Piraten Krefeld: Flüchtlinge – Kommunen müssen NRW Versagen ausbaden

Jetzt sehen wir wieder, wie wichtig ein umfassendes Flüchtlingskonzept ist. Nun werden wieder kurzfristig bis zu 150 neue Flüchtlinge erwartet, die notgedrungen in der Sporthalle am Glockenspitz untergebracht werden mussten.
Die Piratenpartei Krefeld fordert deswegen vom Land NRW, ein Flüchtlingskonzept in Zusammenarbeit mit den Kommunen zu erstellen.
Piraten ParteiWir können uns in Krefeld noch so viele Gedanken über die Unterbringung und Verpflegung von Flüchtlingen machen, nur wenn wir immer wieder unerwartet neue Flüchtlinge zugewiesen bekommen, dann hilft auch das ausgeklügelste kommunale Konzept nicht mehr.

Deswegen muss ein Plan auf Landesebene erstellt werden. Dringend!

Umso erfreulicher finden wir die Tatsache, dass die Stadtverwaltung innerhalb so kurzer Zeit eine angemessene Reaktion gezeigt und eine Unterkunft zur Verfügung gestellt hat.
Auch die Versorgung mit Lebensmitteln und Bedarfsgütern lief sehr schnell und reibungslos ab. Hierfür spricht die Piratenpartei Krefeld der Stadtverwaltung und den unterstützenden Hilfsorganisationen ein deutliches Lob aus.

Besorgt sind wir über einige Reaktionen der Nutzer von sogenannten sozialen Medien. Auf Facebook und Co. werden wie gewöhnlich Beiträge erstellt, die Angst vor den Flüchtlingen schüren sollen. Es gibt zum Glück deutlich mehr Bürger in Krefeld, die dem direkt entgegenwirken und diese Ergüsse entlarven als das, was sie sind, nämlich reine Panikmache.

Die Piratenpartei dankt allen, die sich dafür einsetzen, es den Flüchtlingen hier so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir dürfen nicht vergessen, was für Strapazen die Menschen hinter sich haben. Niemand flieht freiwillig.

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