie Zaidan hat daher nicht nur völlig zu Recht die Bezeichnung als Hassprediger verdient, sondern ihm sollte auch unter gar keinen Umständen ein Podium an einer Universität, deren Motto ‘Offen im Denken‘ lautet geboten bekommen“.

6 thoughts on “Islamistischer Prediger in Duisburg

    • Lutherjahr Duisburg 2017.

      Luther kämpft gegen die Deppen-Demokratie Ruhrgebiet (DDR)? Oh Gott und Oh Allah, wo bist Du? Wo warst Du im Vernichtungslager Auschwitz. Wo bist Du im untergehenden Ruhrgebiet?

  1. » Die Existenz eines Gottes nicht beweisbar, weil der Mensch diese aus Angst vor den Tod und der eigenen Vergänglichkeit erschuf.«

    Es ist nun mal so, dass die Mensch irgendwelche Sachen glauben. Demokratie ist nicht ein Recht der Mehrheit (vgl. die Prolls der Parteihochburg und ihre Kollaborateure), sondern der Schutz von Minderheiten.

    Es ist sehr viel Blut in der Deutschen Geschichte geflossen, bis das Grundgesetz der Deutschen Nation entstand. Es ist von Toleranz und dem Schutz von Minderheiten geprägt.

    Wenn einer sagt: „Es gibt einen Gott!“ und ein anderer sagt: „Es gibt keinen Gott!“, dann könnten sich die Leute eins gegenseitig in die Fresse schlagen. So ist das lange gewesen (in Ruhrort vor einem ¾ Jahrhundert konnte sich kein Nazi in den Stadtteil wagen; er wäre biterlich verprügelt worden.)

    Die historische Entwicklung von Toleranz ist aber mittlerweile dort angekommen zu sagen: „Es gibt einen Gott!“ und „Es gibt keinen Gott!“ – Lasst uns mal gucken, wie wie damit klarkommen.

    Aber es gibt viel wichtigeres: Wie können wir zusammenarbeiten (Kooperation in Duisburg)!? Was nützt uns gemeinsam – auch gegen die eigensüchtigen Trittbrettfahrer der Parteihochburg SPD Duisburg?

    Wer meint, den SPD-Futtzies gehört eins in die Fresse geschlagen, fällt in alte Muster zurück. Trotzdem, ich weiß es nicht anders: Ich danke allen AfD-Wählern bei der Landtagswahl NRW 2017, die das für mich erledigen.

    • Liest Thomas Seim, Chefredakteur der Neuen Westfälischen aus Bielefeld xtranews.de?

      Die SPD und ihre Parteihochburg verfolgt immer noch sehr einfache Konzepte der Demokratie.

      So glaubt die SPD Duisburg: „Demokratie ist das Recht der Mehrheit!“ – Und wer das nicht kapiert wird „gemoersert“.

      Wegen kritischer Berichterstattung hatte die SPD Moers zum Boykott der NRZ Moers aufgerufen. Dieser brutale antidemokratische Schienbeintritt hat gewirkt. Während die NRZ und WAZ Duisburg mit sehr stabilen Trend über Jahre jährlich Abonnenten im einstelligen Bereich verliert, erwischte es die NRZ Moers zweistellig über mehrere Quartale (IVW) nach dem Schmähboykott der SPD Moers.
      http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-moers-kamp-lintfort-neukirchen-vluyn-rheurdt-und-issum/undemokratisch-und-unverschaemt-id4950903.html

      (Anm.: Statt ein Schmähgedicht über Ziegenficker in einem EU-Anrainerstaat zu verbreiten, könnte Jan Böhmermann eines über die Parteiparasiten (‚Parasit‘ natürlich nur im Sinn von Aristoteles, damit sich der Oberstaatsanwalt Duisburg nicht aufgregt) der Parteihochburg verfassen.
      http://www.zeit.de/kultur/2016-05/jan-boehmermann-interview)

      Die Angst vor der SPD-Partei und der -Stadtverwaltung „gemoersert zu werden“, ist in der Bevölkerung allgegenwärtig. Wer in Ungnade gefallen ist, „kann ewig auf die Baugenehmigung seines Balkons oder Anbaus warten“ oder bekommt die bekloppte Frage von der Genehmigungsbehörde gestellt, „in welcher Höhe über dem Meeresspiegel (n.N.) der Carport in Rheinhausen errichtet werden soll“.

