SPD: Lensdorf und die CDU gefährden die Opernehe

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Duisburg – Der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Ratsherr Udo Vohl, ist entsetzt über die erneuten Attacken von Lensdorf und der CDU gegen die Operngemeinschaft zwischen Duisburg und Düsseldorf.

In der Ratssitzung am Montag unterstützte die CDU einen Antrag der DWG-Fraktion, bei der Deutschen Oper am Rhein zusätzlich zwei Millionen einzusparen; also den alten Sauerland-Vorschlag aus dem Jahr 2010 umzusetzen. Auch Bürgermeister Lensdorf stimmte für diese zusätzliche Zwei-Millionen-Einsparung. Mit den Stimmen der rot-rot-grünen Ratsmehrheit wurde der Antrag zurückgewiesen.

Udo Vohl: „Jetzt hat die CDU die Maske fallen lassen. Die vorherigen Ankündigungen in den Kulturausschuss-Sitzungen waren nur Augenwischerei. Alle Kulturfachleute und auch der Betriebsrat der DOR sind sich einig: eine solche Kürzung hätte das Aus der Oper bedeutet.“

Zum Generalintendanten Christoph Meyer legt Udo Vohl ein klares Bekenntnis ab: „Christoph Meyer verrichtet eine exzellente Arbeit und sein Vertrag wird mit Sicherheit zusammen mit dem Gesellschaftervertrag verlängert werden. Das macht Sinn, denn wir verlängern den Vertrag natürlich nur, wenn die DOR auch weiterläuft. Den jetzigen Schwebe-Zustand hat ausschließlich die Duisburger Verwaltungsspitze mit ihrem chaotischen Verhalten sowohl im Vorfeld der Entscheidung als auch in der Ratssitzung zu verantworten.“

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