JUDU ist Duisburgs jüngstes Wählerbündnis

„Junges Duisburg ist Duisburgs jüngstes Wählerbündnis“, sagt der JUDU-Vorsitzende und Spitzenkandidat Stephan Krebs (28). Aber er kann damit nicht das Wählerbündnis an sich meinen, denn das wird am 19. Mai schon fünf Jahre alt und ist selbst mit diesem jungen Alter schon viel älter als andere, die auf dem Stimmzettel zur Kommunalwahl stehen. 2009 wurde Junges Duisburg (JUDU) von 14 Mitgliedern gegründet und ist bis heute auf rund 100 Mitglieder angewachsen. Jetzt tritt es in allen 36 Ratswahlbezirken und für alle 7 Bezirksvertretungen an.
Die jüngste Kandidatin ist die 18-jährige BWL-Studentin Julia Janzen (Alt-Homberg-Süd/ Hochheide-Süd), ältester Ratskandidat der Diplom-Ingenieur Christian Stellmach mit 42 Jahren (Friemersheim). Nun wird deutlich, was Krebs meint, wenn er von Junges Duisburg (JUDU) als jüngstem Wählerbündnis spricht: „Das Durchschnittsalter unserer Ratskandidaten beträgt exakt 25,7 Jahre. Damit haben wir fast 10 Jahre Abstand zum nächstjüngsten Wählerbündnis und sind weniger als halb so alt wie die beiden großen, etablierten Parteien“, stellt Krebs nicht ohne Stolz fest.

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Stephan Krebs Vorsitzender Junges Duisburg (Photo credit: Wikipedia)

Und was ist mit dem 83-jährigen Renter August Haffner, der ja auch für JUDU kandidiert? „Da hat Herr Balke von der WAZ natürlich völlig richtig gerechnet: Der ist etwas älter als die übrigen Kandidaten“, scherzt JUDUPressesprecher Oliver Beltermann (29). „Doch August Haffner tritt auch nicht für den Rat der Stadt, sondern auf Listenplatz 2 für die Bezirksvertretung Meiderich/ Beeck an. Und da wird er trotz seines Alters mit Sicherheit gute Politik auch für junge Leute machen“, so Beltermann abschließend.
Weil es bei Junges Duisburg (JUDU) nicht um das biologische Alter geht, sondern um junges Denken, hat sich bereits im Jahr 2012 innerhalb des Wählerbündnisses die Vereinigung „Junges Duisburg plus“ für ältere Mitglieder ab 40 Jahren gegründet. Hans-Jürgen Wilbrandt (68) ist der Vorsitzende dieser rund zwanzig Mitglieder starken Truppe, die sich nicht in die erste Reihe drängen wollen: „Da gehören die Jüngeren hin“, so Wilbrandt.
„Wir Älteren stehen vor allem mit Rat und Tat zur Seite.“
Ihre Namen lassen sich daher nur auf den Stimmzetteln für die Wahl der Bezirksvertretungen finden: HansJürgen Wilbrandt (68) kandidiert im Stadtbezirk Mitte, Jürgen Holtmann (69) und August Haffner (83) im Stadtbezirk
Meiderich/Beeck. Junges Duisburg (JUDU) behält dennoch die Nase vorn als Duisburgs jüngstes Wählerbündnis:

Die JUDU-Kandidaten für die Bezirksvertretungen sind im Durchschnitt 30,5 Jahre alt, trotz Haffner & Co.

Das Rennen als jüngstes Wählerbündnis macht Junges Duisburg (JUDU) aber nicht nur beim Durchschnittsalter der Kandidaten, sondern auch bei dem aller Mitglieder: Dieses beträgt nämlich mit JUDU plus 36,4 Jahre, ohne JUDU plus sogar nur 26,7 Jahre.
Die älteste Kandidatin bei den bevorstehenden Kommunalwahlen kommt übrigens aus den Reihen der Piratenpartei: Sie ist 90 Jahre alt.

 

 

 

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