Thomas Hengelbrock dirigiert die Münchner Philharmoniker

Thomas Hengelbrock gehört mit seinen Balthasar-Neumann-Ensembles längst zu den festen Größen des Konzerthaus-Spielplans. Zuletzt verzauberten sie gemeinsam mit Cecilia Bartoli das Publikum in Bellinis „Norma“. Bevor Dirigent und Ensembles im März 2011 zusammen wieder nach Dortmund kommen, leitet Thomas Hengelbrock am 17. Dezember ein Konzert der Münchner Philharmoniker.

Neben der Arbeit mit seinen eigenen Ensembles widmet er sich als Gastdirigent auch zahlreichen anderen Orchestern, darunter immer wieder den Münchner Philharmonikern, von denen er sagt, es verbinde sie eine große musikalische und persönliche Hochachtung und Freundschaft.

Für dieses Konzert haben die Münchner Philharmoniker ein Werk bei Simon Wills in Auftrag gegeben, einem englischen Komponisten, dessen Werke Thomas Hengelbrock sehr schätzt. Der Komposition mit dem Titel „Malebolge“ liegt eine Passage aus Dantes „Göttlicher Komödie“ zu Grunde, die den achten Höllenkreis beschreibt. Simon Wills hat dazu eine sehr emotionale und individuelle Musik geschrieben, die in ihren diabolischen Passagen mit virtuosen Fugati für das Orchester sehr anspruchsvoll ist.

Anspruchsvoll ist auch Schostakowitschs zweites Violinkonzert, in dem der junge Geiger Sergej Khachatryan die Solopartie übernimmt. Die Zusammenarbeit mit Thomas Hengelbrock wird für den bereits international erfolgreichen Nachwuchsmusiker eine Premiere sein. Thomas Hengelbrock, selbst von Haus aus Geiger, beschreibt Khachatryans Spiel als „ein wenig wildwüchsig, sehr temperamentvoll, sehr ausdrucksstark und sehr interessant.“

Den Abend beschließt ein Werk, von dem Hengelbrock sagt, es sei vielleicht seine Lieblingssinfonie – Schuberts große C-Dur-Sinfonie. Schumann schwärmte von der „himmlischen Länge“ dieser Sinfonie und sah in ihr das Größte, was in der Instrumentalmusik seit Beethoven geschrieben wurde.

Fr. 17.12.2010, 20.00 Uhr

Münchner Philharmoniker

Mitwirkende: Thomas Hengelbrock (Dirigent), Sergey Khachatryan (Violine)

Simon Wills

“Malebolge“

Dmitri Schostakowitsch
Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 cis-moll op. 129

Franz Schubert
Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 “Die Große“

Einzelpreise in Euro:
98,00 / 86,00 / 74,00 / 62,00 / 32,00 / 16,00
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RWE-Jugendrabatt 12,50 Euro (inkl. Gebühren)

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