Statistik: Sparen sorgt für Sicherheit und macht glücklich

Dass Deutschland ein Land der Sparer ist, dürfte mittlerweile jedem bekannt sein. Jetzt haben amtliche britische Statistiker herausgefunden, warum Menschen so gerne sparen. Laut einer statistischen Auswertung soll Geldsparen glücklich und zufrieden machen. Wer regelmäßig Geld auf die Seite legt, gewinnt an Selbstvertrauen und führt ein glücklicheres Leben.

Verschiedene Wege zum finanziellen Polster

Die Deutschen lieben das Sparen. Schließlich gibt es genug Möglichkeiten, das hart erarbeitete Geld gewinnbringend anzulegen. Viele Menschen vertrauen nach wie vor auf ein Sparkonto bzw. Sparbuch. Da die Zinssätze aktuell aber sehr niedrig sind, werden mittlerweile vermehrt andere Anlage-Varianten bevorzugt. Der hohen Rendite wegen attraktiv, aber nicht ganz risikofrei sind zum Beispiel Aktien, Anleihen oder Rentenfonds. Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich auch Festgeldkonten im Ausland, die mit höheren Zinsen – im Vergleich zu Festgeldangeboten hierzulande – und dennoch viel Sicherheit überzeugen. Vermittelt von Online-Portalen wie WeltSparen.de, ist Festgeld für viele Sparwillige die Möglichkeit schlechthin, ihr Geld gewinnbringend anzulegen.

Sparen statt Luxusgüter kaufen

Doch ganz egal, welche Anlage-Form man auch bevorzugen mag: Sparen macht offenbar glücklich. Zu diesem Schluss kommt zumindest eine statistische Auswertung des offiziellen britischen Amtes für nationale Statistik. Im neulich veröffentlichten Papier des Office for National Statistics (hier als PDF verfügbar) steht Schwarz auf Weiß geschrieben, dass Glück, Lebenszufriedenheit und Selbstvertrauen in Abhängigkeit zu größerem finanziellen Vermögen stehen.

Gemeint ist damit bewegliches Vermögen wie Anleihen, Aktien, Geld auf dem Bankkonto oder offene handelbare Fonds. Im Rahmen der Auswertung fanden die Statistiker außerdem heraus, dass zwischen selbst genutztem Immobilienbesitz, teuren Luxusgütern und Glück kein Zusammenhang besteht. Und auch die Höhe des regelmäßigen monatlichen Einkommens wirkt sich vergleichsweise gering auf das Glücksempfinden der Menschen aus. Sparen dagegen soll der geheime Schlüssel zum Glück sein. Wer über ein finanzielles Polster verfügt, soll demnach zufriedener und glücklicher mit seinem Leben sein und deutlich weniger Angst und Unsicherheit verspüren als die, die kaum oder gar negatives Vermögen – also Schulden – haben. Die Auswertung hat gezeigt, dass mit sinkendem Vermögen Angst und Unsicherheit steigen, Glück und Lebenszufriedenheit dagegen parallel dazu sinken. Dabei sind es insbesondere regelmäßiges Sparen sowie der ständige Vermögensaufbau, die glücklich und zufrieden machen.


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