Mettlers Herbert und andere Fraktionen – Dicke Luft in Duisburg

Da ahnt man nicht Böses… – aber so ist das: immer dann, wenn man am wenigsten mit sowas rechnet. Also, um präzise zu sein: ich ahne schon ständig Böses; sonst könnte ich als Polit-Blogger doch einpacken. Tatsächlich passiert ja auch eine ganze Menge … Böses. Aber hier in Duisburg doch nicht. Nicht in dieser beschaulichen Halbmillionen-Metropole an Rhein und Ruhr. Aber trotzdem: der Haussegen hängt schief. Es herrscht dicke Luft in Duisburg. Für Ortsfremde: das ist eine Metapher. Ansonsten wäre „dicke Luft in Duisburg“ – sagen wir mal: nicht ganz so originell. Doch der Ausdruck „dicke Luft“ steht hier nicht nur für eine erhöhte Schadstoffbelastung der den Bürgern zum Zwecke der Atmung kostenfrei zur Verfügung gestellten Substanz. „Dicke Luft“ kann hier auch so viel bedeuten wie „angespannte Atmosphäre“ – wobei: „Atmosphäre“ ist jetzt blöd. Etwas tautologisch. Also, ganz einfach ausgedrückt: in Duisburg gibt es Knatsch. Um präzise zu sein: nicht überall in Duisburg, sondern nur im Rat der Stadt und um den Rat der Stadt herum.

mettler-5951Nochmal von vorn: man ahnt nicht Böses… – und zack: plötzlich gibt es Knatsch. Im Stadtrat und drumherum, sprich: in der gesamten sog. politisch interessierten Öffentlichkeit. Im folgenden „Polit-Szene“ genannt. Zur Sache: was ist passiert? Die Antwort – Achtung Hammer: nichts. Rein gar nichts. Das ist nicht viel, reicht aber aus, die Grünen – präzise: die grüne Fraktion im Duisburger Stadtrat – in schlechte, wenn nicht gar krawallige Stimmung zu versetzen. Um Ihnen die ganze Dramatik des Geschehenen bzw. Nicht-Geschehenen wenigstens halbwegs erspürbar zu machen, zitiere ich aus dem Bericht der WAZ: „Den Bündnisgrünen platzt der Kragen.“ Aus dem Zusammenhang wird deutlich, dass es sich offenbar um Claudia Leiße, die Fraktionssprecherin handeln muss, die dieses Problem der örtlichen Ökopaxe mit der Etikette dem Redaktionsleiter der führenden Tageszeitung gebeichtet haben muss. Frage: wie konnte es bloß so weit kommen? Die Antwort: „Es herrscht Funkstille“, erzählt Claudia Leiße dem Oliver Schmeer. Funkstille zwischen ihr und der SPD.

Wenn Sie jetzt sagen, dass Frau Leiße sich doch darüber freuen könne, zeigt das nur, dass Sie mal wieder keinen blassen Schimmer haben. Gut, das macht nichts, das können wir ändern. Wenn Sie jedoch sagen sollten, wovon ich übrigens dringend abrate, „Na und?! Ist mir doch egal, ob den Grünen der Kragen oder in Hamburg eine Currywurst platzt“, dann zeigt das nur eins. Nämlich, dass Sie unglaublich arrogant sind. Jawohl, arrogant! Also genau das, was in diesem Zusammenhang gegenwärtig der Duisburger SPD allerorten bescheinigt wird. Präzise gesagt: vorgeworfen wird. Denn arrogant Sein, also Arroganz, das weiß ja jeder, das ist nichts Gutes. Präzise gesagt: schon eher etwas Schlechtes. Zum Beispiel, wenn die SPD-Ratsfraktion, wie in diesem Fall, kein festes Bündnis mit einer anderen Fraktion eingeht, sondern „mit wechselnden Mehrheiten je nach Sachlage agiert“ (WAZ). Das ist „arrogant“, heißt es in den Kommentaren zum WAZ-Artikel, schallt es der SPD in der Empörung auf Facebook entgegen.

