RUHR.2010: Vorhang auf und Bühne frei für die Nacht der Jugendkultur!

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RUHR.2010: Nacht der Jugendkultur am 3./ 4. Juli für und von Jugendlichen

In der Nacht vom 3. auf den 4. Juli 2010 gehören die Bühnen, Straßen und Städte der Metropole Ruhr den Teens und Twens. Das komplette Programm findet mit über 300 Aktionen an mehr als 120 Orten in 35 Städten der Metropole Ruhr statt.

Die „Nacht der Jugendkultur“ bietet nicht nur Kultur für Jugendliche, sondern vor allem auch Kultur von Jugendlichen. Sie sind es selbst, die bestimmen, was in dieser Nacht passiert; sie sind es, die die Nacht zum Tag machen und die gesamte Metropole bewegen. Denn überall heißt es: Mitmachen und Spaß haben! In der Nacht vom 3. auf den 4. Juli öffnet eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Einrichtungen ihre Türen weit für Kinder und Jugendliche – von Jugendclubs bin hin zu den klassischen Kultureinrichtungen. Da gibt es „Wat auffe Oarn“ bei Trommelaktionen, eine sportliche Kultur-Party im Bochumer Bermuda3eck, eine Führung im dunklen Museum in Hagen und außerdem gibt es viele Veranstaltungen rund um den Ball im Rahmen der Fußball-WM, um nur einige Beispiele zu nennen.

Mit der Nacht der Jugendkultur wurde ein Projekt entwickelt, das die vielen Einzelprojekte aus dem Bereich der Jugendkultur bündelt, Synergien schafft und deren Sichtbarkeit erhöht – verbunden mit dem Wunsch, damit zu einer Stärkung des wichtigen Bereiches der Kinder- und Jugendkultur auch über das Kulturhauptstadtjahr 2010 hinaus beizutragen.

Das vollständige Programm ist auf der Projektwebsite unter www.nachtderjugendkultur.de und in der Programmbroschüre an den Veranstaltungsorten, bei der LKJ NRW und der RUHR.2010 GmbH zu finden.

* Mit dabei sind die Städte Bergkamen, Bochum, Bönen, Bottrop, Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Dortmund, Duisburg, Ennepetal, Essen, Fröndenberg, Gelsenkirchen, Gevelsberg, Gladbeck, Hagen, Haltern, Hamm, Hamminkeln, Hattingen, Herne, Herten, Lünen, Marl, Moers, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen, Selm, Unna, Waltrop, Werne, Wetter und Witten.

 

„Diese Nacht gehört den Jugendlichen. Sie zeigt geballt künstlerische Aktivitäten aus dem Bereich der Jugendkultur, die oftmals viel zu wenig Aufmerksamkeit erfahren. Einmal quer durch die Metropole Ruhr, einmal quer durch die verschiedenen Sparten. Ich bin fasziniert von der Qualität und Vielfalt des Programms, das durch und mit den Jugendlichen auf die Beine gestellt wurde.“
Aslı Sevindim, Künstlerische Direktorin „Stadt der Kulturen“, RUHR.2010 GmbH

"Die Nacht der Jugendkultur zeigt, wie attraktiv kulturelle Erlebnisse für Jugendliche sind; aber auch, mit welchem Engagement und Spaß sie selbst aktiv werden. Wichtig ist, dass sie sich ausprobieren, ihre Fähigkeiten entwickeln und sich anderen mitteilen können. Dabei bin ich auch begeistert davon, wie gut die Städte und ihre unterschiedlichen Einrichtungen kooperiert haben."
Kurt Eichler, Vorsitzender Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW e.V.

"Was machen eigentlich die Jugendlichen von heute? Wenn Sie sich das schon immer gefragt haben, dann gehen Sie als Erwachsene in der Nacht der Jugendkultur auf Entdeckungsreise in Ihrer Stadt! Sie werden erstaunt sein, was an Kreativität und Energie in den jungen Menschen steckt. Bei diesem großartigen Programm lohnt es sich mitzumachen und deswegen mein Aufruf an die Jugendlichen im Ruhrgebiet: Lernt die Kultur in eurer Stadt, euch selber und andere kennen und habt einfach Spaß!"
Prof. Klaus Schäfer, Leiter der Abteilung Jugend und Kinder im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

„Moers hat Recht: "Eine Nacht ist nicht genug." und erhöht das Programm auf 48 Stunden. Diese Nacht ist nicht nur deshalb wichtig, weil sichtbar wird, wo auch die Innovation und Energie für aktuelle und zukünftige Kunst und (Sozio-)Kultur in und außerhalb der Kulturhauptstädte herkommt; die Nacht der Jugendkultur schafft es darüber hinaus, neue Kooperationen vor Ort und überregional anzuregen: Einrichtungen aus den oftmals noch getrennt agierenden Bereichen Kultur, Jugend und Bildung entwickeln neue Formate für Jugendliche. Ein eminent wichtiger Impuls."
Mechthild Eickhoff, Vorsitzende des Kuratoriums des Fonds Soziokultur e.V.

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