Schluss aus! Bagger drüber –

Deutsch: Ein offensichtlich nicht mehr genutzt...

Deutsch: Ein offensichtlich nicht mehr genutzter Liebherr-Bagger. (Photo credit: Wikipedia)

[Der Kurzartikel ist einer aktuellen Diskussion auf ‘Ruhrbarone’ entnommen]

Egal in welche der üblichen Richtungen man sich bewegt, es ist zu spät für das Ruhrgebiet! Keine Perspektive mehr in Sicht: wirtschaftlich, kulturell und auch für das Leben der Menschen.

Die letzten bzw. aktuellen Sparwellen dienten und dienen dazu, die sogenannten ‘Stärkungsgelder’ vom Land zu erhalten, bei denen es darum geht, nicht von der Landkarte gestrichen zu werden. Regulär wäre es mit meisten Städten längst vorbei! Schluss aus! Bagger drüber!

Die Steuern für die Wirtschaft sind in der Region bereits – relational betrachtet – viel zu hoch. Niemand bekommt mehr etwas dafür, und kaum jemand von außen ließe sich auf solche Bedingungen ein. Es sei denn, man sieht die Chance, noch etwas aus der weitgehend trockenen Zitrone zu pressen. Die ‘Stärkungsgelder’ werden die wirtschaftlichen Bedingungen der Region nicht verbessern, lediglich zeitweise verhindern helfen, dass die Bagger kommen.

Es geht schon lange nicht mehr um Kultur, auch nicht um Wirtschaft, sondern um Leben und Tod. Die Politik gesteht dies öffentlich jedoch nicht ein. Ihre Zukunft wäre gefährdet, und nur um ihre Zukunft geht es ihr noch. Und um den Schein. Die Region ist längst reif für den Urwald, der nach den Baggern käme!

Das heißt aber auch, dass es für typische Kritiken zu spät ist, in denen z.B. die Kultur als Teil des Lebens, ja des demokratischen Lebens der Bürger ausgewiesen wird. Sie verfangen nicht mehr. Die Kultur ist am Ende, weil die Wirtschaft schon lange am Ende ist. Und die Wirtschaft ist am Ende, weil die Politik fachlich bereits sehr sehr lange am Ende ist. Und doch ist es gerade sie, der es von allen am besten geht. Eine Zukunft sehe ich – unter gleichbleibenden Bedingungen – nicht.

Zu beantworten wäre, was unter Berücksichtigung ALLER relevanter Faktoren getan werden könnte … Ich fragte in diesem Zusammenhang schon einmal – speziell mit Bezug aufs Ruhrgebiet: Wie wärs mit einer Revolution?

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One thought on “Schluss aus! Bagger drüber –

  1. Ja, Schluss aus, Bagger drüber.
    Das Freibad vom Kombibad Homberg wird Ende 2013 geschlossen. Stattdessen wird das Gelände von Sport Duisburg verkauft und Einfamilienhäuser werden errichtet, so plant es Oberbürgermeister Sören Link (SPD Duisburg).
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    Die Hochheider und Homberger wollen das nicht. Das sind doch maffiöse Strukturen im Ruhrgebiet, wenn selbst fast 10.000 Bürger-Unterschriften zum Erhalt des Freibads vom Kombibad Homberg (DLRG) von der Stadtverwaltung Duisburg und dem Oberbürgermeister Sören Link (SPD) gemobbt werden. Diese Systemfuzzies schieben das einfach in die Schublade und antworten nicht.

    Auch Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann (SPD Duisburg) ist da eine total taube Nuss. Er hat die LINKE Duisburg beim Bebauungsbeschluss Sportplatz Haesen politisch total betrogen und im Vorfeld zu seiner Wahl als Bezirksbürgermeister die LINKE Duisburg massiv beschissen (trotz seiner Unterschrift zur Vereinbarung). Deshalb ist SPD-Paschmann ein Minderheitsbezirksbürgermeister in Homberg, Ruhrort und Baerl – Paschmann der König von „Tombolageldern“ (SPIEGEL), die einst aus Schmiergeldern der Kun-Affaire stammten: Weiße Riesen Hochheide.
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    Diese brutale komunalpolitische Schmiere geschieht unter den Augen des Innenministers von NRW, Ralf Jäger (SPD Duisburg). Jäger ist der SPD-Chef von Duisburg als Unterbezriksparteivorsitzender der SPD Duisburg.
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    Der Innenminister Ralf Jäger (SPD NRW) ist befangen beim Kombibad Homberg. Jäger hat dabei eine heftige Störung bei seiner Kommunalaufsicht über die Stadt Duisburg. Dagegen wehrten sich Bürger mit einer Eingabe an den Innenminister NRW am 26. April 2013. Der SPD-Jäger hat bisher nicht geantwortet.
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    Die Demokratie-Auffassung erscheint bei manchen Systemfuzzies in der Parteihochburg Ruhrgebiet massiv gestört.