Was aber ist eigentlich Arroganz? Schwierige Frage. Wenn wir den Begriff bei Wikipedia eingeben, werden wir sogleich an den Hochmut weitergeleitet. Der Hochmut – immerhin eine der sieben „Todsünden“: „Unter Hochmut versteht man seit der frühen Neuzeit den Habitus von Personen, die den Eindruck erwecken, als schätzten sie ihren eigenen Wert, ihren Rang oder ihre Fähigkeiten ungebührlich hoch ein.“ Aha. Aber ob dies bei den SPD-Stadträten der Fall ist? „Hochmut kommt vor dem Fall“, weiß das Volk in seiner Weisheit zu sagen. Aber hat Hochmut wirklich genau die gleiche Bedeutung wie Arroganz? Im Grunde genommen ist es eine gute Sache, dass wir bei Wikipedia nicht fündig werden. Von denen müssen wir uns nämlich, genau wie von der SPD, gar nichts sagen lassen! Gefährliches Halbwissen. Zuständig für derlei Definitionsfragen ist z.B. der Große Brockhaus. „Arrogant“ bedeute „anmaßend, überheblich, dünkelhaft“, steht dort. Ende der Sendung. Da bietet selbst der Duden mehr: „anmaßend, dünkelhaft, überheblich, eingebildet“. Zu allem Übel auch noch „eingebildet“…

Aber was bedeutet „dünkelhaft“? Nicht „Dunkelhaft“, sondern „dünkelhaft“… – habe ich noch nie gehört. „Standesdünkel“ kommt mir dazu in den Sinn; das ist aber auch das einzige. Macht nichts, Wikipedia geht es hier auch nicht besser. „Dünkel“ springt gleich weiter auf „Standesdünkel“, definiert als „spezifischer Hochmut eines Standes gegenüber anderen, als ‚niedriger‘ erachteten Ständen“. Blicken wir also nochmal in den Duden – ja, besser: „Dünkel = übertrieben hohe Selbsteinschätzung aufgrund einer vermeintlichen Überlegenheit; Eingebildetheit, Hochmut“. Allerdings: irgendwie immer dasselbe. Ach, ein „Beispiel: ein intellektueller, akademischer Dünkel“. Mist, auch wieder dasselbe. Außerdem: „ein intel-lektueller, akademischer Dünkel“ bei der Duisburger SPD? Nein, das kann nun aber wirklich nicht sein. Hat aber auch niemand behauptet. „Arrogant“ lautet der Vorwurf – oder auch: „Politik nach Gutsherrenart“ (Claudia Leiße). Nun ja, im Gegensatz zum Gutsherrn sind die Sozialdemokraten immerhin gewählt worden. Und zwar, bis auf einen, in allen Wahlkreisen.

„Überlegenheit; Eingebildetheit, Hochmut“? Zugegeben: 41 Prozent sind nicht die absolute Mehrheit. Es ist aber auch nicht verboten, an dieser Stelle darauf aufmerksam zu machen, dass acht der 84 Ratsmandate an Rechtspopulisten und Rechtsextremisten sowie an eine Dame der NPD gegangen sind. Richtig: selbst wenn man die Braunen raus rechnete, hätten die Sozialdemokraten noch nicht die Mehrheit. Richtig ist aber auch: die SPD steht in der Mitte des demokratischen politischen Spektrums und ist die mit Abstand stärkste Fraktion. Sie ist in allen Stadtvierteln direkt gewählt worden (wofür die anderen Fraktionen, auch die grüne, „Ausgleichsmandate“ erhalten haben). Dass die Sozialdemokraten die Linie der Politik bestimmen, entspricht nicht einer „Politik nach Gutsherrenart“, sondern dem Wählerwillen. Und was den Vorwurf der Arroganz betrifft – ganz ehrlich: den sehe ich nicht. Auch wenn Herbert Mettler, der SPD-Fraktionschef, in der WAZ mit einer Äußerung zitiert wird, die als arrogant interpretiert werden könnte: „Unsere Aufgabe ist es nicht, andere Fraktionen zufrieden zu stellen.“

