Duisburg21: Stadtdirektor Greulich nennt Duisburger zu träge für Protestbewegungen

greulich

Duisburger Stadtdirektor Dr. Peter Greulich - Protest käme nur aus den Resten eines ehemaligen Bildungsbürgertums.

Am 25. November 2010 äußerte die Bürgerinitiative Duisburg21 – Suchet der Stadt Bestes im Rahmen der öffentlichen Einweihung des Dorfplatzes in Bissingheim lautstark Unmut gegen die Anwesenheit von Oberbürgermeister Sauerland, der mit großem Gefolge aus dem Rathaus angereist war. Begleitet wurde er  u.a. von Stadtdirektor Herr Dr. Peter Greulich, der im Anschluss an die Veranstaltung auf Duisburg21 zukam. Es entstand eine Diskussion, die dann, so schlug Herr Dr. Greulich vor, an anderer Stelle fortgeführt werden könne. Diese Fortführung fand am 25. Januar 2011 im Rathaus statt. Herr Dr. Greulich nahm sich zwei Stunden Zeit, mit Duisburg21 – Suchet der Stadt Bestes zu diskutieren.
Bei einem Gedenkmarsch am 24. Oktober 2010 wurden auf einer Tafel Unterschriften „Gegen das Vergessen“ gesammelt. Nun wurde  diese Tafel übergeben, die das Rathaus bislang nicht angenommen hatte.
Aus zahlreichen Presseberichten war Herr Dr. Greulichs Standpunkt klar. So berichtete der westen.de schon am 27. August 2010: „In einem internen Schreiben an alle Mitarbeiter hatte Greulich Anfang August eingefordert, nicht voreilig den Stab über OB Sauerland zu brechen.“ (Nachzulesen unter: http://www.derwesten.de/kultur/musik-und-konzerte/loveparade/Graeben-in-Duisburger-Partei-und-Verwaltung-id3616433.html) Auch die zahlreichen Hinweise auf Fehler in Gutachten und Genehmigung haben bis heute an dieser Einstellung des Stadtdirektors nichts geändert.
Herr Dr. Greulich betonte, dass er sich in keiner Weise zu verteidigen, noch einen Vorteil davon hat, die Diskussion in eine bestimmte Richtung zu lenken. Es sei seine Grundauffassung, dass niemand ohne den Nachweis konkreter Schuld Verantwortung zu übernehmen habe. Die Stadt habe alles richtig gemacht.
Duisburg21 hielt dem entgegen, dass eine Veranstaltung, die 21 Tote und über 500 Verletzte hinterlässt, nicht richtig gelaufen sein kann. Die Stadt Duisburg war Genehmigungs- und Kontrollbehörde.
Hitzig wurde die Diskussion, als Herr Dr. Greulich sagte, durch fortdauernden Protest und Kritik würde Herr Oberbürgermeister Sauerland bereits aufs schärfste bestraft. In dem Zusammenhang sah er fehlenden Anstand und Moral seitens der Kritiker. Für Duisburg21 allerdings sind lediglich die Familienangehörigen und die vielen Leidtragenden die Bestraften und Anstand und Moral werden von der Stadtspitze erwartet.
Herr Dr. Greulich meinte, dass die Kritiker eine kleine nicht repräsentative Minderheit wären, wobei Duisburg21 demgegenüber auf zahlreiche Unterstützer bei Aktionen, so z.B. am 18.12.2010 bei der Abschlussveranstaltung von Ruhr.2010 hinwies.
Eine Protestbewegung wie in Stuttgart, so Herr Dr. Greulich, sei in Duisburg nicht möglich, weil die Menschen hier zu träge wären. Protest käme nur aus den Resten eines ehemaligen Bildungsbürgertums.  Die Spitze der Stadtverwaltung vertraut also darauf, dass Protest in Duisburg niemals erfolgreich sein wird, weil die ungelösten gesellschaftlichen Probleme z.B. in den Bereichen Bildung und Arbeit dafür gesorgt haben, dass sich der Großteil der Bevölkerung inzwischen soweit unten fühlt, dass man „die da oben“ machen lässt, was sie wollen.
Womit endete das Gespräch? Auch wenn nun gegen elf Mitarbeiter der Stadtverwaltung ermittelt wird: Herr Dr. Greulich präsentiert sich glaubhaft als jemand, der von der offiziellen Position der Stadt Duisburg im Innersten überzeugt ist. Wenn jemand Schuld hat, dann die anderen. Aber Duisburg21 – Suchet der Stadt Bestes wird weiterhin Verantwortung im Handeln von Stadtspitze und Lokalpolitik verlangen.

Fotos zur Thematik Loveparade 2010 in Duisburg finden sie unter http://xtranews.de/imagedesk/index.php/Duisburg/Loveparade-2010

83 thoughts on “Duisburg21: Stadtdirektor Greulich nennt Duisburger zu träge für Protestbewegungen

    • Antonia Colloni So, 30 Jan 2011 at 12:38:08 -

      Sucht Ihr Euch die Leute nicht ganz genau aus, sodass die mit eigenen Ideen und Vorschlägen erst gar nicht aufgenommen werden?

      An die Redaktion! Wer hat das verfasst, stammt es von einem Gastautoren?

      Wer hat das gesagt, stammt das von Greulich oder ist es das gezogene Fazit:
      „Die Spitze der Stadtverwaltung vertraut also darauf, dass Protest in Duisburg niemals erfolgreich sein wird, weil die ungelösten gesellschaftlichen Probleme z.B. in den Bereichen Bildung und Arbeit dafür gesorgt haben, dass sich der Großteil der Bevölkerung inzwischen soweit unten fühlt, dass man „die da oben“ machen lässt, was sie wollen.“

      Dann das, das kann doch wohl nicht ernst gemeint sein:
      „Herr Dr. Greulich präsentiert sich glaubhaft als jemand, der von der offiziellen Position der Stadt Duisburg im Innersten überzeugt ist. Wenn jemand Schuld hat, dann die anderen.“

      Mit der Bitte um Stellungnahme von dem/denen, die das hier verfasst haben!

  1. Ich würde den Greulich als klassischen Radfahrer bezeichnen.

    Wogegen – daß der Berufsradler ist, dagegen sag ich nix. Die Rolle ist Vorbild.

    1999, 2000 als der sich als politischer Beigeordneter beworben hat, war ja Lanttagswahlkampf, die Grünen hatten mich damals gekauft und ich hab den voll auf Realo triggernd gediggt, mit fünf Ministern.

    Eine der Schadensbegrenzungen, die ich wegposaunen mußte, war die Bewerbung des Greulich in der heißen Wahlkampfphase für den Umweltdezerneten der Stadt DU.

    Die Bewerbung – ich bin zufällig an die Akte gekommen – war relativ ok für einen Amtsleiter aus Gütersloh oder Bielefeld ohne Auslandsaufenthalte und mit englisch: Genügend. Und Nederlands praten hat auch keine Rolle gespielt.

