FCR Duisburg: Ruhr-Derby gegen SG Essen-Schönebeck

Am heutigen 6. Spieltag (08.10.2011) werden die Löwinnen auf den Neuaufsteiger SG Essen-Schönebeck treffen. Der Anstoß ist um 14 Uhr im Stadion „Am Hallo“. Die Essenerinnen wurden bisher immer als Außenseiter behandelt, überraschten dennoch mit ihrem Traumstart. Aus bisher 5 gespielten Partien konnten sie neun Punkte erzielen. Eine respektable Leistung.

Stürmerin Stefanie Weichelt freut sich auf die Begegnung mit ihrem ehemaligen Verein und Trainer Marco Ketelaer gibt sich optimistisch.

Stefanie Weichelt:

„Da ich ja überwiegend auf der anderen Seite stand, weiß ich, das Duisburg sicher stärker kann als Essen. Aber ich glaube, sie haben einen guten Lauf und sind gut drauf. Meiner Meinung nach ist die Qualität in Duisburg noch besser. Aber es ist auch unumstritten, doch Essen ist halt eine Kampftruppe. Ich war nicht umsonst ein paar Jahre da. Es ist auch noch immer meine heimliche Liebe. Mein Herz hängt daran. Wird es wohl auch immer. Ich schau auch immer, wie sie spielen. Aber ich denke, das es sehr offen werden kann, weil Essen wird wie immer alles versuchen in die Waagschale zu werfen gerade körperlich dagegen zu halten um uns den Schneid ab zukaufen um uns dann ins Spiel kommen zu lassen. Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann glaube ich schon, das wir die besseren Chancen haben werden, weil wir das fußballerisch schon gut lösen können. Aber es wird schon sehr spannend. Die haben ja schon neun Punkte und damit hat wohl auch niemand gerechnet. Selbst ich nicht. Das gebe ich auch zu. Es freut mich für die Mädels, dass sie einen viel besseren Start hatten und auch gegen Mannschaften Punkte geholt haben, von denen keiner mit gerechnet hat, wie zum Beispiel gegen Bayern München. Ich war selber da. Und die haben ja gespielt wie „Prinzessinnen“. Es war ja tatsächlich keine Mannschaft die da war. Es war eben eine typische Essener Mannschaft da, wie man sich sie vorstellen muss.“

 

Marco Ketelaer:

„Es ist ein Derby. Es ist eine ganz andere Voraussetzung als bei einem normalen Spiel. Wir haben in den Jahren zuvor immer wieder mitbekommen, das die Essener übermotiviert sind und das sie mehr als 100% geben. Uns erwartet einiges. Wir sind vorbereitet und wir werden den Kampf annehmen. Die Essener Mannschaft ist auch sehr homogen, sie arbeiten kollektiv. Genau so wie wir. Aber ich denke, wir haben da eine individuelle Klasse dann noch. Und das wird hoffentlich dann den Ausschlag geben. Ich bin zum ersten mal in der glücklichen Lage alle mit dabei zu haben, bis auf die Langzeit-Verletzten, so, das auch Linda Bresonik wieder in der Startformation stehen kann und auch sicherlich stehen wird. Dazu haben wir auch wieder die Mandy Islacker dabei, die ebenfalls angeschlagen war. Wir haben diese Woche komplett trainiert. So kann ich wieder aus dem Vollen schöpfen, auch wenn es gerade ein wenig übersichtlich ist. Es wird ausreichen um Alternativen zu haben. Es geht in die Richtung, das ich fast mit der gleichen Aufstellung auflaufen werde, wie in der letzten Woche. Auf der ein oder anderen Position wird ein kleiner Tausch stattfinden. Doch in der Regel gebe ich den gleichen Leuten nochmal das Vertrauen. Vom Prinzip her bin ich als Trainer immer relativ gut vorbereitet. Ich nehme auch alles mit, was ich an Informationen bekommen kann. Ich tausche mich auch hin und wieder mit den Spielerinnen, die in den Vereinen aktiv waren, aus. Mit Essen haben wir eine Linda Bresonik, Stefanie Weichelt Spielerinnen die da waren. In München hat Mandy Islacker gespielt. Man hat immer aus den eigenen Reihen Informationen. Ich hoffe, das ich immer das richtige aus diesen Informationen ziehe. Ich tausche mich auch im Allgemeinen mit den Spielerinnen aus, so, dass wir da auch immer eine Balance haben, dass ich einen Teil mit dazu beitrage, was die Vorbereitung angeht und die Spielerinnen ihren Teil dazu beitragen können.“

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