Ich gebe zu: für Leute, die sich in Duisburg nicht so gut auskennen, könnte sich dies so anhören, als käme hier einmal eine echte Ansage, als habe hier jemand, wie man in meiner Generation noch zu sagen pflegte, „einen Arsch in der Hose“. Doch auch Orts- bzw. Szenefremden müssen beim „Funkstille“-Hinweis der grünen Fraktionssprecherin Bedenken kommen. „Mit SPD-Fraktionschef Mettler habe es noch kein einziges Gespräch gegeben“, berichtet Claudia Leiße. „Arroganz der Macht“? Bei aller Unklarheit über die Definition von „Arroganz“ darf ich Ihnen mal anhand von Beispielen erläutern, was ich für arrogant halte. Als sich zum Beispiel der damalige SPD-Kanzler Gerhard Schröder die heftige Kritik eines Kollegen an seiner Agendapolitik auf einem Gewerkschaftskongress anhören musste, donnerte er ins Mikrofon: „Da kannst Du sagen, was Du willst. Wir machen das jetzt so. Basta!“ Das war arrogant. Oder als er – noch zuvor – die gesamte Führungsriege der SPD als ein „Kartell der Mittelmäßigkeit“ bezeichnet hatte. Auch arrogant. Keine Frage, wie Schröder zu formulieren pflegt, wenn er kleinlaut einräumt.

Allein die Vorstellung, ein Gerhard Schröder hätte darauf hinweisen können, es sei nicht seine „Aufgabe, andere Fraktionen zufrieden zu stellen“, wäre abwegig. Schröder wäre nie auf die Idee gekommen, dass man dies für seine Aufgabe halten könnte. Schröder hatte die Grünen nicht selten provoziert, manchmal auch bis zur Weißglut. Er hatte sie aber nie ausgegrenzt oder sie, was abgeschmackter gewesen wäre, unter der vermeintlich neutralen Bezeichnung der „anderen Fraktionen“ subsumiert. Schröder wusste selbstverständlich, dass die Grünen aus strategischen Gründen der Präferenz-Partner der SPD sind. Arroganz kann zur Verblendung führen, muss es aber nicht. Wenn Herbert Mettler der Presse erklärt, es sei nicht seine „Aufgabe, andere Fraktionen zufrieden zu stellen“, ist dies nicht einmal arrogant. „Nicht meine Aufgabe“ ist hier die Standard-Ausrede eines in Bedrängnis geratenen Stadtverwaltungsbeamten, der unter Bezugnahme auf das Dienstrecht findet, dass ihm kein Vorwurf gemacht werden könne. Diesen Reflex nennt man nicht „arrogant“. Für diesen Habitus gibt es ganz andere Adjektive.

Es muss so vor dreizehn oder vierzehn Jahren gewesen sein, ich war gerade erst nach Bergheim gezogen, als die Duisburger SPD ihren „Koalitionspartner“ ausgewechselt hatte. Unsere Ratsleute berichteten, dass die Fraktionsspitze ihnen – gleichsam qua ordre di mufti – mitgeteilt hatte, die Grünen rauszuwerfen und stattdessen ein Bündnis mit der FDP einzugehen. Irgendwelche Widerreden einzelner übertölpelter Mandatsträger gegen die entschlossene gut vorbereitete Führung wären nicht ratsam gewesen. Schon in der entsprechenden Sitzung nicht. Und man weiß, wie hart Fraktionsführungen einzelne missliebige Querköpfe für ihre Dissidenz strafen können. Es kam, wie es kommen musste. Adolf Sauerland wurde in der nächsten Wahl Oberbürgermeister. Die Grünen, voller Hass auf die SPD, sicherten ihm zusammen mit der CDU die Gefolgschaft im Stadtrat. Die Sozialdemokraten waren jahrelang weg vom Fenster. Hätte es die Loveparade-Katastrophe nicht gegeben, würden sie noch heute nur zuschauen. Herbert Mettler stammt aus dieser alten Zeit. Das ist ihm nicht vorzuwerfen. Dass er nichts daraus gelernt hat, allerdings schon.

