Rainer Bischoff zur A40: „Wir werden in den nächsten Jahren sehr viel Geduld haben müssen“

Nach zahlreichen Gesprächen, u.a. mit dem Landesverkehrsminister Mike Groschek, verfestigen sich bei dem Landtagsabgeordneten des Duisburger Westens, Rainer Bischoff, die Erkenntnisse zu den Auswirkungen der Situation auf der A40/Homberger Brücke:

Wir BürgerInnen des Duisburger Westens werden in den kommenden Jahren sehr viel Geduld aufbringen müssen, die Belastung durch die Verkehre lässt sich bis zum Neubau der Brücke kaum

Rainer Bischoff - Foto Thomas Rodenbücher

Rainer Bischoff – Foto Thomas Rodenbücher

reduzieren“, so Rainer Bischoff wörtlich.

Wie für alle Menschen des Duisburger Westens ersichtlich, verteilen sich die Verkehrsströme in die Stadtteile. Insbesondere die Moerser Straße in Rheinhausen und die Rheindeichstraße in Homberg sind noch mehr überlastet, weil insbesondere die PKW andere Abfahrten wählen, um in die Innenstadt zu gelangen. Hierdurch gibt es eine deutlich gestiegene Verkehrs- und Lärmbelastung für alle Beteiligten.

Ein Umlenken dieser Verkehre zu Zeiten der Brückenrenovierung ist fast unmöglich. Die Alternative wäre, dass sich die Verkehre in die Wohngebiete ausbreiten und gar Spiel- verkehrsberuhigte Straßen vom Verkehr überflutet würden. Dies wäre noch schlimmer. Insofern kann ich den BürgerInnen meines Wahlkreises leider nicht viel Positives versprechen. Die einzige Hoffnung besteht darin, dass in den kommenden Jahren einige AutofahrerInnen möglicherweise auf andere Verkehrsmittel umsteigen und sich so die Anzahl der Autos ein wenig reduziert.“

Ein Trost besteht auch kaum darin, dass aus politischer Sicht alles Denkbare und Mögliche erreicht wurde.

Wir haben als Duisburger Landtagsabgeordnete unseren NRW-Verkehrsminister Mike Groschek frühzeitig für die Lage und ihre Folgen sensibilisiert. Dieser hat auch sehr schnell beim Bundesverkehrsminister erreicht, dass der Neubau der Bundesautobahn-Brücke ganz oben auf der Prioritätenliste steht und ein beschleunigtes Planungsverfahren durchgesetzt wurde. Mehr konnten wir nicht tun. Jetzt benötigen die Ingenieure die kommenden Jahre, um das Bauvorhaben umzusetzen. Dies wird seine Zeit benötigen und dieser lange Zeitabschnitt ist mehr als bedauerlich.“

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