    Der Pfiff war aber:

    Der Greulich hat sein Bewerbungsverfahren offensiv begleitet.

    Beispielsweise hat der sich von der Linksfraktion zum Vortrag einladen lassen.

    Den Zahn – er hätte als News getaugt – mußte ich als LTW-Major der Froschfarbigen dem erstmals ziehen.

    Ansonsten, nix Schlechtes gegen Dieter. Oder wie der Statdirektor heißt.

    • Antonia Colloni So, 30 Jan 2011 at 12:40:54 -

      Greulich, ein klassischer Radfahrer? Der ist ein klassischer Jetsetter und Trittbrettfahrer. Es tut mit leid Thomas, aber das, was Du hier schreibst, erklärt sich mir mit keinem einzigen Wort.

      Merkt denn niemand, dass das alles ein riesiger Deal und Beschiss ist?

    • Thomas Rodenbücher So, 30 Jan 2011 at 15:00:38 -

      Mimi, aber nur wenn den Bildungsbürgern von soviel grüner Politik nicht schon die Trägheit aufs Gemüt geschlagen ist 😉

  2. Antonia Colloni Mo, 31 Jan 2011 at 09:04:29 -

    Wer hat diesen Artikel geschrieben? Von wem wurde er damit beauftragt, von Greulich? Was will diese Gruppe wirklich? Wie könnt Ihr Greulich glaubhaft nennen?!

    Thomas, wenn sich der Autor schon nicht äußert, kannst du es bitte tun!

    Dieses Ding hier gehört aufgeklärtm und auch die Intention, die dahinter steht!

  3. Die Intention dessen, was Greulich angeblich sagte, ist doch sonnenklar. Der Bürger in Duisburg ist so träge, der tut der Stadtverwaltung nichts, und darauf kann man sich verlassen. Herzlichen Glückwunsch an die Duisburger. Dann haben sie nämlich genau die Verwaltung und auch Politik, die für sie richtig ist.

  4. > Eine Protestbewegung wie in Stuttgart, so Herr Dr. Greulich,
    > sei in Duisburg nicht möglich, weil die Menschen hier zu träge
    > wären

    Eine andere Deutung kann auch in der Einschüchterung der Bürger durch die drei Reviermonopole Montanindustrie, Parteihochburb und Mediengigant gesehen werden.

  5. Antonia Colloni Mo, 31 Jan 2011 at 17:42:38 -

    Und auch das ist gelogen:

    „Am 25. November 2010 äußerte die Bürgerinitiative Duisburg21 – Suchet der Stadt Bestes im Rahmen der öffentlichen Einweihung des Dorfplatzes in Bissingheim lautstark Unmut gegen die Anwesenheit von Oberbürgermeister Sauerland, der mit großem Gefolge aus dem Rathaus angereist war.“

    Keinen einzigen Mucks hatte diese Gruppe von sich gegeben, bestehend aus vielleicht vier Leutchen, unscheintbar irgendwo am Rande.

  6. Antonia Colloni Mo, 31 Jan 2011 at 22:39:32 -

    Axel,

    was nennt man Begriffstutzigkeit?
    Durcheinander keineswegs, sondern wohl sortiert wie immer.
    Und selber?

    Ich war da gewesen, kein Piep war zu hören, war sie da, die wer auch immer Gruppe? Komisch, ist mir gar nicht aufgefallen.

    Aber, lieber Axel, ich streite mich nicht mit den Lesern von xtranews. Das schadet dem Geschäft.

    So denn: Schönen Abend, lieber Axel!

    • Antonia die gruppe war mit ihnen beschäftigt und hat sie davon abgehalten eier auf adolf sauerland zu werfen darauf steht körperverletzung und ist eine ganz miese nummer.
      Sind sie ein trittbrettfahrer die herrn karling nachahmen wollte oder stehen sie auf schlagzeilen ?

  7. für mich liest sich die „kritik“ recht stutenbissig… und weil es mich nix angeht, misch ich mal mit… *gg

    […] “Herr Dr. Greulich präsentiert sich glaubhaft als jemand, der von der offiziellen Position der Stadt Duisburg im Innersten überzeugt ist. Wenn jemand Schuld hat, dann die anderen.” […]

    ich wage mal die (überflüssige) interpretation, der verfasser nimmt dem besagten herren ab, dass er (der politik-fritze) überzeugt ist von dem, was er absondert, punkt. im bezug auf die äusserungen sagt der verfasser definitiv nicht, dass er mit dem politik-onkel auf einer welle schwimmt oder etwas über den wahrheitsgehalt. daraus zu folgern, dieser artikel wäre „bestellt“ ist schon etwas merkwürdig und lässt für mich den o.g. schluss zu…

    […] „Keinen einzigen Mucks hatte diese Gruppe von sich gegeben, bestehend aus vielleicht vier Leutchen, unscheintbar irgendwo am Rande.“ […]

    dann werden sie wohl laut geschaut haben, … oder wieso ist der onkel typ „schwiegermutters-liebling“ auf die „vielleicht“ vier leutchen aufmerksam geworden? sonst muss man dem schon mehr bieten, damit er einen überhaupt als humanuides individuum (an)erkennt.

    bei allem respekt: nur weil keiner mit ihnen spielen will, muss das nicht immer an den anderen liegen.

  8. weswegen ich eigentlich da war:

    […] Eine Protestbewegung wie in Stuttgart, so Herr Dr. Greulich, sei in Duisburg nicht möglich, weil die Menschen hier zu träge wären. Protest käme nur aus den Resten eines ehemaligen Bildungsbürgertums.Eine Protestbewegung wie in Stuttgart, so Herr Dr. Greulich, sei in Duisburg nicht möglich, weil die Menschen hier zu träge wären. Protest käme nur aus den Resten eines ehemaligen Bildungsbürgertums. […]

    wenn ich nicht wüsste, wer er ist, müsste ich ihm beipflichten und verwundert sein, wie klein dieser rest geworden ist. der gegend hat man nie eine breite bildungsschicht zugesprochen und diese scheinen mit den fast 2.500 bürgern pro jahr abgewandert zu sein?

    bei dem was passiert, muss man schon verwundert sein, wie ruhig dem sozialabbau und der verrohung der politischen sitten zugesehen wird. hinter wird wieder keiner von was gewusst haben wollen.

  9. parcelpanic

    „bei dem was passiert, muss man schon verwundert sein, wie ruhig dem sozialabbau und der verrohung der politischen sitten zugesehen wird.“

    Stimmt. Punkt

  10. Alle dasselbe Ziel.
    Sauerland und Stadtrat.
    Aber zerfleischen sich gegenseitig.
    Ihr seid doch doof.
    CDU & Co. lachen sich ins Fäustchen.
    Die Linken halten nicht zusammen + zerfleischen sich gegenseitig.
    Die CDU hält zusammen und schmettert alles ab.
    Bei solchen Gegnern mit einem müden Lächeln.

  11. Katharina

    Gelassen bleiben, das geht schon 🙂
    Und den Verantwortlichen wird das Lachen noch vergehen.
    Ne, besser: es ist ihnen schon vergangen.
    Sie werden es nicht mehr finden.