 

5 thoughts on “Mettlers Herbert und andere Fraktionen – Dicke Luft in Duisburg

  1. Definition Arroganz. Was weder im Duden, Brockhaus oder Wikipedia steht, wird jetzt durch Xtranews bekannt. Wer arrogant ist, hat Macht und missbraucht die – zum Beispiel als Parteihochburg Duisburg und Ruhrgbiet (NRW): „anmaßend, dünkelhaft, überheblich, eingebildet“

    Ich stimme das Thema Bürger-Bullying und Bürger-Mobbing in der Parteihochburg Duisburg und Ruhrgbiet (NRW) an. Kann mir bitte irgendjemand mal sagen, was dabei herausgekommen ist, wenn ich oder Du als eine der Bürgerschaft von Duisburg einen Politiker mit bürgerschaftlichen und bürgerengagierten Sorgen angesprochen hast. Lautet die Antwort: Sorry, ich kenne nur arrogante Politikfuttzies? Die nicken und wackeln mit den Kopf, sagen Dir Unterstützung zu und tun das dann nicht. Das politische Gesöcks vorn Parteihochburg Duisburg und Ruhrgbiet (NRW) erinnert mich an Lügner mit extremer politischer Arroganz.

    Hier muss auch die Rolle von den Redaktionsleitern der Tageszeitungen in Duisbur betrachtet werden. Hildegard Chudobba (RP Duisburg), Oliver Schmeer (WAZ Duisburg) und Ingo Blazejewski (NRZ Duisburg) kennen Duisburg sehr genau – sie sind sehr schlau, aber über Duisburg sind ihre Berichte lauwarm. Dieses Jahr wurde ein Vertrag zwischen ihnen geschlossen, dass lokale Berichte in Duisburg abgekupfert werden dürfen.

    In gewisser Weise zeigen die Redaktionsleiter Hildegard Chudobba (RP Duisburg), Oliver Schmeer (WAZ Duisburg) und Ingo Blazejewski (NRZ Duisburg) Mut. Doch in anderer Weise versuchen sie auch ihren Arsch zu retten (auf Deutsch: Abwägung der Risiken von Nutzen oder Scheaden für die Auflage der Tageszeitungen. Und die Voll-P-r-o-l-l-Duisburger Bürgerschaft kommt allemal nicht in die Gänge und belohnt das nicht).
    http://www.ruhrbarone.de/nrz-chef-oppers-aufruf-zum-boykott-einzigartig/31743

    Dr. Werner Jurga, danke für Deinen Beitrag. In Duisburg wird sich wegen des arraganten Parteigesöcks der Parteihochburg Ruhrgebiet deshalb nichts ändern.
    Und herzlichen Glückwunsch, dass Du mit Deiner kritischen Stimme noch nicht in die Verbannung oder ins Exil Duisburg durch Exusdus vertrieben wurdest.
    Dr. Werner Jurga, Du lebst und wurdest noch nicht wie Trotzki als Kritiker hingerichtet.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Leo_Trotzki

    Etwas an funktionierender Rechtsstaatlichkeit und Demokratie gibt es schon noch in der ‚Proll‘-Parteihochburg Duisburg und Ruhrgebiet.

