Traumzeit 2013: Erste Neuigkeiten

Hiromi13_by_Sakiko_NomuraNun ist es soweit. Das Festivalbüro gibt erste Neuigkeiten über die Ausrichtung für den 21. – 23. Juni  2013 bekannt. Um es spannend zu halten, wird es im Laufe der nächsten Wochen weitere Informationen über die teilnehmenden Musiker geben. Aktuell werden folgende Bands angeführt: Alex Clare, Editors, Lukas Graham und Hiromi – The Trio Project.

Die schlechte finanzielle Ausgangslage für die beiden Festivals ‚Akzente‘ und ‚Traumzeit‘ der Stadt, obgleich sie von überregionaler Relevanz sind, also Duisburg nach außen präsentieren und eine wichtige Marketingfunktion erfüllen, hatte zu der Entscheidung geführt, die jeweiligen Veranstaltungsblöcke nur noch zweijährig zu fahren. Zudem sei es laut Frank Jebavy notwendig geworden, nach dem Absprung des Hauptsponsors das finanzielle Risiko für die Traumzeit zu verringern: Nicht nur 10%, sondern 25% wären zukünftig zu erwirtschaften, über Kartenverkäufe wieder reinzuholen. Die Veranstaltungsreihe hätte sich auch populäreren Strömungen zu öffenen, um junge Leute binden zu können, ohne die Fans avancierterer Musik  aus den Augen zu verlieren. In diesem Jahr wird das Festival u.a. den Singer- und Songwriter-Bereich berücksichtigen.

Das Tagesticket für alle Bühnen kostet 35 Euro. Ebenfalls angeboten wird erstmals ein spezielles Tagesticket für die Kraftzentrale im Landschaftspark, um als Besucher nur die größeren Veranstaltungen erleben zu können: für 25 Euro. Der Preis für das Festivalticket beträgt 75 Euro und als ‚Early Bird‘ 71 Euro.

Die Tickets sind ab sofort online über www.traumzeit-festival.de und in allen gängigen Vorverkaufsstellen erhältlich, u.a. im RUHR.VISITORCENTER DUISBURG im CityPalais, Königstraße 39, 47051 Duisburg, Tel. 0203 285 440.

2 thoughts on “Traumzeit 2013: Erste Neuigkeiten

  1. Hier liegt eine offensichtliche Falschmeldung vor: Die beiden großen Duisburger Festivals sind beide jährlich durchzuführen (Ausnahme 2013, aber auch diese hat nichts mit der „schlechten finanziellen Ausgangslage“ zu tun): so lautet der gültige Ratsbeschluss vom 24.9.2012, auch wenn es die für die Durchführung Verantwortlichen, Herr Jebavy (Festivalbüro der Stadt Duisburg) und Herr Gerste (Duisburg Marketing) sicherlich gerne anders sähen.

    • Herzlichen Dank für diesen Einwurf aus der Politik. Interessant zu hören, wie Politik und Verwaltung zueinander stehen. Und noch spannender wäre die Frage, was die Politik von den relevanten Sachthemen überhaupt mitbekommt. Was anderes als die finanzielle Lage hätte dazu führen können, dass in 2012 keine Traumzeit stattfand, in 2013 keine Akzente stattfinden? Erst aufgrund der finanziellen Lage sind auch die kommunikativen Turbulenzen von 2011/2012 in Bezug auf die Traumzeit entstanden. Übrigens unabhängig davon, was so ein Rat beschließt.

      Der Kulturausschuss wird sich, wie man mir mitteilte, am 26.02.13 erneut mit dem Thema beschäftigen … Die öffentlich einsehbare Vorlage (unter TOP 8): https://www.duisburg.de/ratsinformationssystem/bi/to0040.php?__ksinr=20053106 enthält eine Aufforderung zur Sponsorensuche, obgleich eingestanden wird, dass es derzeit kaum möglich sei, Sponsoren zu finden. Wie sollte man mit einer solchen Anweisung Festivals planen? Nennt man in Duisburg sowas Politik?