Die Eurokrise trifft besonders mittelständische Unternehmen

Bild: © Digital Vision/Thinkstock

Bild: © Digital Vision/Thinkstock

Die europäischen Märkte sind verunsichert. Besonders mittelständische Unternehmen befürchten, dass sich die Absatzmöglichkeiten innerhalb der Europäischen Union rapide verschlechtern werden. Wie sollen Unternehmer mit diesen pessimistischen Aussichten umgehen?

Der Pessimismus und seine Eigendynamik

Das europäische Ausland ist der wichtigste Absatzmarkt für viele deutsche Mittelstandsunternehmen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die derzeitigen Entwicklungen in den sogenannten GIPS-Staaten (Griechenland, Italien, Portugal, Spanien) nicht gerade ermutigend wirken. Laut dem Online-Magazins Focus, erwarten sogar 18 Prozent der im Rahmen einer Studie befragten Mittelständler das Auseinanderbrechen der Eurozone. Bekanntermaßen wird die Konjunktur auch von psychischen Faktoren dieser Art beeinflusst. Folge: Die Wirtschaft lahmt. Dabei sieht die Finanzierungslage innerhalb Deutschlands gar nicht so schlecht aus. Um Engpässe zu überbrücken, bieten Banken, wie beispielsweise die Ethikbank, Kredite speziell für kleine und mittelständische Unternehmen an. Für nähere Informationen können Sie sich hier informieren. Auch andere Institute zeigen sich nicht knauserig, was wohl mit den rekordverdächtig niedrigen Leitzinsen der jüngeren Vergangenheit zusammenhängt.

Wie kann trotz schwächelnder Märkte der Absatz gesteigert werden?

Um die günstigen Finanzierungsmöglichkeiten auch effektiv nutzen zu können, müssen Unternehmen sich umorientieren. Es besteht beispielsweise die Möglichkeit, den Absatzmarkt international zu erweitern und die firmeneigenen Produkte auch in boomenden Staaten außerhalb des Euroraums zu vertreiben. Dazu ist eine unternehmensinterne Infrastruktur notwendig, deren Aufbau zu Beginn sicherlich auch Kosten verursachen wird. Doch in Anbetracht der Erwartungen für den europäischen Raum können sich Investitionen in diesem Bereich auszahlen. Ebenso ist zu beobachten, dass sich die Eigenkapitalquote vieler deutscher Mittelständler erhöht hat, was ebenfalls für eine optimistischere Stimmung auf den Märkten sorgen könnte. Eine weitere Alternative zur riskanteren Fremdkapitalfinanzierung ist die Beteiligung von Mitarbeitern am Firmenkapital. Hier entstehen oft starke Synergien, da die Corporate Identity und der Zusammenhalt innerhalb eines Unternehmens so gleichzeitig gestärkt werden.

Comments are closed.