Immobilien Management Duisburg bricht die Vertragsverhandlungen mit den Bauwagenplatzbewohnern ab

Beim ersten Gespräch um den neuen Vertrag für den Bauwagenplatz am 8.3.2016 wurde eine Beratungspause ausgemacht, weil das IMD die Fläche, die für den Verein Experimentelles Wohnen übrig bleiben soll, nicht spezifizieren konnte. Außerdem wurden die Wagenbewohner erstmals mit neuen Bedingungen, u.a. mit der Stellung eines Bauantrages durch einen Architekten, konfrontiert.

IMG_20150828_143135Uwe Rohde bricht nun eigenmächtig die Vertragsverhandlungen ab. In einem Brief des IMD-Geschäftsführers vom 23.3 heißt es wortwörtlich, das „kein Raum für weitere Vertragsverhandlungen besteht. Das Urteil des Amtsgerichts Duisburg-Ruhrort vom 22.2.2016 wird nach Rechtskraft entsprechend vollstreckt.“ Aus seiner Sicht könne die Zwangsräumung nach dem 31.5.2016 vollzogen werden.

Herr Rohde meint, das er den Auftrag der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl erfüllt habe. Zum Beispiel heißt es in dem Brief „ca.1/3 der bisher dem Verein überlassenen Fläche zur Nutzung in Aussicht gestellt wurde.“ Tatsächlich stellte Rohde 1000 Quadratmeter in Aussicht, obwohl die überlassene Fläche 5500 Quadratmeter groß ist.

Ein Diplom-Ingenieur der 5500 nicht durch drei dividieren kann, verdient sein hohes Managergehalt nicht. Die Stadt Duisburg sieht das ähnlich und kündigte Rohde zum 31.12.2016.

Von einer Pachterhöhung und einem Bauantrag steht im Beschluss der Bezirksregierung vom 24.9.2015 nichts. Wieso fühlt sich Rohde ermächtigt Konditionen abweichend vom politischen Beschluss zu verlangen?

 

Experimentelles Wohnen e.V. (ökologisch und nachhaltig seit 1993)

fredwalt@gmx.de

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