SV Sandhausen – FC Ingolstadt – „Wir wollen Euch kämpfen sehen“- Rufe in Sandhausen

hw neuFamilientreffen der Hübners in Sandhausen

Besonders aufgeregt war die Familie Hübner vor dem Zweitligaduell, denn die Beiden Söhne von Manager-Legende Bruno Hübner Benjamin (FC Ingolstadt) und Florian (SV Sandhausen) trafen aufeinander. Ein Duell, welches sich auch Papa Bruno nicht entgehen lassen wollte. Gestern trat er mit seiner Frankfurter Eintracht noch beim VfL Wolfsburg an und saß bereits einen Tag später am Hardtwald. „Ich bin auf beide Jungs Stolz“, so ein glücklicher Papa im Rahmen der Partie gegenüber den Medienvertretern.

Das vergangene Meisterschaftsspiel des SV Sandhausen beim „Club“ in St. Pauli machte den Zuschauern des SVS ein wenig Hoffnung, dass gegen die „Schanzer“ aus Ingolstadt ein „Dreier“ möglich sei. Mit dieser Erwartungshaltung gingen Mannschaft und Fans in die Partie. Doch die Euphorie wurde kurze Hand verpufft, denn die anwesenden Zuschauer im Hardtwaldstadion sahen einen Gastgeber, der sehr nervös und unsicher wirkte, so als wenn das junge Team des SV Sandhausen teilweise sogar ängstlich auftrat.

Bereits in der Anfangsphase ließen die Gastgeber den Gästen aus Bayern viele Räume um das Spiel aufzubauen. Ingolstadt hatte leichtes Spiel Offensivaktionen einzuleiten. Am Ende der Partie musste sich der SV Sandhausen mit 0:3 geschlagen geben. Die Stimmung beim SV Sandhausen ist jedenfalls nicht gerade hoch angesetzt. Die anwesenden Zuschauer skandierten bereits erste: „Wir wollen Euch kämpfen sehen“-Rufe.

Beim FC Ingolstadt dagegen darf man sich über einen gelungenen Saisonstart freuen. Bereits beachtliche acht Punkte konnten sich die „Schanzer“ erarbeiten..

Die Stimmen zum Spiel:Florian Hübner

Florian Hübner (SV Sandhausen): „Ich habe mich über das Spiel sehr geärgert, denn wir haben dem Gegner zu viele Freiheiten gegeben, waren nicht gut genug. Insgesamt war es eine schlechte Leistung unserer Mannschaft, wir müssen die Länderspielpause nutzen, um an den Defiziten zu arbeiten. Das aufeinander treffen mit meinem Bruder war natürlich schön, aber ich hätte ihn die drei Punkte in jedem Spiel gegönnt, aber nicht gegen uns.“

Michael Henke (Co-Trainer FC Ingolstadt): “Wir haben unsere Leistung gebracht, letztlich verdient die drei Punkte erarbeitet. Dennoch haben wir noch mehr Potenzial.“

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