Piraten NRW: Patienten dürfen nicht unter Investitionsstau leiden

Nach der Vorstellung der Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) zum Investitionsdefizit der Kliniken in NRW fordert Daniel Düngel, Gesundheitspolitischer Sprecher der Piratenfraktion, einen differenzierteren Blick auf die Förderlücke:

Foto: Anke Knipschild

Foto: Anke Knipschild

„Wir betrachten die Zahlen der Krankenhausgesellschaft mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite ist es wichtig, endlich valide Daten zur Investitionslücke zu haben. Auf der anderen Seite zeigt die Studie, dass NRW im Bundesvergleich bei den Fördermitteln mit 28 Euro pro Kopf Vorletzter ist – das kann uns nicht zufriedenstellen!

Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat uns gezeigt: Es ist nicht zielführend, pauschal mehr Geld für die Kliniken zu fordern. Die Landesregierung stellt sich hier leider quer.

Wir müssen die Zahlen genau analysieren und vor Ort prüfen, wo die Bedarfe besonders dringend sind. Wir PIRATEN setzen uns für ein „Digitales-Sofortprogramm zum Schutz der Patienten“ ein. Dies soll die Krankenhäuser wirklich befähigen, in „sichere Server“, „moderne Betriebssysteme“ und „geschultes IT-Personal“ zu investieren.

Gerade die letzten Skandale haben gezeigt, dass in diesen Bereichen der Bedarf groß ist und wir einen handlungsorientierten Schwerpunkt setzen müssen, um Patienten vor Fehlplanung und Investitionsstau zu schützen.“

Link zum Antrag der PIRATEN:

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?typ=P&Id=MMD16/11216&quelle=alle&wm=1&action=anzeigen

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