Historischer Bauernmarkt Duisburg – Künstler, Gaukler, Minnesänger

Auch in diesem Jahr fand am Burgplatz vor dem Duisburger Rathaus der historische Bauernmarkt statt. Schon im Mittelalter wurde au f diesem Platz Taler um Taler umgeschlagen. Groß und Klein kamen an diesem Wochenende vollends auf ihre Kosten.

Zum mitmachen wurde man eingeladen. Unter anderem konnte man seine eigenen Hufeisen schmieden, Körbe flechten oder den Buchdruck hautnah erleben. Die Kleinsten konnten sich an Pfeil und Bogen und auch kleinen Armbrüsten beweisen. Wobei sich dies als nicht ganz einfach erwies. Nicht ganz uninteressant war das Ritterlager. Selbst die Erwachsen konnten es nicht lassen und mussten die Schwerter anfassen. Auf der Verkaufsfläche konnte man mittelalterliche Bäcker beim Brot backen beobachten und auch traditionelle mittelalterliche Brotfladen für Silberlinge erwerben. Ein Metzger aus Thüringen bot seine Ware aus dem frischen Rauch an.

Veranstalter ist der FrischeKontor Duisburg. Dieser, wie auch seine Partner haben den gemeinschaftlichen Beschluss gefasst, das der historische Bauernmarkt als jährliche feste Veranstaltung etabliert wird.

Unter folgenden Link kann man die Fotostrecke einsehen:

http://xtranews.de/imagedesk/index.php/Historischer-Bauernmarkt-Duisburg

4 thoughts on “Historischer Bauernmarkt Duisburg – Künstler, Gaukler, Minnesänger

  1. >Auch in diesem Jahr fand am Burgplatz vor dem Duisburger Rathaus der historische Bauernmarkt statt. Schon im Mittelalter wurde auf diesem Platz Taler um Taler umgeschlagen.

    Interessante Behauptung.

    Fragt sich, was gemeint ist: Mittelalter.

    Mittelalter.

    Hm, Rathaus.

    Wie jeder weiß, wurde das Rathaus von Architekt Friedrich Ratzel im neogotischen Stil geschaffen, und zwar so bis 1902.

    Das waren bestimmt auch finstere Zeiten, aber gewiß nicht Mittelalter.

    Hinsichtlich der jetzt in Geschichtsverklärung abgemützten „historischen Bauernmärkte“ muß ja nicht nur apodiktisch Bullshit konstatiert werden.

    Sondern wo ist denn historisch in der Bauernmarkt-Nummer? Lokal?

    Im Mittelalter lag die Rathausecke unter Schlamm – dieser Rheinstrom pflegt halt zu mäandern. Flüsse suchen sich ihr Bett.

    Übrigens ist die Demut vor den Mündungsströmen die erste Aneigung der Hafenstädte, aber das nur nebenbei.

    Dann steht geschrieben:

    „Nicht ganz uninteressant war das Ritterlager. Zum mitmachen wurde man eingeladen. Ein Metzger aus Thüringen bot seine Ware aus dem frischen Rauch an.“

    Das nenn ich Bratwurst-Journlismus at it’s best.

    Gottlob wohnt die Bratwurst-Sülzerei nicht nur in Duisburg.

    http://de.pluspedia.org/wiki/Bratwurstjournalismus

    • Manuela Ihnle So, 31 Jul 2011 at 21:52:15 - Author

      Lieber Herr Meiser,

      das Rathaus steht auf den niedergebrannten Ruinen der ehemaligen Königspfalz. Rund herum, auch auf dem heutigen Burgplatz fand der Markt statt. Laut eben eingeholter Information von Harald Molder (Vorsitzender der Zeitzeugenbörse hier in Duisburg) und ortskundiger Person erhielt ich die Bestätigung, das auf diesem Areal im Mittelalter sehr wohl der Markt war. Herr Molder hat sich angeboten Ihnen entsprechende Informationen und auch Zeichnungen aus dieser Zeit per Mail zukommen zu lassen. Rein zufällig kann man auch einen Teil der historisch freigelegten Markthallen hinterm Rathaus ersehen. Unter http://de.wikipedia.org/wiki/Duisburg kann man dies auch nachlesen. Und dort, wo Sie der Meinung sind, die Rathausecke unter Schlamm lag, befand sich kein Schlamm. Oder war die Salvatorkirche, die im Jahre 893 als hölzerne Kirche als Vorbau schon erwähnt wurde, ein Hausbot (http://de.wikipedia.org/wiki/Salvatorkirche_%28Duisburg%29)?

      Bei diesem Text handelt es sich lediglich um eine kurze Berichterstattung eines Events. Persönliche Animusitäten haben hier nichts verloren.