  12. Antonia Colloni Di, 01 Feb 2011 at 00:26:26 -

    Ok Axel, vielleicht hast Du ja Recht. Ich hatte diese beiden Gruppen erfolgreich verwechselt. Ob das an der Ähnlichkeit der Namen liegt?
    Nur, was muss uns das sagen?
    Das sollte uns vielleicht sagen Dirk Schwantes und Dirk Weil mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Man könnte damit beginnen herauszufinden, warum auf deren HP das Rathaus zu sehen ist.
    Die sind m.M.n. pro Sauerland und pro Greulich, denn sie fordern nicht etwa eine politische Verantwortung von Sauerland, Greulich, dem Rat, Rabe, Fohrmann, Dressler und Janssen, sondern, ich zitiere:
    „…Suchet der Stadt Bestes wird weiterhin Verantwortung im Handeln von Stadtspitze und Lokalpolitik verlangen.“
    Was sagt uns das?
    Und: sie suchen der Stadt Bestes und meinen in Wahrheit das Rathaus!

    • Müller-Lüdenscheid Di, 01 Feb 2011 at 01:19:56 -

      Kann es sein das sie dem Herrn Greulich bekannt sind? Wenn man Ihre Kommentare hier so liest muss es wohl so sein, den anders ist mir die Aussage von Ihm, das es in Duisburg keine Bürgerliche Bildungsschicht mehr gibt, nicht zu erklären. Von Ihnen droht keinerlei Gefahr wenn Sie schon nicht mal klare Aussagen in einem Zeitungsartikel verstehen.

  13. Hallo Frau Colloni,

    ich verstehe nicht, wie Sie darauf kommen dass diese Gruppe sauerland- oder greulich Freunde sein könnten. Freunde der eigenen Macht im Rathaus vielleicht… aber pro greulich?!
    Das ist hier doch z.B. erkennbar sarkastisch gemeint oder etwa nicht?:
    “Herr Dr. Greulich präsentiert sich glaubhaft als jemand, der von der offiziellen Position der Stadt Duisburg im Innersten überzeugt ist. Wenn jemand Schuld hat, dann die anderen.”

    Merkwürdig finde ich es aber auch, dass der Autor so komplett anonym ist und man nichtmal einen Nicknamen oder eine Erklärung dazu bekommt… leider weiss ich nicht viel über diese „Suche der Stadt Bestes Gruppe“.
    Aber das Netzwerk um diese Gruppe (z.B. die Sauerland-Raus-Schlagersänger) scheint hochgradig dubios, daher tippe ich drauf dass Sie da in ein Bienennest von Trittbrettfahrern und Opportunisten stechen. Viel Erfolg bei der Aufklärung. 🙂

    • Müller-Lüdenscheid Di, 01 Feb 2011 at 01:26:15 -

      „Protest käme nur aus den Resten eines ehemaligen Bildungsbürgertums.“
      Von Ihnen besteht somit wohl auch keine große Gefahr für die Stadtspitze 😉

    • Das geht klar, ich hatte auch nie vor jemandem gefährlich zu werden.
      Und im Übrigen hat Frau Colloni mit ihrer Interviewserie schon großartige Aufklärungsarbeit geleistet. Daher bin ich guter Dinge, dass sie noch mehr erreichen wird, auch wenn sie mal irren kann wie jeder Andere auch.

      sorry ich vergaß, hochnäsigen Forenschnauzen wie Sie und dieser Axel irren sich ja nie, und stehen über Allem. Herzlichen Glückwunsch. Na gottseidank wird ja keiner von Ihnen mit politischen Gruppen in Verbindung gebracht, die etwas erreichen möchten ^^
      Daher benehmen Sie sich doch ruhig weiter wie ein pickeliger Teenager dem es Spaß macht Forenkriege zu führen. Damit kommen Sie bestimmt sehr gefährlich rüber und so und werden es dem Establishment noch zeigen.

    • Antonia Colloni Di, 01 Feb 2011 at 05:39:20 -

      Lieber Phil H.,

      das Schlimme ist, dass ich glaube, dass das ganz und gar Ernst gemeint ist und nicht sarkastisch, dass es lediglich mit diesem Anstrich daher kommt, da es sich erst einmal nicht erschließt.
      Dieser „Bericht“ stammt tatsächlch von dieser Gruppe, die sich m.M.n. absichtlich einen ähnlich klingenden Namen wie Duisburg21 gegeben hat. Aber alleine der Name und dass die keineswegs an Mitgliedern Interesse haben, die wollen, dass die Verantwortlichen ihren Platz räumen. Ob das die
      andere Gruppe wirklich will und nicht nur ein Auffangbecken darstellt, mal dahin gestellt. Ich sehe in DU keine einzige Gruppe, NF eingeschlossen, denen ich vertrauen wuerde. Das ist ein weiterer Skandal!!! Aber ob es wirklich Trägheit ist wie Greulich meint? Ich denke es ist Naivität und Hilflosigkeit, Resignation, Depression und mangelnde Kraft. Und zeigt aber auch vor allem eines: Die Aussicvhtslosigkeit aufgrund dessen, was in DU herrscht, was ich hier nicht benennen kann.
      Und da haben auch und vor allem die Die Gruenen Duisburg ein Interesse dran und Greulich gibt vor einer zu sein. Und na klar, die CDU. Jedoch, das ein Trugschluss: eine Rettung stellt in dieser Unstadt KEINE andere Partei dar, denn das System ist zu krank und das, tja, ich nehme an, schon immer. Vielleicht war es etwas menschlicher und sozialer unter Krings, aber der hatte die Stadt in die Pleite gefuehrt.
      Um Dirk Schwantes und Weil muessen sich allerdings andere kuemmern.

      Gruß
      A.C.

    • Hallo Frau Colloni,

      ich weiss nicht ob Ihnen noch Insiderinformationen vorliegen oder ob sie sich da bzgl. der „Pro-Sauerland-Zuschreibung“ in etwas verrennen. Im Kontext des vorhergehenden und nachfolgenden Satzes im Artikel kann ich die Aussage „Wenn jemand schuld, dann die Anderen“ nur mit einem ironischen Unterton verstehen. Wer auch immer hinter dem Gastkommentar steckt, er wird sich ja sicher mit Leuten von xtranews abgesprochen haben, und dass hier der Geist der bürgernahen, politischen Linken weht, da bin ich mir ziemlich sicher. Insofern glaube ich nicht an „pro Sauerland“ bei „Suchet der Stadt Bestes“. Wohl aber daran, dass Teile (!!!) dieser Gruppe möglicherweise opportunistisch vorgehen und den allgemeinen Sauerland-Hass in eigenen Vorteil ummünzen wollen (z.B. Verkauf von CDs, PR, Aufmerksamkeit u.ä.)

