Bundesfamilienministerin beruft Duisburger Jugendamtsleiter Krützberg in Expertenkommission für ein neues Kinderschutzgesetz

Kristina Schröder

Image by Frank Hamm via Flickr

Berlin / Duisburg – Am Freitag fand die erste Sitzung des Runden Tisches gegen Kindesmissbrauch statt. Dazu erklärte Familienministerin Kristina Schröder: "Wichtig für einen verbesserten umfassenden Schutz von Mädchen und Jungen ist ein Gesamtkonzept. Dieses Konzept bietet der Aktionsplan der Bundesregierung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Ausbeutung, den wir derzeit mit Hochdruck weiter entwickeln."

Der "Runde Tisch Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich" – so die offizielle Bezeichnung – setzt insgesamt drei Arbeitsgruppen ein, darunter die Arbeitsgruppe "Prävention – Intervention – Information". Sie wird unter dem Vorsitz der Bundesfamilienministerin am 25. Mai zum ersten Mal tagen.

Kristina Schröder hat in diese Expertenkommission auch den Leiter des Duisburger Jugendamtes, , berufen. Jugenddezernent Karl Janssen wertet diese Berufung als Zeichen einer bundesweiten Anerkennung, die die Arbeit von Jugendamt, Jugendhilfeausschuss und den kooperierenden Duisburger Verbänden fände.

Auch Amtsleiter Krützberg hebt hervor, dass in Duisburg „die Akteure der Jugendhilfe gemeinsam und hochengagiert das Ziel eines umfassenden Kinderschutzes in den Focus gestellt haben“. Nur deshalb habe Duisburg in Sachen Kinderschutz „beispielhafte Akzente setzen“ können.

 

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