Umbau des EVONIK-Kraftwerks Walsum beginnt

Demonstranten am Kohlekraftwerk Walsum - Foto St. Meiners

Demonstranten am Kohlekraftwerk Walsum - Foto St. Meiners

Wie die Rheinische Post in ihrer heutigen Print-Ausgabe berichtet, können jetzt die Umbaumaßnahmen am Kessel im Steinkohlekraftwerk Walsum beginnen:

Die Arbeiten zum Austausch des problematischen Werkstoffs T 24 am neuen Heizkraftwerk Walsum können beginnen, dies teilte jetzt die Bezirksregierung Düsseldorf mit.

Das ist nett zu erfahren. Erstaunlich zu erfahren ist aber:

Durch den Austausch des Werkstoffs ist nach Aussage der Düsseldorfer Behörde keine Änderung der Emissionen zu erwarten.

Denn der Hochleistungsstahl war ja damals mit der Begründung versehen, dass nur damit der wahnsinnig gute Wirkungsgrad von 45% erreicht werden könne. Und dieser bei normalem Stahl deutlich sinkt – man spricht von 10%.

Übersetzt bedeutet das also: Bleiben die Emossionen gleich, sinkt aber der Wirkungsgrad, wird weniger Strom erzeugt.

Logisch, oder?

(Edit: Sorry, falsche Überschrift im ersten Anlauf)

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