Das Buch der Halblinge von Mel Odom (2)

100 Jahre liegt nun das Abenteuer von Tocht zurück. Er ist nun Großmagister im „Gewölbe Allem Bekannten Wissens“.


Nach seinem großen Abenteuer folgten weitere, stets auf der Suche nach Büchern, rettet er einem Halbling namens Kruk das Leben. Tocht befreit Kruk aus den Fängen der Kobolde und kehrt mit ihm zurück nach Graudämmermoor. Dort fühlt sich Kruk als Lieblings-Novize des Großmagisters nicht wohl. Er wird gemobbt und flüchtet auf ein Piratenschiff, auf der Suche nach verlorenen Büchern. Schnell findet sich eine erste Spur. Ein magisches Buch in den Klauen der Kobolde.

Mit einigen Verlusten bekommt Kruk das Buch in seine Hände und bringt es unverzüglich nach Graudämmermoor. Und nun nimmt das Unheil seinen Lauf….

In diesem Buch wird , wie im ersten Teil,  eine Hauptfigur in den Mittelpunkt des Geschehens gesetzt. Diesmal wechselt die Rolle von Tocht auf Kruk. Der Aufbau ist derselbe, es geht um Abenteuer, Schamützel, Zwergen, Elfen, Kobolden, Gut und Böse usw. Doch das Ende bleibt offen. Dies kann meinem Erachten nach bei einigen Lesern negativ ankommen. Ich allerdings finde dies spannend und freue mich auf den nächsten Teil.

Leseprobe:

… „Kruk wusste, dass ein Freund zu spät kommen würde, um ihm zu helfen, und dass sein Schicksal ganz allein von seinen eigenen Reflexen abhing. Er rannte zu den Werkzeugen hinüber. In einer Holzkiste fanden sich verschiedene Messer, Feilen und Meißel. In dem Moment, als der Beinbrander seine Schulter packte, schnappte er sich einen Hammer mit einem schweren, rechteckigen Kopf. „Alsso, Halbling“, zischte der Beinbrander. „Jetzt werde ich dich also…“ Kruk, der sich im Griff der Kreatur wand, holte mit dem Hammer aus und schätzte automatisch das Gewicht ab; nicht umsonst hatte er all diese Jahre unten in den Koboldminen verbracht. Er ließ den Hammer schnell und mit aller Kraft herunterkrachen und traf den Beinbrander genau zwischen den Augen. …“


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