Duisburg: GRÜNE Bezirksvertreter solidarisieren sich mit Manfred Osenger

Auf der gestrigen Sitzung des Hauptarbeitskreises Bezirksvertretung der GRÜNEN stand das Thema Asylbewerber-Notunterkünfte in den Duisburger Stadtteilen ganz oben auf der Tagesordnung. Die GrüneBezirksvertreterinnen und Bezirksvertreter zeigten sich befremdet über die offenen Anfeindungen gegenüber Bezirksbürgermeister Manfred Osenger und drückten ihre uneingeschränkte Solidarität aus. „In dieser Angelegenheit stehen wir Seite an Seite mit Bürgermeister Manfred Osenger. Als Demokraten dulden wir keine extremistischen Anfeindungen!“, lautet der einstimmige Beschluss des Gremiums.

Selbstverständlich haben die Bürgerinnen und Bürger ein Recht darauf, ihrer Verärgerung über politische Entscheidungen Luft zu machen. Bedrohungen und Eierwürfe überschreiten aber klar die Grenzen einer demokratischen Auseinandersetzung.

Wichtig ist den Bezirksvertreterinnen und Bezirksvertretern auch eine sachliche Trennung in der politischen Diskussion. „Wir haben Verständnis für den Unmut der Bürgerinnen und Bürger aus Neuenkamp über nicht nutzbare Räume. Andererseits hat dies aber nichts zu tun mit der Aufnahme von Flüchtlingen, die aus für uns unvorstellbaren Lebenssituationen kommen. Diese Menschen haben ein Anrecht auf eine freundliche und menschenwürdige Aufnahme.“ so der Sprecher des Hauptarbeitskreises Bezirksvertretung Michael Kleine-Möllhoff.

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