Resolution des Integrationsrates zur Pegida-Bewegung

Der Integrationsrat der Stadt Duisburg hat in seiner Sitzung am 9. Februar folgende Resolution einstimmig beschlossen:

Sitzung Integrationsrat_3„Der Integrationsrat der Stadt Duisburg erklärt, dass die Politik, die von den rechtsextremen Veranstaltern der Pegida-Bewegung versucht wird zu betreiben, mit unserer weltoffenen und bunten Duisburger Stadtgesellschaft unvereinbar ist. Unter dem Vorwand der angeblichen Islamisierung des Abendlandes versucht diese Bewegung rassistisches und menschenverachtendes Gedankengut salonfähig zu machen und in die Mitte der Gesellschaft zu tragen.

Hinter den vorgeschobenen Gründen der Demonstrationen verbirgt sich ein extrem migrantenfeindliches und rassistisches Weltbild sowie eine unmenschliche und undifferenzierte Diffamierung von Flüchtlingen. Dies wurde unter anderem durch die Äußerungen des mittlerweile zurückgetretenen Pegida-Gründers Lutz Bachmann nochmals deutlich.

Diese menschenfeindliche Bewegung, die auf billige Ressentiments setzt, ist in einer multikulturellen Stadt wie Duisburg völlig fehl am Platze. Jahrhunderte der Zuwanderung nach Duisburg haben diese Stadt sowohl kulturell als auch wirtschaftlich extrem bereichert. Unser aller Ziel muss es sein, sie zu einer Hochburg der Toleranz zu machen.

Der Integrationsrat der Stadt Duisburg spricht sich gegen jegliche Form der Migrantenfeindlichkeit, des Rassismus und der Diskriminierung aus. In Duisburg ist kein Platz für die menschenverachtende Pegida-Bewegung.“

6 thoughts on “Resolution des Integrationsrates zur Pegida-Bewegung

  1. Nun in dem Positionspapier von Pegida steht alles drin nur nicht dass was der Integrationsrat als Begründung aufführt.
    Wenn der Rat sich nicht an die Wahrheit hält muss man nach dessen Berechtigung fragen.

    • Also reicht es schon auf Verdacht und Hörensagen anderen Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus vorzuwerfen?
      Es ist natürlich leichter alle Inhalte als vorgeschoben abzutun. Mit der „Begründung“ kann ich dir einen Santmartinszug als menschenverachtend belegen.
      Wer sich gar nicht erst mit den Begebenheiten auseinandersetzen möchte betreibt schlicht und ergreifend Agitation.

    • Schon die Wortwahl zeigt: Hier wird wieder auf durchsichtige Weise versucht, Denk- und Sprechverbote aufzustellen, indem man Menschen, die reale Probleme thematisieren, mal eben in die rechte Ecke stellt. Das Sperrfeuer der links-grünen Gesinnungspolizisten mittels abgegriffener Kampfvokabeln will vorgeblich der Toleranz eine Bresche schlagen.In Wahrheit und in letzter Konsequenz geht es aber um die Selbstaufgabe einer Gesellschaft, die ihre aus der Aufklärung stammenden Grundwerte vergessen soll, um religiösen Hardlinern ihren Willen zu lassen.

  2. Soso, ich kann von Denk- und Sprechverbote nichts erkennen, die PEGIDAisten dürfen reden, schreiben und demonstrieren! Alle anderen dürfen das natürlich auch, oder?