Index für menschliche Entwicklung: UNO legt neuen Bericht vor

 

Die UNO hat am Donnerstag ihren diesjährigen „Index für menschliche Entwicklung“ („Human Development Index“) veröffentlicht. Er soll, weil er neben dem Bruttoinlandsprodukt weitere Indikatoren einbezieht, die Lebensqualität in den einzelnen Ländern abbilden. Insgesamt wurden 169 Staaten bewertet. Ins Gewicht fielen dabei Faktoren wie Gesundheit, Erziehung, individuelles Einkommen und Lebenserwartung. 

Rekordspitzenreiter Norwegen hält auch dieses Mal den Spitzenplatz als Land mit der höchsten Lebensqualität – vor Australien und Neuseeland. Deutschland machte einen kräftigen Satz nach vorn: nach dem 22. Platz im letzten Jahr rangiert die Bundesrepublik diesmal weltweit auf Platz 10. Israel steht jetzt auf Platz 15 – nach Platz 27 im Vorjahr. 

Vor allem in asiatischen Ländern ist der Wohlstand in den vergangenen 40 Jahren deutlich gestiegen. Die Liste der Staaten, in denen die stärkste Entwicklung stattgefunden hat, führt Oman an, gefolgt von China, Nepal, Indonesien und Saudi-Arabien. Die Weltbevölkerung sei insgesamt gesünder, reicher und besser ausgebildet als je zuvor, so der UNO-Bericht.

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