Vom Winde verweht – Sturm über Duisburg – 200 Polizeieinsätze

baum Duisburg – Es war 12:10 Uhr als der Tag zur Nacht wurde:

Der Wind tobte als ob es ein Orkan wäre und der Sand verweigert .einem am Kanalweg Richtung Oberhausen die Sicht wie eine Mauer!

Eine knappe halbe Stunde dauerte der Spuk bis alles vorbei war: Donner hallte über Duisburg und Blitze erleuchteten den nachtdunklen Himmel gepaart mit heftigen Sturmböen die selbst große Bäume entwurzelten. Von überall hörte man Martinshörner der Feuerwehr,die heute wohl Überstunden einplanen muß.  Im Gebiet Meiderich/Oberhausen entstand erheblicher Baumschaden wie die Bilder beweisen.

Auf Oberhausener Seite entstand das Foto des entwurzelten Baumes der fast das Doppelhaus in der Mitte getroffen hätte. Die Bewohner standen erstaunt und ersetzt davor und warteteten auf die Feuerwehr. Auch in Meiderich begannen die Bewohner ihre Straßen wieder leer zu räumen.
„Viele Hände,schnelles Ende“ lautet ein Spruch der hier zu trifft!
Innerhalb einer knappen halben Stunde war die Straße geräumt und der Verkehr konnte wieder fließen. Eventuell hat ja der ein oder andere bei dem die Feuerwehr die Straße frei räumt noch kühles Wasser für sie übrig. Verdient haben sie es sich wohl allemal !

In einer Pressemitteilung schreibt die Duisburger Polizei:

Die Unwetterlage zog mit starken Windböen, einhergehend mit Starkregen, zwischen 12:15 Uhr und 12:45 Uhr über das gesamte Stadtgebiet Duisburg. Die Leitstelle der Polizei registrierte in dieser Zeit mehr als 200 Einsätze. Auf innerstädtischen Straßen und auf den Autobahnen kam es zu einer Vielzahl von Gefahrenstellen auf Grund abgeknickter Bäume und herab gefallener Äste.

So wurde u. a. ein Bus, der mit Schulkindern besetzt war, von einem Baum getroffen. Die Businsassen konnten nach Eintreffen der Polizei den Bus unverletzt verlassen. Weiterhin wurden auch Autofahrer in ihren Pkw von Bäumen bzw. Ästen getroffen, blieben aber leicht- bzw. unverletzt. Schwerwiegende Verletzungen im Zusammenhang mit der Unwetterlage sind bislang nicht bekannt worden. Die Höhe der Sachschäden ist derzeit nicht absehbar.

Auf dem Rhein in Höhe Götterswickerhamm ist ein Matrose samt der Lukendeckel ins Wasser geweht worden. Er konnte mit leichten Verletzungen von einem Boot des Wasser- und Schifffahrtsamtes geborgen werden. Der Mann war damit beschäftigt die Luken für den Sturm zu sichern, als ihn die Windböe packte.

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