      Jedenfalls ist es doch an diesen politischen Gruppen, für Klarheit bezüglich ihrer Zielsetzungen zu sorgen und wie Herr Rossellen-Goßens weiter unten völlig richtig ausführt, sollte man dabei Transparenz zeigen.
      Wenn nun durch anonyme „Gastbeiträge“ zusätzlich zu gleichartier Namensgebung u.ä. Verwirrung gestiftet wird und eben jene die für diese Verwirrung sorgen, hinterher Begriffsstutzigkeit unterstellen wenn man mal nachbohrt… dann komme ich auch zu dem Schluss, dass das viel mit „Naivität und Hilflosigkeit, Resignation, Depression und mangelnder Kraft“ zu tun hat.
      Sicher nicht bei allen dieser Gruppe. Keine Gruppe kann homogen sein, es sind immer Individuuen mit Stärken und Schwächen dahinter.

      Ganz ehrlich, ich hoffe darauf, dass sich einer der in DU aktiven Gruppen von diesem ganz Wust absetzt und sich möglichst aller heuchlerischen Trittbrettfahrer u.ä. entledigt.
      Mein bescheidener Eindruck ist bisher, dass „Bürger! Macht! Politik!“ da am besten vorgeht und sich auch m.W.n. nichts zu Schulden hat kommen lassen. Die scheinen doch transparent vorzugehen, und distanzieren sich von „Suchet der Stadt Bestes“, ohne dabei blödsinnig gegen jene rumzugiften. Das ist zu begrüßen und ich hoffe, dass sich „Bürger! Macht! Politik!“ noch als zuverlässige, vertrauenswürdige politische Gruppe herausstellen wird. Auch dass man keinen Hehl aus der politischen Gesinnung macht und man keine Opfer als „Aushängeschilder“ neben sich in der Presse ablichten lässt (bei sowas rollen sich bei mir die Fußnägel hoch!) und das man auch Wert darauf zu legen scheint, mit wem man sich vernetzt – das alles finde ich erstmal spontan vertrauenserweckend.

  14. Aha, da haben wir also das Problem: „Ich sehe in DU keine einzige Gruppe, NF eingeschlossen, denen ich vertrauen wuerde“
    Antonia Colonni for Oberbürgermeister! Die einzige, absolut einzige, die den Durchblick hat.

    • Antonia Colloni Di, 01 Feb 2011 at 14:08:37 -

      ragged clown

      Ne, die ist nicht for OB. Dann sag mir bitte, welche Gruppe wirklich aktiv ist im Sinne von wir werden mal sehen hier was zu ändern? Nö, ich glaube, es gibt da noch ein paar andere, die den Durchblick haben, aber ob die In DU wohnen?
      Aber danke f.d. Kompliment, obwohl ich niemals behauptet haben den Durchblick zu haben, denn eben weil ich keine Ahnung habem, frage ich ja nach 😉 und das kann ich nur empfehlen.
      ciao
      A.C.

      • Antonia Colloni, alias Anni2010…. wenn in Ihren Augen Aktivität darin besteht mit Eiern zu werfen und dabei die Naivität zu besitzen, dass Ihnen genausowenig passiert wie Herrn Karling….dann ist offensichtlich ausser Ihnen niemand aktiv. Auch Forentrolle bringen nicht die Aktivität die benötigt wird an der Regierung etwas zu verändern.

        • Antonia Colloni Mi, 02 Feb 2011 at 09:43:02 -

          Namura

          Leider habe ich keine Eier geworfen. So mutig ist nur Rolf Karling.
          Und wer sind und vor allem wie mutig sind Sie, dass Sie mit welchen
          Taten glänzen? Eine/r von denen, die am Rande stehen und Mauaffenfeil halten? Die sich fuer clever halten, da sie meinen andere „enttarnt“ zu haben? Ich tue wenigstens was! Und Sie, Namura?

          • Rolf Karling war nicht mutig. Hätte er mich beworfen, wäre er mutig gewesen, denn ich hätte ihm die Fresse poliert. Aber bei einem kleinen dicken Politiker traut sich der feige „traumatisierte Kriegsreporter“.

          • Zu. „Aber bei einem kleinen dicken Politiker traut sich der feige “traumatisierte Kriegsreporter”.“

            Was unterscheidet einen “traumatisierte Kriegsreporter” von einem „traumatisierten Lokalpolitiker“?

        • Dafür, dass unterm Strich offenbar nicht ein einziges Ei, geschweige denn ein OB Schaden genommen hat, wird diese Geschichte ziemlich häufig aufgewärmt.
          Was gibt es noch dazu zu berichten, wurden womöglich Eier von unglücklichen Hennen verwendet?
          Wurde vielleicht noch jemand der seine Besinnung zu verlieren drohte, davon abgehalten bei Rot über die Straße zu gehen?
          Den Herren/Damen Namura und Müller-Lüdenscheid würde ich einen Auslandseinsatz in China empfehlen, dann können die live von der Front berichten, wie sie heldenhaft Reissäcke vor dem Tod durch Umfallen bewahren.

  15. Nicht nur das hier die Stadtspitze arrogant die Bevölkerung beleidigt und diese das dann – wenn sie es überhaupt zur Kenntnis nimmt – schulterzuckend hinnimmt, nein, im Kommentarbereich tun Sie, Frau Conolli allen voran, alles erdenkliche, um zu beweisen, dass der Stadtdirektor Recht hat.

  16. Da das Gespräch der Gruppe Duisburg21 – SUCHET DER STADT BESTES offensichtlich nicht öffentlich geführt wurde, würde auch mich interessieren, wer diesen Gastkommentar geschrieben hat. Es kann ja eigentlich nur jemand sein, der bei dem Gespräch anwesend war und nun SEINE Sicht des Verlaufs darstellt. Da es sich um einen Kommentar handelt ist das auch vollkommen in Ordnung – die Anonymität, aus der heraus das geschieht, ist aber nicht nachvollziehbar.

    Duisburg21 – BÜRGER! MACHT! POLITIK! und viele andere Bürger fordern Transparenz – eine Selbstverständlichkeit, die gerade für die Duisburger Politiker völlig fremd zu sein scheint und auch von den Verantwortlichen kontinuierlich mit vielen Winkelzügen zu verhindern versucht wird. Und genau deshalb hätte dieses Gespräch mit Greulich – so man denn überhaupt einen Sinn darin gesehen hätte – öffentlich geführt werden müssen.

    So aber erfahren wir etwas von einem starrsinnigen Stadtdirektor, dessen Standpunkte vorher eigentlich genügsam bekannt waren. Und wir erfahren es von einem anonymen Gastkommentator, von dem man nicht erfährt, was seine Rolle bei dem Treffen war.

    Transparenz geht anders. Und man kann Sie nur von anderen einfordern, wenn man dem Gemauschel in Hinterzimmern eine klare Absage erteilt. Und genau dies ist bislang der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Duisburg21-Gruppen.

    Duisburg21 – BÜRGER! MACHT! POLITIK! lehnt für sich Treffen mit Verantwortlichen und politischen Gremien im nichtöffentlichen Raum ab. Alle Aktivitäten dieser Gruppe sind auf den Seiten http://www.duisburg21.info transparent nachvollziehbar.

