Fracking in Deutschland

Für CDU/CSU/FDP kann es gar nicht schnell genug gehen mit dem Fracking. Nach Michael Kauch (FDP) sollen angeblich schärfere Regelungen zur Schiefergasgewinnung eingeführt werden. Wie diese aussehen sollen, bleibt unklar. Ebenso seltsam erscheint, dass Wasserschutzgebiete ausgeschlossen werden sollen und Peter Altmaier (CDU) dann wieder nur davon spricht, dass Wasserschutzgebiete grundsätzlich ausgeschlossen werden sollen. Grundsätzlich heißt allerdings, dass es Ausnahmen geben wird.

Auch SPD und Grüne stehen dem Fracking nicht ablehnend gegenüber. Dies ist jedenfalls aus der Äußerung der Landesumweltminister zu schließen. Wie diese erklärten, wollen diese lediglich abwarten, bis die Risiken geklärt werden. Von kompletter Ablehnung ist also auch bei diesen Parteien nicht die Rede.

In Anbetracht, dass beim Fracking ein, nur den Firmen bekannter, Giftcocktail in den Boden gespritzt wird, hätte ich vermutet, die Grünen würden dies kompromisslos ablehnen. Erst die Risiken klären ist der erste Schritt zur Anwendung.

Eine klare Ablehnung von Fracking kam bisher nur von der Piratenpartei. Nicht nur, weil es einen Mangel an Beteiligung gibt, sondern auch weil Gift, wenn es erst einmal im Boden ist das Grundwasser belastet.

2 thoughts on “Fracking in Deutschland

  1. Das Thema Fracking wurde bisher vehement von den Walsumer Grünen abgelehnt und entsprechend wurde bereits 2011 hierzu eine entsprechende Anfrage an die zuständigen Stellen der Landesregierung in Düsseldorf gerichtet.
    Die damalige BL – Süd und die BL Duisburg haben lediglich auf eine eigene Anfrage verzichtet um Doppelläufer zu vermeiden.
    Die Antwort auf die Anfrage der Grünen liegt vor.
    Das weitere Vorgehen wird von den Ergebnissen des in Auftrag gegebenen Gutachtens des NRW – Umweltministers abhängen.

    • Der Artikel bezog sich nicht auf die lokalen Grüne, sondern jene in Landtag und Bundestag. Da scheint die Ablehnung leider nicht so vehement zu sein, wie ich mir das wünschen würde.