Nutzungsverhalten 2014: Neue Smartphones und Tarife

Der Herbst steht vor der Tür und mit ihm die alljährlichen Smartphone-Neuerungen. Die Marktführer müssen sich mit ihren neuen Modellen vor allem auf das wandelnde Nutzungsverhalten der Endverbraucher einstellen.

 

Wie wir unsere Smartphones heute verwenden

© istock.com/FrancescoCorticchia

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Die Entwicklungsstufe als „Mobiltelefon“ haben die mobilen Endgeräte der neuesten Generation längst hinter sich gelassen. Sie sind heute vielmehr Fenster zum Internet, Hochleistungscomputer, Datenspeicher und Entertainment-Systeme. Der Begriff „Second Screen“ begegnet uns in diesem Zusammenhang immer häufiger. Eine aktuelle Studie der Landesmedienanstalten zum Fernsehverhalten zeigt deutlich, dass die meisten Deutschen beim Fernsehen nicht nur parallel das Smartphone nutzen, sondern selbigem sogar mehr Aufmerksamkeit schenken.

Außerdem werden die mobilen Endgeräte selbst immer mehr zum Computer- und TV-Ersatz. Das Gaming-Segment haben sich Smartphones schon lange erschlossen. HD-Inhalte auf immer größeren Bildschirmen und neue Features wie 3D-Fähigkeit machen die kleinen Alleskönner in diesen Bereichen attraktiv. So mischt nun zum Beispiel auch das weltgrößte Online-Versandhaus kräftig mit und veröffentlicht früher als gedacht ein eigenes 3D-Smartphone, das vor allem in den Bereichen Augmented Reality und Mobile Shopping mit neuen Anwendungsmöglichkeiten punktet.

Und auch die Tarife sind schon lange nicht mehr mit den Mobilfunkverträgen von anno dazumal vergleichbar. Angebote wie der Tarif Smartphone 300 (Prepaid) von otelo oder wandel- beziehungsweise individualisierbare Flatrates vergleichbarer Anbieter bestimmen heute den Markt.

Der Blick in die Zukunft: Setzen sich Smartwatches durch?

Nun hat also auch der letzte Big Player mit einer Smartwatch nachgezogen. Obwohl bislang nur wenige Nutzer eine solche „Uhr“ am Handgelenk tragen, bescheinigen Technikexperten dem Touchscreen-Computer als Ersatz für die mechanische Armbanduhr echtes Zukunftspotenzial. Wenn durch das „Internet der Dinge“ Smartphone, Tablet und Co. irgendwann zur Nebensache werden, könnte die Stunde der Smart-Watches schlagen. Vorausgesetzt, die Akku-Laufzeit, die Bedienbarkeit und das Design der Uhren überzeugen die Anwender.

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