„Die Zwangsräumung des Bauwagenplatzes wird das Image Duisburgs nicht verbessern“

Kulturdezernent Thomas Krützberg brachte die Kündigung mit seiner Aussage im Jugendhilfeausschuss auf den Weg. Aber schon bald gab es Zweifel an den Ausführungen Krützbergs und an der Kündigungsbeschlussvorlage der SPD. Die Rheinpreußensiedlung und viele andere erklärten sich solidarisch mit dem alternativen Wohnprojekt. Alle, die den Wagenplatz besuchten (Linke, Grüne, Piraten, CDU und FDP) änderten ihre Meinung zu Gunsten der Bewohner.

IMG_20150828_143135Daraufhin gab es Gespräche mit Jugendamtsleiter Holger Pethke über ein Ersatzgelände. Als Pethke beim Immobilien Management Duisburg die Adresse des Grundstückes erfragte, kam nur als Antwort der Platz werde geräumt.

Also stellte die CDU und FDP in der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/ Baerl einen Antrag zum Erhalt der Wagenburg an der Ehrenstraße. Die SPD, Grüne und Linke konterten mit dem Verleib des Bauwagenplatzes auf reduzierter Fläche. Doch Uwe Rohde, der Geschäftsführer des IMD, weigerte sich auch diesen politischen Beschluss umzusetzen. Am 23.3.16 brach er schriftlich die Verhandlung über einen neuen Vertrag ab. Das heißt IMD und SPD setzen weiter auf Zwangsräumung.

Politiker und Richter, die gegen die Interessen der Bürger handeln (z.B. Loveparade ohne Anklage der Hauptverantwortlichen, Abholzung der Platanen am Hauptbahnhof mitten in einem Bürgerbegehren, Vertreibung der Bewohner der Zinkhüttensiedlung, radioaktive Anlage direkt an einem Wohngebiet in Wanheim, größte Feinstaubbelastung Deutschlands in Bruckhausen, Planung eines Gefahrstofflagers in Rheinhausen, weiter auf Kohlestrom setzende SPD, No.Go-Areas in Marxloh…) brauchen sich über das Image Duisburgs nicht zu sorgen.

 

Experimentelles Wohnen e.V. (ökologisch und nachhaltig seit 1993)

fredwalt@gmx.de

3 thoughts on “„Die Zwangsräumung des Bauwagenplatzes wird das Image Duisburgs nicht verbessern“

  1. Rotfilzverächter Fr, 15 Apr 2016 at 10:50:09 -

    Die Wagenburg ist dem Gewerbepark Rheinpreussen im Weg? Gilt dies auch für den Essenberger Friedhof? Demnächst wird die Friedhofskapelle abgerissen.
    Welche Gewerbe werden sich wohl ansiedeln? Duisburgtypisch wahrscheinlich etwas mit Lärm, Dreck und Feinstaub und möglichst wenigen, und wenn, nur miserabel bezahlten, Arbeitsplätzen!
    Duisburg manifestiert sein schlechtes Image. Wenn schon scheixxe, dann aber richtig! Mit nie dagewesener Stringenz wird der Rest Duisburgs vor die Wand gefahren. Die Lebensqualität der Bürger hat noch Spielraum nach unten. D. strebt nach grossen, betonierten Flächen. Grün Flächen müssen ausgemerzt werden. Im Süden bietet Duisburg gar der Landeshauptstadt Grundstücke zum Betonieren, sprich für Wohnbebauung an. Die Stadt verhökert Gelände für ein Linsengericht. Judas tut alles für eine schwarze Null! Die Stamm-Bürgerschaft erleidet Kollateralschäden. Ist aber egal, denn Duisburg macht auch in Asylindustrie. Für Bevölkerungszuwachs ist nachhaltig gesorgt.

  2. „il rugito del coniglio“ (sprich: konn niel jo), so heißt eine Sendung des italienischen Radios RAI: „Das Brüllen des Kaninchens!“

    Die Leute der herrschenden SPD Duisburg sind keine Tierfreunde. Sie hören das Brüllen der Kaninchen nicht. Das politische Gesöcks der Parteihochburg um Oberbürgermeister Sören Link und Innenminister Ralf Jäger ist seit 100 Jahren Bergrecht im Ruhrgebiet final verblödet, selbst der Menschen Stimme zuhören – trotz aller sog. Demokratie.

    Wie Du mir, so ich Dir! Tit for Tat! Keine Stimme für Oberbürgermeister Sören Link und Innenminister Ralf Jäger (SPD Duisburg).

    Für ein Ende der Trittbrettfahrer zweiter Ordnung im Ruhrgebiet, NRW. Liebe Grüße an Ruhrbarone,de und djv-medienmoral NRW.

  3. il rugito – das ist die Stimme des Löwen: „Wir sind die Stadt!“
    Wir wollen keine Denkmäler wie den Stadtwerketurm als Dreckschleuder eines untergehenden Ruhrgebiets.
    Die Kultur der SPD Ruhrgebiet klammert sich an vergangene, längst untaugliche Konzepte. Die Mitgliederzahl der Parteigenossenschaft und die jüngsten Wahlergebnisse verweisen sie ins historische Abseits: Die heutigen SDP-Prolls im Ruhrgebiet haben final ausgedient.

    Es gibt schädliche Umwelteinflüsse wie den Feinstaub in Duisburg. Feinstaub führt zur Verblödung – keiner merkt etwas davon. Die Wissenschaft spricht im Endstadium von Demenz. In den nördlichen Stadtteilen von Duisburg sind Sören Link und Ralf Jäger besonders Feinstaub exponiert.

    Ich bin sehr besorgt!

    Aus diesem Kommentar kann durchaus geschlossen werden, dass ich reichlich am Feinstaub geschnüffelt hätte. Aber ich lass mich gern korrigieren. Da gibt es die vielen neuen Einwohner aus Südost-Europa und dem Maghreb und die alt-eingesessen Duisburger; die letzteren sind in zwanzig Jahren tot. Dann kommt ein neuer Trend in Duisburg: il rugito del conglio