  17. Antonia Colloni Di, 01 Feb 2011 at 14:14:42 -

    Stefan Rosellen-Goßens

    Um ehrlich zu sein glaube ich noch nicht einmal, dass es ein Gespräch gab.

    Und auch den wesentlichen Unterschied und die Nachahmung Ihres Namens findet man dort sehr schön transparent dargestellt.

    • Guten Morgen, Antonia Colloni

      im letzten Jahr Nov./Dez. stand die Mitteilung über ein Gespräch im Rathaus
      im Forum von Never Forget, nicht mal einen Tag lang, dann war es wieder weg.
      Konni Hendrix kündigte dieses Treffen an, beschrieb aber nicht wann und mit wem.
      Ich persönlich geh´ nicht auf Facebook – habe da meine Bedenken –
      vielleicht haben sie mehr Möglichkeiten.
      Über Konni Hendrix, die dieses Gespräch organisiert hat, sollte man mehr erfahren können.
      Gruß Katharina

      • Müller-Lüdenscheid Do, 03 Feb 2011 at 12:39:47 -

        Frau Hendrix hat das Gespräch nicht organisiert…Herr Greulich kam auf die Gruppe Duisburg21 SdSb in Bissingheim zu und nach einer kurzen Diskussion hat Herr Greulich angeboten das Gespräch mit der Gruppe im Rathaus weiter zu führen…

        • Aber >Frau Hendrix hat es in ihrem Forum „Never Forget“ angekündigt.
          Wer da auf wen zugegenagen ist, tut nichts zur Sache.
          Es geht um das Gespräch selbst. Wer hat es geführt mit wem und was ist dabei rausgekommen.
          ?????????????????

          • Müller-Lüdenscheid Fr, 04 Feb 2011 at 12:07:30 -

            NF und DU21SdSb arbeiten eng zusammen daher wird es wohl auch auf NF angekündigt worden sein. Die Gruppe DU21SdSb hat das Gespräch mit Herrn Greulich geführt. Wenn Sie allerdings Details wissen möchten sollten Sie sich direkt an die Gruppe wenden. Die Treffen sich auch regelmäßig zu Gesprächen an denen jeder Interressierte teilnehmen kann. Aber die genauen Details erfragen Sie am besten bei der Gruppe direkt.
            http://www.duisburg21.co.cc

  18. Liebe Frau Colloni,
    ich habe gehört, dass es Bielefeld in Wirklichkeit auch nicht geben soll. Alles nur ein Fake. Vielleicht können Sie dem mal investigativ nachgehen und uns aufklären, ob es sich dabei auch nur um eine Erfindung oder um eine real existierende Stadt handelt.
    Ihr
    Hollis Brown

  19. Antonia Colloni Di, 01 Feb 2011 at 15:21:32 -

    Lieber Hollis Brown,

    ich habe mich soeben erkundigt (meine Leser liegen mir am Herzen) und ich darf Ihnen mitteilen:

    Bielefeld gibt es tatsächlich!
    (Auch wenn Sie vielleicht das Gefuehl haben es gäbe diese Stadt vielleicht nicht, was hier und da schon mal vorkommen kann.)

    Aber fahren sie am besten selber hin und erkundigen Sie sich vor Ort.
    Trotzdem danke, dass Sie mir vertrauen!

    Investigativen Gruß
    A.C.

  20. off topic:

    Wie ist das hier um die Chronologie der Einträge bestellt? Da lese ich von Phil H. „wie Herr Rossellen-Goßens weiter unten völlig richtig ausführt, sollte man dabei Transparenz zeigen.“
    Dieser Eintrag wurde um 14:47 gemacht, Herr H. weiß da, daß der Beitrag von Herrn Rosellen-Goßens, (10:36) nach (!) seinem stehen wird – sein Artikel also die Chronologie durchbrechen wird und auch wie. Und auch Frau C. kommt einem plötzlich aus einer anderen „Zeitzone“ daher.
    Ich bitte hier mal insgesamt um Aufklärung und Abhilfe.

    • Man hat doch hier die Wahl, entweder einen Beitrag nach ganz unten zu setzen (so wie Ihr Beitrag/Standardeinstellung) oder auf einen anderen Beitrag zu antworten (so wie dieser hier von mir eine Antwort ist auf Ihren).
      Bei einer Antwort wird sozusagen eine Art Sub-Thread erzeugt.
      Mein Beitrag oben ( “wie Herr Rossellen-Goßens weiter unten völlig richtig ausführt, sollte man dabei Transparenz zeigen.” ) ist doch eine Antwort auf einen Beitrag der weiter oben steht. Dieser „Thread“ wurde von mir erzeugt am 01.Februar um 01:00 Uhr.

      Nur innerhalb eines Threads sind die Antworten chronologisch. Herr Rossellen-Goßens hat sich entschieden, seinen Beitrag nach ganz unten (also auf die „1.Hierarchieebene“) zu setzen, es wird damit ein neuer „Thread“ erzeugt und daher wird der auch immer unterhalb von Beiträgen stehen, die als Antwort auf einen Beitrag/Thread gepostet wurden, die in einem älteren Thread stehen, auch wenn diese Antworten zeitlich danach gepostet wurden.

      Alle Klarheiten beseitigt? 🙂
      Ob und ggf. warum Frau C. in einer anderen Zeitzone schreibt, weiss ich nicht.

  21. Antonia Colloni Di, 01 Feb 2011 at 19:42:49 -

    Phil H

    signora C. hat in einer anderen zeitzone geschrieben, weil die das mit den threads unnötig findet

    salute

    • aah ok verstehe. Ich find das an sich gut, so können z.B. auch mehrere oder die gleichen Leute innerhalb eines Artikels sauber getrennt über verschiedene Aspekte/Themen diskutieren ohne dass es unübersichtlich wird.
      Hab noch gar nicht lange Facebook, aber als ich gesehen habe dass man bei den Privatmails belieblig viele Threads öffnen kann, dessen Beiträge dann pro Thema schön untereinander stehen (z.B: Getrennt: Smalltalk und Urlaubsplanung 😉 das ist schon genial. Dann hat man immer im Blick was man selbst als letztes zu dem Thema geschrieben hat, was wichtig sein kann um die Antwort wirklich richtig zu verstehen. Und alles zu einem wichtigen Thema kann man leicht wiederfinden. Gefällt mir, dieser Ansatz Inhalte zu ordnen 🙂

  22. fortune-telling lady Mi, 02 Feb 2011 at 13:25:27 -

    .. und da frage sich noch einer, warum Duisburg seinen OB nicht los wird. Da muss man sich hier nur mal die Kommantare ansehen, dann weiß man Bescheid.

    Mit nur wenigen Ausnahmen: Paranoia, Selbstbeweichräucherung und Geltungsdrang.

    Duisburg hat tatsächlich den OB, den es verdient, und weil das so ist, wird er auch noch lange bleiben.