    Obwohl Der Leitende Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Duisburg noch nicht näher auf die „Tomola-Gelder“ des SPD-Ortsvereins Duisburg-Homberg von Kulturdezernent Duisburg Thomas Krützberg, SPD Duisburg und Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann, SPD Duisburg-Homberg eingehen konnte.
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40525849.html

    Denken bei den „Tomola-Geldern“ des SPD-Ortsvereins Duisburg-Homberg die Mitglieder Kulturdezernent Duisburg Thomas Krützberg, SPD Duisburg und Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann, SPD Duisburg-Homberg mit einer bekannten Arroganz an Macht?: „Ähh, kein Problem! Auf die Genossen ist Verlass!“

  2. Prostest gegen Demokratie-Versagen Sa, 28 Mrz 2015 at 22:39:41 -

    Zitat: Die Sozialdemokraten waren jahrelang weg vom Fenster. Hätte es die Loveparade-Katastrophe nicht gegeben, würden sie noch heute nur zuschauen. Zitatende.

    Welche Verantwortung die Sozialdemokraten (SPD Duisburg mit ihrem Unterbezirksparteivorsitzenden Ralf Jäger, heute Innenminister NRW) bei der Planung der Loveparade RUHR.2010 trugen, versucht ein Entwurf für einen Bürgerantrag nach §24 der Gemeindeordnung NRW zu klären. Er wurde potenziell interessierten Kreisen der bürgerlich-engagierten Bürgerschaft als Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung Dusiburg schon vorgetragen und wartet auf Antwort.

    Entwurf-Anfang
    Bürgeranregung an Oberüregrmeister Sören Link (SPD Duisburg) nach Paragraph 24 der Gemeindeordnung NRW

    Demokratie-Versagen? Politische Aufarbeitung der Loveparade RUHR.2010
    Der Rat der Stadt Duisburg wird angeregt dem Oberbürgermeister Duisburg zu empfehlen, alle Drucksachennummern von Anträgen, Mitteilungen und sonstigen Vorlagen zur Loveparade-Planung und  -Durchführung zu benennen, die im Rat der Stadt Duisburg und seinen Gremien behandelt wurden. Dem Oberbürgermeister soll zudem vorgeschlagen werden, die Drucksachennummer von Anträgen, Mitteilungen und sonstigen Vorlagen mit dem Stichwort „Sicherheit“ oder „Gefahr“ oder „Warnung“ gesondert auszuweisen.

    Entwurf-Ende

  3. Sal Peter Außerheim, Mülheim Mi, 01 Apr 2015 at 23:11:40 -

    Demokratie Duisburg ist eine Kooperation von Bürgern und Politikern; und was beschlossen wird setzt die Stadtverwaltung Duisburg als Auftrag um – theoretisch.
    Dazu gibt es geschichtlich betrachtet demokratische Varianten, z. B. die DDR (sog. Deutsche Demokratische Republik). Im Rückblick erscheint das vielfach als ein Madenwerk von rüden Systemfuttzies: Durch zur Schau gestellte Systemtreue wurde der Eigennutz vermehrt.

    In manchen Regionen von Deutschland – das wäre an der Parteihochburg Ruhrgebiet zu prüfen – lebt das Regiem der eigensüchtigen und inkompetenten Systemfuttzies weiterhin. In Duisburg ist der Widerstand gering. Allein die Rechtsextremisten ergreifen die Innitiative und der bürgerliche Spießer als Avantgardist lässt sich aus seiner Behausung als Gegenwehr auf die Straße locken.
    Interview von Thomas Groß und Tobias Timm mit Prof Cornelia Koppetsch, Soziologie, TU Darmstadt, DIE ZEIT Nº 41/201419. Oktober 2014, http://www.zeit.de/2014/41/avantgarde-linke-konservativ

    Hier lässt sich nun kompetentes Jammern auf hohen Niveau bei Xtranews in Duisburg attestieren. Schwergradigstes Versagen der Stadtpolitik und Stadtverwaltung Duisburg mit wiederholten Schaden in Millionenhöhe wird seit Jahrzehnten von Xtranews Duisburg in Details bei zunehmendem Dampf politischen und administrativen Versagen beschrieben. Und? Beim Untergang von der Stadt Duisburg broddelt die Kacke und ihr Dampf ballt sich zum Sprengsatz.

