Duisburger Jungunternehmer zu Gast im Bundestag – Politik trifft Wirtschaft

So lautete das Motto des 21. Know-how-Transfers, eine Projektwoche der Wirtschaftsjunioren Deutschland, an der auch der Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Mahmut Özdemir teilgenommen hatte. Eine Woche lang ermöglichte er dem jungen Duisburger Unternehmer Aytekin Ünal einen Einblick in den Berliner Politikbetrieb.

 

Mahmut Özdemir (MdB), Aytekin Ünal (Wirtschaftsjunior aus Duisburg)

Mahmut Özdemir (MdB), Aytekin Ünal (Wirtschaftsjunior aus Duisburg)

„Es ist wichtig, dass Politik und Wirtschaft in Dialog treten“, erklärte Özdemir „Nur so können wir uns darüber austauschen, welche Auswirkungen politische Entscheidungen für das einzelne Unternehmen haben.“ Gleichzeitig wachse das Verständnis für die Anliegen der „anderen Seite“. „Deshalb bin ich froh, dass die Wirtschaftsjunioren diesen Austausch organisieren – und dass die jungen Unternehmer sich die Zeit nehmen, uns in Berlin über die Schulter zu schauen. Ich habe mich besonders gefreut, dieses Jahr einen Wirtschaftsjunior aus meinem Duisburger Wahlkreis in Berlin zu begrüßen zu dürfen“

 

Vom 4. bis 8. Mai begleitete Aytekin Ünal den jungen SPD-Politiker zu Fraktions-, Ausschuss- und Arbeitsgruppensitzungen und vielen anderen Terminen während der Plenarwoche. Insgesamt nahmen rund 150 junge Unternehmer und Führungskräfte aus ganz Deutschland teil. Auf dem Programm der jungen Unternehmer standen außerdem Diskussionsrunden mit anderen Politikern und den Fraktionsspitzen.

 

Mahmut Özdemir: “Der Know-how-Transfer hat uns eine hervorragende Plattform geboten miteinander zu diskutieren und das gegenseitige Verständnis für politische Prozesse einerseits und wirtschaftliche Notwendigkeiten andererseits weiter zu fördern. Nur so kann die Politik im Verbund mit der Wirtschaft zukunftsträchtige Investitionen auf einen guten Weg bringen.“

 

Aytekin Ünal über seine Zeit in Berlin: „Mir hat die Teilnahme am Know-how-Transfer sehr viel gebracht. Jenseits von Bildschirm und Zeitungspapier bekam ich einen profunden Einblick in den Arbeitsalltag nicht nur des Parlaments als Institution, sondern darüber hinaus auch von einzelnen Bundestagsabgeordneten, allen voran meinem Duisburger Gastgeber Mahmut Özdemir. Ihm spreche ich meinen aufrichtigen Dank für diese ertragreiche Zeit aus. Die persönlichen Gespräche haben mir gezeigt, dass man ohne Distanz und ohne jede Scheu miteinander sprechen kann. Über das persönliche Erleben im Deutschen Bundestag kann ich nun erst wirklich  verstehen, wie politische Prozesse in der Realität funktionieren. Insbesondere hat mich fasziniert, dass stets ein politischer Konsens hart erarbeitet werden muss, bevor es gesetzgeberisch voran gehen kann. Ich freue mich

schon jetzt darauf, meinen Erfahrungsgewinn an die jungen Führungskräfte und an die Unternehmen vor Ort in Duisburg weitergeben zu können.“

 

Ab dem Sommer treten die Abgeordneten ihre Gegenbesuche in die Unternehmen an, um den dortigen Unternehmeralltag besser kennen zu lernen.

 

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit mehr als 10.000 Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind dieWirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.wjd.de

 

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