  23. Wenn Sauerland und Greulich diese Beiträge lesen, muß den 2Beiden
    „nicht Angst und Bange werden.“

    Vielleicht sollte man das Gehirn einschalten, bevor man sich äußert.
    Bißchen weinger Arroganz tut not, nicht nur im Rathaus, auch hier im Forum.
    Und Schnellschüsse sind nicht immer produktiv.
    „Die Entdeckung der Langsamkeit“ Mal das Buch lesen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  24. Wenn man ein gemeinsames Ziel hat, wieso ist man da nicht netter, freundlicher und toleranter miteinander.
    Wer soll denn überhaupt geneigt sein, mitzuarbeiten, wenn so ein Ton untereinander herrscht.
    Aber Duisburg ist in Gänze aggressiv geworden, siehe auch die Bericht über die Polizeieinsätze. Und mir soll keiner zählen wollen, daß NUR die Täter
    aggressiv sind. Die Polizisten werden ihren Anteil haben ( natürlich immer schwer zu beweisen).
    So, das war das Wort zum Donnerstag
    von einer gans langsamen, aber gans beharrlichen Gans.

    • Der Ton ist u.a. deswegen „beschädigt“, weil im Umfeld der LP immer wieder auf geradezu chronische und penetrante Weise Trittbrettfahrer aus ihren Löchern gekrochen sind, die die ganze mediale Aufmerksamkeit usw. zu deren Gunsten ausschlachten wollen. Wer das nicht mitbekommen hat, hat die Medien nicht verfolgt. Was war nochmal mit dieser tollen Sicherheitsveranstaltung in Düsseldorf und wie hieß noch gleich dieser komische Schlagersänger der meinte wenige Wochen danach einen „Errinerungssong“ (mit Erlös in eigene Kasse) zu veröffentlichen. Es gibt noch viel mehr Beispiele.

      Die LP war die größte Massenmusikveranstaltung in D.
      Dementsprechend viele Leute zeigen irgendeine Form von Interesse oder Engagement im Nachgang.
      Wer sich dabei ungenügend von den Trittbrettfahren distanziert oder die gleiche Methodik anwendet, gerät schnell in Kritik.

      Allein schon die Methodik, im Internet nach möglichst vielen Mitstreitern zu suchen, von denen sich dann jeder ganz unabhängig von Motivation, Fähigkeiten, Sozialkompetenz usw. „engagieren“ kann, ist doch schon an Naivität nicht zu toppen. Die Social-Network-Armee, bestehend aus allem vom gutmeinenden Totalversager über hemmunglose Egoisten bis hin zu Leuten, die tatsächlich was drauf haben und sich sinnvoll einsetzen.
      Zu denken, man könnte mit so einer wahllos zusammengestellten „Freiwilligenarmee“ irgendwas erreichen, das ist so naiv dass ich mir nur an den Kopf schlagen kann.

      Gleichzeitig hat zumindest hier jeder der Kritisierten Gelegenheit, Stellung zu beziehen und seine Position klarzumachen. Vielleicht wird auch der eine oder Andere zu Unrecht „verdächtigt“, aber wer begriffen hat worum es geht kann sich distanzieren und dann können sich Meinungen auch ändern und Eindrücke als falsch herausstellen.

      • O, danke für diese klaren Worte, nun weiß ich endlich wo das Problem wirklich liegt. Bisher dachte ich immer, die Selbstdarsteller wären die mit den längsten Kommentaren.

      • Da irren Sie, Selbstdarsteller erkennt man u.A. daran dass die ständig in der Presse mit Foto und Realnamen auftauchen.
        Wer anonym seine Meinung schreibt, könnte natürlich auch versuchen ein virtuelles Ego darzustellen, aber vielleicht auch einfach nur mitdiskutieren wollen.
        Die Länge eines Kommentars ist dafür kein Anhaltspunkt.
        Ich persönllch finde unsachlichte, inhaltslose 2zeiler mit dem einzigen Inhalt „Gift“ ziemlich überflüssig und freue mich über jeden Beitrag, bei dem man auch erkennen kann worum es -inhaltlich- eigentlich geht. Aber das ist auch nur meine Meinung und das darf jeder anders sehen.

        • „Selbstdarsteller erkennt man u.A. daran dass die ständig in der Presse mit Foto und Realnamen auftauchen.“
          Ja klar, da hätte ich auch selber drauf kommen können. Anonyme Massenposter, die im Zweifelsfall nix gesagt und/oder auch nix unterschrieben haben, sind viel glaubwürdiger als diejenigen, die offen für ihre Überzeugungen auftreten.
          Ja, ne, is klar.

          • Wer glaubwürdig scheint und wer nicht, ist doch ohnehin subjektiv.
            Ob das was mit anonym/Realnamen zu tun hat, ist Ansichtssache.
            Natürlich können Leute auch einfach aus dem Bestreben nach Transparenz ihren Echtnamen veröffentlichen, das allein ist jedenfalls auch kein Beweis für Selbstdarstellung, nur ein Indiz dass man im Kontext sehen muss, wenn man das überhaupt bewerten will.
            Sie sind es doch, die die Selbstdarsteller ins Gespräch gebracht haben.

            M.m.n. sind ohnehin nicht die Selbstdarsteller das Problem, sondern
            die TRITTBRETTFAHRER (wie oben gesagt). Das kann zusammen auftreten, muss aber nicht.
            Vor allem diejenigen die vorgeben für eine gute Sache zu kämpfen und in Wirklichkeit ihren Eigennutz verfolgen, die habe ich auf dem Kieker. Einfach nur interessehalber verfolge ich das, lassen Sie mir doch einfach meine Bürobeschäftigung. Glauben muss doch niemand was davon, ich will ohnehin niemanden missionieren sondern nur diskutieren, Meinungen hören, äußern und auch gerne mal klare Stellungnahmen provozieren. Letzteres hat hier durchaus schon funktioniere, z.B. sagte hier vor ein paar Wochen ein „parcelpanic“ dass ihn solche Kritik nur anstacheln würde, das Ziel noch ergeiziger zu verfolge (oder so ähnlich). Das finde ich gut, ganz ehrlich.
            Niemand ist perfekt, manchen ist nicht mehr zu helfen, Andere dagegen sind auf einem guten Weg oder haben schon was erreicht. Sollen diejenigen die sich engagieren wollen und (legitimerweise) öffentliche Anerkennung anstreben, sich doch ruhig maximal ins Zeug legen. Die gibts dann hinterher auch, zurecht. Z.B. wurde bei der Reverse-Graffiti Aktion doch was Gutes gemacht. Wurde das trotzdem öffentlich zerrissen? Wär mir nicht aufgefallen.

