Duisburger Polizei probte „Geiselnahme“ am Masurensee

Duisburg – Am Donnerstag  probte die Polizei den Ernstfall: Das Polizeipräsidium Essen hatte eine Großübung vorbereitet, bei dem die Einsatzkräfte von einem entführten Rettungswagen an der Duisburger Sechs-Seen-Platte ausgehen mussten. Dieser sollte am Masurensee stehen, darin ein bewaffneter Täter, der Menschen in seine Gewalt gebracht und Lösegeld verlangt habe. Obwohl es sich nur um ein Planspiel handelte, spulten die Einsatzkräfte ab 10:00 Uhr unter Alarmbedingungen alle notwendigen Maßnahmen ab. Unter den kritischen Augen von Schiedsrichtern der Essener Kollegen sperrten Polizisten den Tatort ab, forderten Verstärkung an und stellten ein besonderes Kommunikationsnetz her. Nach zwei Stunden war der Spuk vorbei. Mit dem Kommando „Übungsende“, versammelten sich die Teilnehmer zu einer Nachbesprechung, bei der Polizeidirektor Harder vom Leitungsstab in Essen, allen Beteiligten Respekt zollte. Er war sich sicher, dass die Polizisten auch im Ernstfall eine solche Lage gut in den Griff bekommen hätten.

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