Erst Flop dann Top – Windeck haut Speldorf weg

Bereits vor der Partie herrschte gute Stimmung auf den Rängen im Ruhrstadion Mülheim, denn bei herrlichen Sonnenschein traf der Tabellenzehnte VfB Speldorf den Tabellenzweiten der NRW Liga Germania Windeck. Doch vor dem Anpfiff wurde Solidarität gegenüber den Umweltopfern aus Japan gezeigt denn es fand eine Schweigeminute statt.

Um Punkt 15 Uhr pfiff Schiedsrichter Markus Wollenweber aus Mönchengladbach die NRW Liga Partie an.

Zu Beginn der Partie machte der Gastgeber mehr Druck als der eigentliche Favorit. Doch der VfB kam nicht zum Torerfolg, da Germanias „Nummer Eins“ Maurice Gillen mehrmals den frühen Rückstand verhinderte.Der VfB außerdem nicht konsequent genug in der Chancenauswertung.

Germania Windeck dagegen konnte sich in der ersten Halbzeit fast gar nicht in den gegnerischen Torraum bewegen. Ecken sowie Freistöße waren nicht konsequent genug und der „Biss“ fehlte.

Eine Torchance für die Gäste aus Windeck in der 19.Spielminute durch Lucas Musculus, der es aus dem Spiel heraus versuchte. Doch Thorben Gunkel, der Speldorfer Keeper, konnte schlimmeres verhindern. Ein paar Minuten später versuchte es dann Windecks Müller, doch dieser scheiterte in der 23. Spielminute ebenfalls an Thorben Gunkel.

Speldorfs Trainer Peter Kunkel konnte sich bei seinem Torwart Thorben Gunkel bedanken, dass Germania nicht den Führungstreffer erzielen konnte.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnten beide Teams den rund 300 Zuschauern im Ruhrstadion nicht viele Torchancen bieten.

Zur Halbzeitpause gingen beide Mannschaften mit einem 0:0 in die Kabine.

Die Fans versüssten sich die schlechte erste Halbzeit mit einem leckeren Halbzeitsnack.

In der Halbzeitpause schien Germania Trainer Heiko Scholz richtig Dampf abgelassen zu haben, denn direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit fuhr Germania den Turbogang aus, denn Gerbe konnte sich durch die komplette VfB Abwehr durchsetzen und erzielte das 0:1 für die Gäste aus Windeck.

Windeck übte nach dem Führungstreffer weiterhin Druck aus. Die Fans konnten sehen, dass die Mannschaft von Trainer Heiko Scholz unbedingt den „Sack „ zumachen wollte. Im Vergleich zur ersten Halbzeit ein Klassenunterschied!!!

In der 61.Spielminute war es dann soweit Lucas Musculus konnte nach einem katastrophalen Abwehrfehler das 0:2 erzielen und liess dabei VfB-Torwart Thorben Gunkel keine Chance.

Von Speldorf kam nichts. Einziger Lichtblick in der Mannschaft von Peter Kunkel war Salih Altin der ehemalige Profi, deutlich stärker als seine Mannschaftskollegen.

Germania Windeck konnte sich immer wieder in den 16er der Speldorfer vorkämpfen doch sie scheiterten immer wieder an den überragenden Thorben Gunkel.

In der 75.Spielminute konnte Germania Windeck dann den „Sack“ zumachen, denn der eingewechselte Pusic konnte alleine auf das Gehäuse vom VfB zulaufen. So verwandelte er sicher zum 0:3.

Speldorf knickte danach komplett ein, und nur 8 Minuten später konnte der eingewechselte Kessel in der 83.Spielminute die Blamage für den VfB perfekt machen, da er das 0:4 erzielen konnte.

Doch den VfB gelang nur eine Minute nach dem 0:4 den Ehrentreffer zum 1:4. Jubeln konnte Aydin.

Nach der Partie äußerte sich Heiko Scholz wie folgt: „Wir wussten das die Partie in Speldorf uns „Alles“ abverlangen wird. Hier muss man erst einmal gewinnen und vielleicht haben wir mit einem Tor Unterschied zu viel gewonnen, da Speldorf in der ersten Halbzeit total dagegen gehalten hat. So kam es das ich in der Halbzeitpause den Ton etwas lauter stellen musste.“

Das ganze Spiel gesehen.

In der ersten Halbzeit lieferten beide Teams eine schlechte Halbzeit ab, doch der VfB war überlegender. Da es aber noch eine zweite Hälfte gab und Germania Windeck dort den Klassenunterschied deutlich machte, gewann die Germania das Match am Ende verdient mit 1:4.

Für die Germania geht es am kommenden Sonntag im heimischen Dattenfeld gegen den MSV Duisburg und der VfB Speldorf reist zu den Sportfreunden Siegen.

VfB Speldorf: Gunkel – Aydin, Stankiewicz, Flöth, Cakiroglu – Scheelen (67. Sakalakis), Elidrissi – Altin, Hinz, Hupperts – Boldt.
Germania Windeck: Gillen – Tuysuz, Tschumakow, Kukielka, Schultens – Grebe, Nehrbauer – Thomassen (77. Kessel), Kurth (67. Pusic), Müller – Musculus (75. Hettich).
SR: Markus Wollenweber (M‘gladbach).
Tore: 0:1 Grebe (50.), 0:2 Musculus (62.), 0:3 Pusic (75.), 0:4 Kessel (83.), 1:4 Aydin (85.).
Zuschauer: 300.

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