  25. „Einfach nur interessehalber verfolge ich das, lassen Sie mir doch einfach meine Bürobeschäftigung.“ Aber natürlich ich bin doch nicht ihr Chef.
    Damit haben wir dann ja auch geklärt, von welchem Horizont aus Sie das Engagement anderer Menschen für ihre Heimatstadt zu beurteilen verstehen, anderer menschen, die sich für das Wohl ihrer Stadt auf die Straße gehen und Repräsalien hinnehmen.
    Aber das kann man vom warmen Büro aus, das vielleicht, vielleicht auch nicht, in Duisburg ist, alles viel besser beurteilen. Ist schöner als Fernsehen. (Wie würden Sie eigetnlich Trittbrettfahrer definieren?)
    Sie können ja mal bei Dirk Bach anfragen, ob er als Moderator für „Duisburg im Dschungel – Holt mich hier raus, ich bin ein Bürger“ zur Verfügung steht. Dann können Sie die, die Ihnen nicht gefallen, rauswählen. (Telefonanrufe gehen auf Firmenkosten, sie sitzen ja im Büro). Und wenn Sie dann Feierabend machen und nach Hause gehen, dann sind Sie bestimmt geschafft von der ganzen Aufregung.
    Aber wie gesagt: Ich bin icht ihr Chef …

    • Richtig, dass ich nicht zu denen gehöre die auf die Straße gehen u.ä. hatte ich schonmal deutlich gemacht, und das können wir auch immer wieder klarstellen wenn nötig.
      Natürlich können diejenigen die Engagement zeigen sich sehr gerne überlegen fühlen gegenüber den Beobachtern zu Hause. Vollkommen i.o.

      Wenn aber aus öffentlichen Quellen erkennbar ist, dass gewisse Leute groben Mist bauen, und diejenigen dann z.B. hier in der Presse auftauchen, warum sollte man dann nicht auch grade heir seine Meinung äußern dürfen?
      Ich betreibe keine Webseite, man kann bei mir nichts kaufen und die meisten wissen noch nichtmal wer ich bin, und das hat alles seine Gründe, damit ist dann nämlich erkennbar das hier nur jemand seine Meinung äußert und nicht mehr. Wozu hier der Kommentarbereich ja gedacht ist, wenn ich mich nicht irre. Wenn Sie freie, und ehrliche Meinungsäußerung gleich als Trittbrettfahrertum werten wollen…
      für mich fängt das da an, wo jemand handfeste Vorteile aus den Gegebenheiten zieht. Für mich ist z.B. der „Timo Tasche“ kein Trittbrettfahrer, sondern nur ein armer Irrer mit dem Herz am richtigen Fleck und dem Gehirn irgendwo woanders. Trittbrettfahrer sind Leute, die Kapital aus einem Unglück schlagen. Diejenigen die eine Führungsrolle übernehmen wollen und sich dann ständig von der Presse fotografieren lassen usw. können schonmal leicht in Verdacht geraten und stehen m.E. unter Zugzwang, sich explizit davon zu distanzieren, insbesondere bei einer Katastrophe dieser Größenordnung.

      • Bei ihren Kommentaren geht mir allmählich die Ironie aus.
        „Trittbrettfahrer sind Leute, die Kapital aus einem Unglück schlagen“. Sie sind doch der einzige hier, der unter irgend einem Stein hervorgekrabbelt kommt, unbelastet von Sachkenntnis „nur mal seine Meinung“ in den Raum wirft, dabei aber über Menschen urteilt und sie verurteilt. Das alles zu Ihrer Unterhaltung im Büro, weil Sie sich bei Ihrem Job langweilen.

        Aber das, wozu Sie sich hier äußern ist nicht der letzte Tatort, die 21 Toten der Love-Parade sind wirklich tot. Da ruft keiner „Schnitt“ und dann stehen sie wieder alle auf. Was Sie hier treiben ist Zynismus auf höchsten Niveau, ich könnte mich schütteln.

        Kennnen Sie einen einzigen Hinterbliebenen?
        Kennen Sie einen einzigen Verletzten?
        Kennen Sie überhaupt einen einzigen Duisburger?
        Fehlt Ihnen eigentlich jegliches Mitgefühl?

        Nein, Freundchen, so einfach, wie Sie sich die Welt in ihrer Konsumhaltung machen, ist sie nicht. Es schüttelt mich nur so. Und nun dürfen Sie das letzte Wort haben.

      • Über wen urteile ich denn hier bitte?
        Es wurde niemand spezielles angesprochen, geurteilt habe ich nur in einem anderen Artikel vor ein paar Wochen über die Gruppe NF, und das anhand von diversen Belegen öffentlich verfügbar waren. Das werde ich hier aber nicht wieder aufwärmen.

        Zu „DU21!SDSB“ habe ich nur festgestellt, dass es da gewisse „Beziehungen“ gibt zu ziemlich dubiosen Gestalten, und das macht mich misstrauisch. Ein Urteil ist das noch lange nicht. Vielleicht ist die Sorge ja völlig unbegründet, dann muss sich doch auch niemand angesprochen fühlen. Fühlen Sie sich angesprochen und wenn ja warum?

        Wen ich kenne, und zu welchen Zeiten und aus welchen Gründen ich mitdiskutiere ist meine Privatsache. Diese Frage würde ich niemandem stellen, und werde sie auch nicht beantworten.
        Es ist ihr Fehler diese Sache auf die persönliche Ebene zu holen, ich habe Sie und auch keine andere Einzelperson angesprochen oder gar verurteilt.

        • laut der webseite dieses vereins (link ist ihnen sicher bekannt) scheinen die einzigen „offiziellen“ kontakte / partner ein schlagertrupp, ein retterengel und ein sensemann zu sein. das wirkt nicht sehr ernstzunehmen. aber vermutlich ist das so ne art untergrund organisation die ihre vernetzungen geheim hält, um immer den überraschungsmoment auf seiner seite zu haben.

          • Müller-Lüdenscheid Fr, 04 Feb 2011 at 00:12:39 -

            Sie sind einfach zu köstlich…wieder mal Konstruieren sie sich etwas zurecht ohne wirkliches Wissen zu haben….Naja sie sind halt ein typscher Trittbretfahrer der versucht sich auf Kosten von Leuten die sich engagieren zu profilieren indem er versucht diese schlecht zu machen,
            Mittlerweile haben das ja schon mehr Leute hier gemerkt…..

  26. Und Tschüß, macht doch euren Mist alleine.
    Ihr könnt sowieso alles besser.
    Bei so einem traurigen und schwierigem Thema auch noch so traurige
    und verbissene Kommentare.
    Nee, statt froh zu sein, daß man sich Gedanken macht, den Andern noch fertig machen.
    Man kennt ihn nicht, weiß die Hintergründe nicht, macht nichts.
    Erst wenn er so denkt und handelt wie ich, akzeptiere ich ihn. Intoleranz
    hoch 3. Weiter so, ihr werdet alleine bleiben.

    • Hallo Katharina,
      ich weiss nicht ob Sie sich nur aus der Diskussion verabschieden möchten oder ein praktisches Engagement aufgeben möchten. Falls Letzteres, wär das schade und unangemessen, wenn das nur aufgrund von Blogkommentaren passiert (Überbewertung?).