    Duisburg zusammen mit der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg (IHK Duisburg, Niederrhein) ist im schwindsüchtigen Niedergang und im finalen Versagen. Die Stadt Duisburg und seine Bürgerschaft braucht neue Impulse.
    http://www.ihk-niederrhein.de/

    Die Parteihochburg Duisburg und Ruhrgebiet hat Schuld auf sich geladen – nicht bereit das zu bekennen. Dieses Gesöcks macht weiter wie bisher und ebnet den Weg für Extremisten wie in der SPD- Parteihochburg Dortmund.

    Die Situation der Demokratie Duisburg ist äußerst problematisch. Doch von Blogs wie Xtranews Duisburg können neue Entwicklungen ausgehen, neue Formen der Kooperation von Bürgerschaft und Parteien in der Demokratie anzubahnen. Das kann Bürgerbeteiligung Duisburg genannt werden.

    Deshalb empfehle ich Xtranews Duisburg und Interessierten, das (jammernden) Berichten weiterzuentwickeln (Total extremistischen Dank für den hervorragenden Einsatz von Xtranews und seine Unterstützer), um in neue Formen des (gemeinschaftlich-bürgerschaftlichen) Handels zu führen: Kooperation Duisburg-Wesel-Kleve, Ruhrgebiet und Niederrhein

    Mein Vorschlag zur Bürgerbeteiligung Duisburg und Mülheim; Ruhrgebiet: Community Organizing. So geht das in Zukunft.
    Forum für Community Organizing FOCO/ Stiftung Mitarbeit (Hrsg. in Kooperation mit Deutsches Institut Community Organizing DICO): Handbuch Community Organizing. Verlag Stiftung Mitarbeit, Bonn 2014, 248 S., 12,– Euro, ISBN 978-3-941143-15-9, zu beziehen über den Buchhandel oder http://www. mitarbeit.de
    Empowerment für die Demokratie http://www.mitarbeit.de/mitarbeiten_1_14_1.html

    Viel Erfolg, Sal Peter e.v. (extra vergine)

    Nebenbei: Duisburg kackt nicht allein ab. Auch Wikipedia Deutschland ist dran. In den Geschäftsführungen von Duisburg und Wikipedia tummelt sich das Kantholz aus gleichgeschnitztem Gesöcks.
    Frage: Wie geht Wikipedia Deutschland runter? Antwort: Genau wie Duisburg.
    Verlust: 14,5 Prozent Aktive seit Ende 2012, in 2020 macht Wikipedia dicht! http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Kurier/Ausgabe_1_2015

    Es gilt: Bei Prollregiem-Tendenzen wie Wikipedia, Duisburg und Ruhrgebiet macht keiner aus der Bürgerschaft mehr mit – bisher.
    Frage: Muss ich jetzt rechtsextremistisch wählen, damit der gescheiterte Unterbezirksparteivorsitzende SPD Duisburg und Innenminister NRW Ralf Jäger (Planung der Loveparade RUHR.2010, Oppostion im Stadtrat der Stadt Duisburg) merkt, dass es besser für Duisburg, NRW ist, wenn er seinen Rücktritt erklärt.

    • » In manchen Regionen von Deutschland – das wäre an der Parteihochburg Ruhrgebiet zu prüfen – lebt das Regiem der eigensüchtigen und inkompetenten Systemfuttzies weiterhin.

