Drei Jahre nach der Loveparade-Katastrophe – Kurz vor der Anklageerhebung

IMG_0071Am 24. Juli jährt sich die Loveparade-Katastrophe von Duisburg zum dritten Mal. 21 Menschen kamen dabei zu Tode, mehr als 500 Menschen sind dabei – zum Teil erheblich – verletzt und/oder traumatisiert worden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Duisburg gegen 15 Beschuldigte, darunter Mitarbeiter der Stadt Duisburg und des Veranstalters Lopavent, stehen mittlerweile kurz vor ihrem Abschluss. Die Ergebnisse des Gutachters Keith Still bildeten dabei einen wichtigen Baustein, wie der Oberstaatsanwalt gegenüber der WAZ bestätigt hat. Still belastet die Stadt Duisburg und den Veranstalter Lopavent schwer. Niemals hätte die Loveparade genehmigt werden dürfen. Nicht einmal theoretisch wäre es möglich gewesen, so Still, diese Großveranstaltung gefahrlos durchzuführen, zumal in ihrer Vorbereitung selbst auf grundlegende Berechnungen verzichtet worden war.

Dass die Loveparade in einer Katastrophe enden musste, ist auch das Fazit eines weiteren Gutachtens, das die Firma Invita Consult im Auftrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erstellt hatte. Hierin wird die Schuld des Veranstalters, Schallers Firma Lopavent, besonders herausgestrichen, aber ebenfalls auch darauf hingewiesen, dass die Stadt Duisburg diesen Wahnsinn niemals hätte genehmigen dürfen. Die Staatsanwaltschaft hat nun einzelnen Personen deren persönliche Schuld und Verantwortung an den Toten und Verletzten … Lesen Sie den ganzen Artikel in unserem Magazin

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