      Aber natürlich muss sich jeder auch fragen, welche Aufgabe er sinnvoll übernehmen kann, wenn er aktiv wird.
      Manchmal hab ich hier den Eindruck, dass sich alle die „sich engagieren“ oder das behaupten, schon allein deswegen Narrenfreiheit und Erhabenheit vor Kritik reklamieren. Und dann z.B. Simulanten-Gerüchte streuen dürfen über Opfer der LP.
      Weil man zündet ja Kerzen an, dann darf man das.

      Das ist ungefähr so sinnvoll wie die Aussage von IM Jäger zum Einsatz der Polizei, dass die ja nur zur Hilfe gerufen wurden und somit keine Verantwortung tragen.

      Wer aktiv wird, haftet für seine Handlungen, und wer an die Presse geht muss auch Kritik an dieser Stelle verkraften können. Das beste Gegenmittel sind doch ein glaubwürdiges VERHALTEN und INHALTLICHE Gegenargumente. Hier wird häufig versucht, eine Meinung zu diskretieren, indem man den Schreiber als Person abwertet. Ein sehr untauglicher Versuch, sich zu verteidigen. Sich davon abheben funktioniert anders herum, auf persönliche Attacken verzichten und auf den Punkt kommen.

  27. Liebe Leute,

    es ist doch per se erst mal sehr erfreulich, dass sich ganz offensichtlich mehr Bürger in dieser Stadt für das Interessieren, was sich hinter den Mauern des Rathauses tut.

    Streitereien darüber, wer mehr oder weniger „Rechte“ in den geführten öffentlichen Diskursen hat gehen vollkommen an der Sache vorbei und dienen nur denen, die ein Interesse an einer zerstrittenen „Opposition“ haben.

    Lasst uns sachlich und mit dem notwendigen Respekt begegnen. Lasst uns also so miteinander umgehen, wie wir es von den von uns Kritisierten fordern.

    • Ich gebe Ihnen in diesem Kommentar recht.
      Aber:Warum machen Sie es dann selbst? Scheuen Sie mal in Ihren obereb Kommentar.

  28. Herr Rosellen-Goßens,
    dieser Stadt bleibt leider nichts, aber auch gar nichts erspart. Erst verbündet sich die Stadt, Verwaltung und Politik, mit dem Veranstalter statt zu kontrollieren, dann kommt es zur Katastrophe, dann zieht aber immer noch niemand die Konsequenzen, und als wäre schon eines davon nicht genug, kommen jetzt auch noch, wie die Geier, diejenigen, die sich von den entsetzlichen Zuständen hier in ihrem Büro unterhalten lassen, weil ihnen bei der Arbeit langweilig ist. Na danke, ich weiß nicht was ich davon ekliger finden soll.
    Wäre etwas zu erreichen nicht schon schwierig genug, (versuchen Sie doch mal, Herrn Sauerland irgendwo auszuladen, Sie werden schon sehen, was Sie davon haben) geraten nun auch noch Leute, die sich engagieren unter Beschuss durch das „Publikum“ a la Phil H.
    Wenn was zum kotzen ist, dann muss man das auch so nennen.

  29. Entschuldigung, falls ich Leute verletzt haben sollte, die reinen Gewissens und (!!) klaren Verstandes in dieser Angelegenheit engagiert sind.
    Konstruktiv handelnde Personen unter Beschuss zu nehmen, liegt mir fern.
    „Das Publikum“ fühlt sich genauso verarscht von den Herren Sauerland & Co wie die lokalen politischen Aktivisten sich fühlen.

    Mich unterhalten nicht die schrecklichen Zustände an sich, sondern vielmehr die Aufklärung darüber, wer in welcher Art und Weise alles dazu beiträgt.
    Habe z.B. auch begeistert den beck-blog zum Thema LP gelesen, da wurde sehr schlüssig und hochinformativ die juristische Seite beleuchtet.
    Drehen Sie mir ruhig einen Strick draus, ich denke vielmehr dass die Presse an sich es nie zu großer Bedeutung gebracht hätte, wenn nicht Ereignisse des Zeitgeschehens auch immer einen gewissen Unterhaltungsfaktor hätten.
    Das ist nicht zynisch gemeint, sondern einfach Realität.

    Wer denkt, dass nur die allseits bekannten Sauerlands, Schallers und ihre Chergen eine Rolle bei den desolaten Zuständen in Duisburgs spielen, liegt m.M.n falsch.
    Es waren auch schon „angebliche Helfer“ gewesen, die bereits Schaden angerichtet haben. Niemand, an dem diese Kritik vorbeigeht, braucht sich angesprochen fühlen. Und doch bin ich sicher, dass hier Leute mitlesen
    die sich dabei entweder ertappt oder zumindest „zur vorsicht gemahnt“ fühlen.
    und ja verdammt nochmal, dieses Gefühl gibt mir etwas. Möchte vielleicht noch jemand Informationen haben, um über meine Psyche zu spekulieren oder können wir uns darauf einigen, dass ich total unwichtig bin und hier auch nur deswegen immer unter dem gleichen Nick schreibe, um nicht unnötig Verwirrung zu erzeugen? und ich Herrn Rosseln-Goßen zwar schon immer nahezu 100%ig zugestimmt habe, aber sowas nicht zu laut sage, damit nicht der Eindruck entsteht ich würde für diese Gruppe sprechen? Zum Image-Schutz von ihm und seiner Gruppe, damit meine komplett subjektiven Kommentare nicht DENEN zugerechnet werden. denn das wär einfach nicht richtig. Hats alles schon gegeben in früheren Diskussionen um andere Gruppen, von Leuten die vorgegeben haben die LP Samariter zu sein und eigentlich mehr dazu beitragen sollten, für Frieden mit der Gruppe zu sorgen, der sie mich (völlig haltlos) zugeschrieben haben.

    Bitter ist das schon, aber nur mal so als Tipp: Ich weiss schon warum ich nur bei „Personen des öff. Zeitgeschehens“ einen Namen in Verbindung mit Unterstellungen bringe. Wer sich mit mir hier trotzdem auf persönlicher Ebene anlegt, ist auf dem völlig falschen Dampfer und verschwendet seine Zeit.
    Das sagt was aus über diejenigen, die einen derartigen nutzlosen Konflikt suchen. Was genau, kann man natürlich nur mit mehr Informationen und im Kontext beurteilen. Auch eine Art von Recherche.

  30. „Manche Menschen denken, die Sonne gehe nur für sie alleine auf“

    Kann sich jetzt angesprochen fühlen, wer will.

    Phil H,
    Sie sind jetzt nicht gemeint. Danke für ihr Statement. Gruß an Sie und Gute Nacht.

    • Danke Katharina.

      Mögen Sie und alle Anderen sinnvoll engagierten sich von meinen Unterstellungen explizit ausgeschlossen fühlen.
      Und diejenigen die sich trotzdem angesprochen fühlen, darüber nachdenken woher das kommt – und allen Besorgten, dass schon wieder nur Verarsche passiert in Duisburg, zeigen dass es diesmal anders ist.

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