Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz in der Salvatorkirche über Moral, Wahrheiten und Verantwortung

 

 

 

 

 

 

 

 

Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz sprach heute in der Duisburger Salvatorkirche über Moral, Wahrheiten und Verantwortung. Einige Aussagen dieser bemerkenswerten Rede des Vorstandvorsitzenden der Thyssen-Krupp AG sind dabei als Kritik am noch amtierenden Oberbürgermeister Sauerland empfunden worden. Zum Beispiel diese: 

Wer Verantwortung übernimmt, der geht automatisch das Risiko ein, Schuld auf sich zu laden. Zumindest kann ihm Schuld zugewiesen werden.

.…

Sie hier in Duisburg erleben diesen Umgang mit Verantwortung und Schuld derzeit in einer besonders dramatischen Ausprägung.

Dennoch werden Menschen Verantwortung übernehmen müssen, die ursächlich vielleicht gar keine Schuld trifft.

Wer hatte Verantwortung? Wer trägt Schuld? Fragen, die nicht einfach, vielleicht nie, zu beantworten sind.

Wer Verantwortung sagt, so meint man, ist sich derselben offenbar bewusst. Verantwortung aber ist ein schwieriger Begriff: Bisweilen täuscht er eine hohe Moral vor, wo nicht immer eine ist.

3 thoughts on “Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz in der Salvatorkirche über Moral, Wahrheiten und Verantwortung

  1. Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz sprach in der Salvatorkirche über Moral, Wahrheiten und Verantwortung. Lustig nur, dass die Börsenaufsicht (Bafin) aktuell eine Prüfung erwägt, ob der Essener ThyssenKrupp-Konzern möglicherweise gegen seine Publizitätspflichten verstoßen hat. Herr Schulz sollte den Anspruch auf Moral, Wahrheiten und Verantwortung auf seinen Konzern anwenden, ehe er sich als Moralapostel aufspielt.

    • Dr. Werner Jurga Mo, 11 Okt 2010 at 00:18:32 -

      Und Sie, mein lieber Rohn, sollten Ihr Urteil darüber, wer etwas sagen darf und wer nicht, nicht unbedingt in Sachen „Loveparade und Sauerland“ zum Besten geben.