      Ich hab mal eine Frage: Können der Unterbezirksparteivorsitzende der SPD Duisburg Ralf Jäger (derzeit Innenminister NRW) und der Oberbürgermeister Duisburg Sören Link, SPD Duisburg zusammen mit etlichen anderen Politikern als Trittbrettfahrer der sog. Revier-Demokratie wissenschaftlich beschrieben werden?

      Das Problem von eigensüchtigen und inkompetenten Systemfuttzies wird als Problem der Trittbrettfahrer (engl. free-rider) untersucht. Nach geltender wissenschaftlicher Meinung hat das Gesöcks von Trittbrettfahrern keinen Bestand in funktionierenden Gemeinschaften (engl. communities).
      Ernst Fehr. Human behaviour: Don’t lose your reputation,
      Nature 432, 449-450 (25 November 2004) | doi:10.1038/432449a; Published online 24 November 2004
      http://vegeta.hum.utah.edu/~bbenham/Minds%20and%20Morals/altruismreputation.nature2005.pdf

      Kann mir jemand mal sagen, wie eine Gemeinschaft von Bürgern funktioniert – am Ende könnte man sogar von Gemeinsamkeiten der Bürgerschaft in Duisburg und Mülheim sprechen – wider das politische Gesöcks von Trittbrettfahrern im Ruhrgebiet und während der (demokratischen) Entscheidungen bei der Planung der Loveparade RUHR.2010.

      Bei der Planung der Loveparade RUHR.2010 war die Opposition des Stadtrats Duisburg von Trittbrettfahrern geprägt. Das Versagen der Demokratie in Duisburg und der Parteihochburg hat bei der Loveparade RUHR.2010 21 Menschen getötet und hunderte verletzt.

      Und wie soll die Bürgerschaft mit internationaler Herkunft – bisher Migranten und Asylanten genannt, über die Politik und Bürgerbeteiligung denken, wenn selbst die Einheimischen in gesetzlichen und demokratischen Verfahren brutal unterjocht werden. Das untersucht Bausch, Christiane: Inklusion durch politische Selbstvertretung? Die Repräsentationsleistung von Ausländer- und Integrations(bei)räten, Baden-Baden 2014, S. 308, 59,- Euro, ISBN 978-3-8487-1670-8
      http://www.netzwerk-buergerbeteiligung.de/informieren-mitmachen/meldungen-publikationen/publikationen/einzelansicht-publikationen/article/inklusion-durch-politische-selbstvertretung-die-repraesentationsleistung-von-auslaender-und-integr/

      Demokratie Duisburg, Ruhrgebiet und NRW. Ich glaub, ich bin in der Demokratie Duisburg, Ruhrgebiet und NRW von dem gelernten Duisburger Sparkassen-Banker Ralf Jäger. Kein Vertrauen ist das normale und weitverbreitete Volkempfinden für Banker. Gnade: Ralf Jäger kann nicht anders.

  4. Kein Jäger-Latei, sondern Jäger-Spott im Pott Mi, 01 Apr 2015 at 23:59:24 -

    Kein Jäger-Latei, sondern Jäger-Spott im Pott
    Egal, ob Ralf Jäger schuldhaft bei der Planung der Loveparade 2010 als Opposition im Stadtrat Duisburg beteiligt war und Verantwortung für die Toten der Loveparade trägt. Das ist noch nicht abschließend geklärt.

    Spott-on beim Blitz-Marathon-König und Revierfürstchen von NRW. Beim langjährigen Unterbezirksparteivorsitzenden der SPD Duisburg und Innenminister NRW Ralf Jäger heißt es Spot-on für Blitz-Marathon Freaks.

    Ich stelle mir gerade vor, wie einst der Spott über das DDR-Regiem zum Mauerfall 1989 führte und sich das gleiche Prinzip in der Parteihochburg wiederholen könnte, wenn erst einmal die Rechtsradikalen aus Dortmund auch in Duisburg Zustimmung fänden. Dann würde Ralf Jäger, SPD Duisburg zum Demokratie-Versager erklärt.