3 Baukastensysteme – eigene Homepage per Mausklick

Die Zeiten, in denen nur Webdesigner eine eigene Homepage erstellen konnten, sind längst vorbei. Das kann heute dank Baukastenprinzip fast jeder. Homepagetools sorgen dafür, dass sich Anfänger nicht mehr im Begriffsdschungel aus HTML- und CSS-Codes verirren. Mit ihnen können Laien einfach aus verschiedenen Farben, Designs und Formatvorgaben eine eigene Homepage zusammenstellen und diese mit individuellen Inhalten befüllen. Dafür sind weder Vorwissen noch besondere Fähigkeiten nötig – jeder Schritt ist selbsterklärend und erfolgt mit einem simplen Klick.

Unter Profis hatten diese Baukästen lange Zeit einen schlechten Ruf. Die erstellten Homepages sähen zu gleich aus und seien lieblose Massenprodukte. Hier hat sich allerdings in den letzten Jahren vieles verändert, und das Gros der Anbieter hat seine Baukästen massiv verbessert. Wir stellen im Folgenden drei der bekanntesten Tools vor, nämlich Jimdo, MyWebsite von 1&1 und Squarespace.

  • Jimdo
    Dieses Tool bietet eine besonders einfache Nutzeroberfläche. Hobby-Webdesigner können hier aus über 120 Vorlagen eine eigene Webseite zusammenstellen. Zur Auswahl stehen Online-Shops, Blogs und Newsseiten. Das Tool bietet darüber hinaus viele Anpassungsmöglichkeiten, um eigene Farben, Schriftarten und Bilder auszuwählen und individuell zu gestalten. Jimdo ist in der Grundversion kostenlos. Möchte man jedoch einen höheren Funktionsumfang und mehr Speicherplatz, dann müssen Nutzer auf die Pro- oder Businessversion erweitern, die monatliche Kosten von mindestens 5 Euro verursachen.
  • MyWebsite
    Auch der Internetprovider 1&1 bietet einen Baukasten zum Erstellen von Homepages an. Der Fokus des Tools liegt allerdings auf Homepages für mittelständische Unternehmen. Hier kann man per Drag-and-Drop-Prinzip aus Vorlagen eine eigene Webseite im Browser zusammenstellen. Alle Vorlagen sind standardmäßig für Mobilgeräte optimiert und lassen sich per Mausklick mit der eigenen Facebook-Seite synchronisieren. Hier profitieren Nutzer von einem außergewöhnlich großen Funktionsumfang und vielen Formatvorlagen. Damit kann die eigene Website sehr individuell gestaltet werden. Die monatlichen Kosten betragen knapp 7 Euro.
  • Squarespace
    Dieses Tool gibt es bereits seit über zehn Jahren. Ein Schwerpunkt des Tools liegt in Formatvorlagen mit einem besonders edlen Design. Damit sollen Fotografen, Künstler und Blogger angelockt werden, die ihren Content besonders stilvoll in Szene setzen wollen. Auch Squarespace bietet eine Social-Media-Integration, die das Teilen der eigenen Kunstwerke auf den unterschiedlichen Netzwerken erleichtern soll. Dafür verlangt der Anbieter aber den stattlichen Preis von 8 bis 30 US Dollar.


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