      WDR Text – Seite 137 – Di 03.05.2016
      AKTUELLES – WDR – PRESSESCHAU
      Neue Westfälische, Bielefeld 
       
      zu „Tag der Pressefreiheit“
       
      „Ein demokratischer Absolutismus wie 
      er der AfD und anderen offenbar vor- 
      schwebt, also die Verkündung der An- 
      sichten der Mehrheit und das Ver-
      schweigen von Kritik und Bedenken ei-
      ner Minderheit – das macht die Demo- 
      kratie schwach. Schlimmer: Es führt zu
      ihrem Ende. Zwangsläufig.“ 
      http://www.presseportal.de/pm/65487/3317152

      Die SPD Deutschland und ihre Parteihochburg Duisburg, Ruhrgebiet gegen kaputt. Man kann jetzt einfach spekulieren, die Truppe der Genossen sei zu blöd und habe den Anschluss an die Weiterentwicklung der Demokratie verpasst. Da gibt es aber noch ein anderes Problem: Es sind die Trittbrettfahrer zweiter Ordnung, die Gut-Genossen. Ihr Wohlverhalten wird mit einer Arbeitsstelle bei der Stadtverwaltung oder den städtischen Betrieben belohnt.

      Die SPD Duisburg wäre damit eine über Jahrzehnte gehütete Brutstätte der Korruption. Um den Einstieg zu erleichtern, gibt es beim Ortsverein Duisburg-Homberg die kostenlose Parteimitgiedschaft.
      Bei der SPD Duisburg-Homberg ist die Gesinnung verkäuflich.

  2. Während die wahren Urchristen (Gnostiker = Wissende) durch Jesus die wirkliche Bedeutung der Erbsünde wieder erkannt hatten…

    (NHC II,3,5) Seit dem Tag, an dem Christus in die Welt gekommen ist, wird die Welt geschaffen, die Städte geschmückt und das Tote herausgetragen.

    …und denen, die sich noch im geistigen Tod der jüdischen Religion befanden, eher mitleidig gegenüberstanden,…

    (NHC II,3,6) Als wir noch Hebräer waren, waren wir Waisen und hatten nur unsere Mutter. Als wir Christen wurden, bekamen wir Vater und Mutter.

    (Mutter der Kultur = Geldersparnisse / Vater der Kultur = Kreditangebot)

    …waren danach für die Untertanen des Katholizismus die inzwischen in alle Welt verstreuten Untertanen des Judentums „die Bösen“, während sie sich als „die Guten“ glaubten.

    Die Bedeutung der Erbsünde und der Name Gottes waren längst wieder vergessen und „die Guten“ hatten das Genie Jesus von Nazareth zu einem moralisierenden Wanderprediger degradiert, als schätzungsweise um das Jahr 610 der Prophet Mohammed die wirkliche Bedeutung der Erbsünde wieder erkannte, ohne aber auf die Lösung zu kommen, wie die „Mutter aller Zivilisationsprobleme“ zu überwinden ist. Mohammed erkannte außerdem, dass die Juden und die, die sich „Christen“ nennen, die originalen Heiligen Schriften gefälscht hatten, um sich – die jüdische Priesterschaft im 6. vorchristlichen Jahrhundert noch bewusst und die katholische Priesterschaft gänzlich unbewusst – mit der Erbsünde zu arrangieren. Religiöse Volkswirtschaften, die sich mit der Erbsünde arrangiert haben, können aber mit Nachbarvölkern keinen Frieden halten. Um die durch die Erbsünde bedingte Massenarmut im eigenen Land zu verringern, müssen sie die benachbarten Völker ausbeuten:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/02/imperialismus.html

    Mohammed konnte nichts anderes tun, als die Programmierung (religiöse Verblendung) für das Betriebssystem Islam auf den Ursprung zurückzusetzen. Die ursprüngliche, jahwistische Schicht der Tora (der „fünf Bücher Mose“) ist nichts anderes als ein Zinsverbot,…

    Früchte tragende Bäume = Gewinn bringende Unternehmungen
    Baum des Lebens = Geldkreislauf
    Baum der Erkenntnis = Geldverleih
    Frucht vom Baum der Erkenntnis = Urzins

    …und darum ist im Wesentlichen das Betriebssystem Islam bis heute durch ein religiöses Zinsverbot gekennzeichnet. Im weiteren Verlauf der Geschichte mussten also zwangsläufig die heute islamischen Staaten zu globalen Zinsverlierern und die heute „christlichen“ Staaten zu globalen Zinsgewinnern werden. Alle „weltpolitischen Ereignisse“ lassen sich relativ einfach daraus erklären – und ebenso einfach ist es, das Affentheater zu beenden:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2014/11/jude-katholik-und-araber.html

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